Februar 15th, 2020 at 01:36 by kritiker

daumen07

 

Wertung für OV

Kinostart: 12.03.2020

Nach einer völlig missglückten Undercover-Mission bekommt CIA-Agent JJ (Dave Bautista) von seinem Boss (Kim Jeong) noch eine letzte Chance: Gemeinsam mit der verschrobenen Bobbi (Kristen Schaal) soll der hünenhafte JJ in Chicago die Wohnung einer jungen Witwe (Parisa Fitz-Henley) überwachen – der wohl langweiligste Job der Welt. Wäre da nicht deren blitzgescheite neunjährige Tochter Sophie (Chloe Coleman), die dem ungeschickten Muskelpaket schnell auf die Schliche kommt und ihn als Spion enttarnt. Doch statt ihn auffliegen zu lassen, bietet sie einen Deal an: ihr Schweigen gegen sein Spionage-Knowhow! Widerwillig lässt sich JJ auf den Handel ein und stellt bald fest, dass er Sophies entwaffnendem Charme nicht gewachsen ist – und von der vorlauten Göre noch eine Menge lernen kann…

Regie: Peter Segal
Darsteller: Dave Bautista, Chloe Coleman, Kristen Schaal, Parisa Fitz-Henley, Ken Jeong.

Der Spieon von NebenanSehr leichte Unterhaltung, die ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert, wenn man nichts erwartet.

 

 

 

 

Februar 6th, 2020 at 01:03 by kritiker

daumen02

 

Kinostart: 13.02.2020

Der Berliner Barkeeper Milo und seine Traumfrau Sunny begegnen sich auf schicksalhafte Weise im Nachtleben und verabreden sich auf ein Date. Alles scheint perfekt zu laufen, doch als Milos chaotischer Freund Renzo auftaucht, eskaliert der romantische Abend zu einer völlig verrückten Jagd durch das Berliner Nachtleben. Wenn Milo und Sunny dieses Date überstehen, kann ihre Liebe echt nichts mehr erschüttern …

Drehbuch, Regie: Simon Verhoeven
Besetzung: Palina Rojinski, Elyas M’Barek, Frederick Lau

NightlifeFairerweise muss vor dem Rant darauf hingewiesen werden, dass Verhoeven im deutschen Vergleich nicht das Rückschrittlichste schreibt und seine Nichtigkeiten wenigstens nicht bösartig wirken. Trotzdem würde das Erzählen derart pseudo-urbaner Provinzpossen auf Berliner Parties dazu führen, dass man sich fremdschämend fröstelnd abwendet.
Die Verfilzung der meisten Fördergremien führt dazu, dass nur der angepasste Klüngel Steuergeld für Spießigkeitswerbung bekommt. In anderen Ländern würde das als Zensur, Korruption und Günstlingswirtschaft gebrandmarkt, in Deutschland nennen die Verantwortlichen es „Wirtschaftsförderung“. Dass auch mit relevanten Inhalten und guten Drehbüchern Geld generiert werden könnte, wahrscheinlich sogar mehr, wird ausgeblendet. Banale Überflüssigkeiten finanzieren sich von selbst, dafür müsste kein Steuergeld verpulvert werden, das für geistreiche Werke dringend gebraucht wird. Aber ohne maximale Verdummungsförderung fürchten die Korrupten nicht mehr gewählt und die konformen Minderbegabten nicht mehr subventioniert zu werden. Also weiter so.

Februar 5th, 2020 at 18:00 by kritiker

daumen07

 

Wertung für OV !

Kinostart: 06.02.2020

Kennst du den mit dem Cop, dem Singvogel, dem Psychopathen und der Mafiaprinzessin? „Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn“ ist eine verschlungene Geschichte, erzählt von Harley selbst, wie nur Harley sie erzählen kann. Als Gothams bösartigster, narzisstischer Verbrecher Roman Sionis und seine umtriebige rechte Hand Zsasz ein junges Mädchen namens Cass zur Zielscheibe machen, steht die Stadt auf der Suche nach ihr auf dem Kopf. Die Wege von Harley, Huntress, Black Canary und Renee Montoya kreuzen sich, und das ungewöhnliche Quartett hat keine andere Wahl, als sich zusammenzuschließen, um Roman zu Fall zu bringen.

Regie: Cathy Yan
Drehbuch: Christina Hodson
Produktion: Margot Robbie, Sue Kroll, Bryan Unkeless
Besetzung: Margot Robbie, Mary Elizabeth Winstead, Jurnee Smollett-Bell, Rosie Perez, Chris Messina, Ewan Mcgregor

Birds of prey harley quinnlDie weibliche Sicht auf Superbösewichtelinnen macht Spaß. Von Selbstironie bekommt man selten genug, so auch hier nicht. Zum Popcornmampfen reicht´s.

 

 

 

 

Januar 29th, 2020 at 21:24 by kritiker

daumen051

 

Kinostart: 30.01.2020

Auch sieben Jahre nach ihrem Tod hat der exzentrische Arzt Dr. Dolittle (Robert Downey Jr.) den Verlust seiner Frau nicht überwunden. Gemeinsam mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe exotischer Tiere hat er sich aus der viktorianischen Welt Englands zurückgezogen und hinter den hohen Mauern seines Familienanwesens Dolittle Manor verschanzt. Als die junge Queen Victoria (Jessie Buckley) aber schwer erkrankt, muss Dolittle zunächst widerwillig sein Heim verlassen und sich auf der Suche nach einem Heilmittel auf die Reise zu einem sagenumwobenen Eiland begeben.

Besetzung: Robert Downey Jr., Antonio Banderas, Michael Sheen, Jim Broadbent, Jessie Buckley, Harry Collett, Carmel Laniado
Regie: Stephen Gaghan
Screen Story: Thomas Shepherd
Drehbuch: Stephen Gaghan und Dan Gregor & Doug Mand
Produktion: Joe Roth, Jeff Kirschenbaum, Susan Downey
Ausführende Produktion: Robert Downey Jr., Sarah Bradshaw, Zachary Roth

Dr DolittleHarmloser Klamauk für Kinder. Kommunikation mit Tieren kann ein Schritt Richtung Respekt für Andersartigkeit sein.

 

 

 

 

Januar 24th, 2020 at 19:50 by kritiker

daumen015

 

Kinostart: 06.02.2020

Nachdem in Manhattan acht Polizisten erschossen werden, erhält der in Ungnade gefallene New Yorker Police Detective Andre Davis (Chadwick Boseman) eine Chance zur Wiedergutmachung: Er soll die Täter schnappen. Bei seiner Jagd nach den Mördern kommt er schon bald einer gewaltigen Verschwörung auf die Spur und schnell verwischen die Grenzen darüber, wer hier eigentlich wen jagt. Als sich die Situation in der Nacht weiter zuspitzt, greift die Polizei zu einer außerordentlichen Maßnahme: Zum ersten Mal in der Geschichte werden alle 21 Brücken von Manhattan geschlossen. Die Insel ist völlig abgeschottet und niemand kommt mehr rein oder raus.

Regie: Brian Kirk Drehbuch: Adam Mervis und Matt Carnahan Mit: Chadwick Boseman, Sienna Miller, Taylor Kitsch, Stephan James, J.K. Simmons, Keith David, Alexander Siddig

21bridgesStatt der suggerierten satten Action, nur ein flaues, abgestandenes Lüftchen.

 

 

 

 

Januar 13th, 2020 at 14:19 by kritiker

daumen03

 

Kinostart: 23.01.2020

Als Peter Wohlleben 2015 sein Buch „Das geheime Leben der Bäume“ veröffentlicht, stürmt er damit über Nacht alle Bestsellerlisten: Wie der Förster aus der Gemeinde Wershofen hat noch niemand über den deutschen Wald geschrieben. Auf unterhaltsame und erhellende Weise erzählt Wohlleben von der Solidarität und dem Zusammenhalt der Bäume und trifft damit bei seiner stetig wachsenden Lesergemeinde einen Nerv: In Waldführungen und Lesungen bringt er den Menschen diese außergewöhnlichen Lebewesen näher. Wohlleben reist nach Schweden zum ältesten Baum der Erde, er besucht Betriebe in Vancouver, die einen neuen Ansatz im Umgang mit dem Wald suchen, er schlägt sich auf die Seite der Demonstranten im Hambacher Forst. Weil er weiß, dass wir Menschen nur dann überleben werden, wenn es auch dem Wald gut geht – und es bereits Fünf vor Zwölf ist…

Regie/Drehbuch: Jörg Adolph
Cutterin: Anja Pohl
Kamera: Jan Haft, Daniel Schönauer

das geheime leben der bäumeÄrgerlich unprofessionelle Verfilmung eines hervorragenden Buchs. Die Inkompetenz von Regisseur und Cutterin (seiner Lebenspartnerin) hätte Produzent Moszkowicz auffangen und in fachkundigere Bahnen lenken müssen. Schlecht beleuchtete, inhaltlich überflüssige Amateuraufnahmen in Gemeindehäusern verstören. Gute Bilder sind vorhanden, nur wurden sie nicht wirksam, geschweige denn dramaturgisch sinnvoll eingesetzt. Ein Recut wäre dringend notwendig. Trotz cineastischer Stümperhaftigkeit funkeln Wohllebens Charme und der Charakter seines Buchs durch. Die bahnbrechenden Entdeckungen, Erkenntnisse und Schlussfolgerungen sind lesens- und sehenswert. Man kann nur hoffen, dass es Verfilmungen von Profis geben wird, die uns die faszinierenden Geheimnisse der Bäume miterleben lassen. Die Förderung eines gesunden Verhältnisses zur Natur ist wichtiger denn je.

Januar 1st, 2020 at 16:43 by kritiker

daumen025

 

Wertung für OmU

Kinostart: 06.02.2020

Weihnachten in einer kleinen, verschneiten Hütte in den Bergen klingt erst einmal nach einem idyllischen Szenario. Und so steht dem Journalist Richard, seinen Kindern Mia und Aidan sowie seiner neuen Freundin Grace auf dem Weg zu einem harmonischen Fest der Liebe eigentlich nichts im Wege. Doch als Richard für einige Tage in die Stadt fährt und die beiden Kinder mit der von ihnen verhassten „zukünftigen Stiefmutter“ alleine lässt, wendet sich das Blatt und ein eskalierendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt…

Mit: Richard Armitage, Riley Keough, Jaeden Martell, Lia McHugh & Alicia Silverstone
Regie: Veronika Franz & Severin Fiala

The Lodge Sollte „die Hölle“ die Abwesenheit von Vernunft sein, schaffen sich religiös Abergläubige diese als Grundprinzip des Mentizids fortwährend selbst. In diesem Fall leider nur unausgereift in Szene gesetzt.

 

 

 

Januar 1st, 2020 at 15:09 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OmU

Kinostart: 03.01.2020

In der Zweiten-Weltkrieg-Satire JOJO RABBIT wird das Weltbild eines einsamen deutschen Jungen (Roman Griffin Davis als Jojo) auf den Kopf gestellt, als er herausfindet, dass seine alleinerziehende Mutter (Scarlett Johansson) auf ihrem Dachboden ein jüdisches Mädchen (Thomasin McKenzie) versteckt. Jojo muss sich daraufhin seinem blinden Nationalismus stellen, der durch seinen idiotischen imaginären Freund Adolf Hitler (Taika Waititi) genährt wird.

Regie: Taika Waititi
Drehbuch: Taika Waititi
Basierend auf dem Buch „Caging Skies“ vom Christine Leunens
Besetzung: Roman Griffin Davis, Thomasin McKenzie, Scarlett Johansson, Taika Waititi, Sam Rockwell, Rebel Wilson u.a.

Jojo RabbitDritte-Reich-Satire von Taika Waititi („What We Do in the Shadows“). Das Lachen bleibt im Hals stecken, wenn man realisiert, dass es blinden Glauben an Faschismus und mörderischen Judenhass (auch unter dem Deckmantel von Religionsfreiheit und Islamismus) immer noch gibt. Seit WK2 werden die wenigen religösen Widerstandskämpfer herausgestellt und glorifiziert, statt der Millionen nichtgläubigen, obwohl Religiosität eine der Ursachen für blinden Glauben und Unmündigkeit ist. Lachen über Primitivität und Leichtgläubigkeit befreit, aber darüber hinaus müssen Bedrohungen freiheitlich säkularer Demokratie ständig aktiv und konsequent abgewehrt werden. Gegner von Faschismus werden auch heute noch verfolgt und Faschisten sogar im Staatsdienst geduldet – die Gefahr ist nach wie vor präsent.

Dezember 19th, 2019 at 19:42 by kritiker

daumen03

 

Kinostart: 25.12.2019

Zur Feier des Jellicle Ball kommen Katzen in London zusammen. Auf dem Ball soll eine Katze ausgewählt werden, um zum Himmel zu fahren. Die Katzen präsentieren jeder ein eigenes Lied und die Älteste von ihnen hat die Qual der Wahl.
Premiere hatte das Musical „Cats“ 1981 am New London Theatre und brach mit einer Laufzeit von 21 Jahren am Stück und fast 9.000 Vorstellungen Rekorde.

Besetzung: James Corden, Judi Dench, Jason Derulo, Idris Elba, Jennifer Hudson, Ian McKellen, Taylor Swift, Rebel Wilson und erstmalig Francesca Hayward
Regie: Tom Hooper
Drehbuch: Lee Hall, Tom Hooper
Basierend auf: „Old Possum’s Book of Practical Cats” („Old Possums Katzenbuch“) von T. S. Eliot, Musical „Cats“ von Andrew Lloyd Webber
Produzenten: Debra Hayward, Tim Bevan, Eric Fellner, Tom Hooper
Ausführende Produzenten: Andrew Lloyd Webber, Steven Spielberg, Angela Morrison, Jo Burn

CatsKatzen gehorchen nicht blind wie Hunde, können nicht gleichgeschaltet werden und sind deshalb die interessanteren Charaktere. Von Katzen könnten Langweiler einiges über Personality lernen. Singende Katzen in Menschengestalt sind an sich eine herrlich durchgeknallte, libidinöse Vorstellung – bedauerlicherweise wirkt diese filmische Umsetzung des Musicals altbacken und viel zu süßlich, die Story ist sowieso lahm.

November 29th, 2019 at 17:31 by kritiker

daumen025

 

Wertung für OV

Kinostart: 12.12.2019

„Motherless Brooklyn“ folgt Lionel Essrog (Edward Norton), einem einsamen Privatdetektiv mit Tourette-Syndrom, bei seinem riskanten Vorhaben, den Mord an seinem Mentor und einzigen Freund Frank Minna (Bruce Willis) aufzuklären. Mit nichts weiter als einigen Hinweisen, aber befeuert von seinem drängenden, obsessiven Verstand deckt Lionel streng gehütete Geheimnisse auf, die entscheidend für das Schicksal und das Gleichgewicht von New York sind. Der rätselhafte Mord spült ihn in Gin- geschwängerte Jazzklubs in Harlem, in die unnachgiebigen Slums von Brooklyn und schließlich in die vergoldeten Säle der Mächtigen von New York. Um seinen Freund zu ehren, nimmt Lionel den Kampf gegen Gangster, Korruption und den gefährlichsten Mann der Stadt auf – und um die Frau zu schützen, die seine eigene Rettung sein könnte.

Darsteller: Edward Norton, Bruce Willis, Gugu Mbatha-Raw, Leslie Mann, Alec Baldwin, Willem Dafoe

Regie: Edward Norton

Motherless BrooklynFahrige, ermüdende Verfilmung über Machtmissbrauch mittels Immobilien. Stärkung von Mieterrechten muss immer wieder erkämpft werden.

 

 

 

 

November 28th, 2019 at 15:54 by kritiker

daumen035

 

Wertung für OmU

Kinostart: 07.11.2019
Amazon Prime Video Release: 29.11.2019

THE REPORT ist ein packender Thriller, der auf wahren Begebenheiten beruht. Der engagierte Mitarbeiter Daniel J. Jones (Adam Driver) wird von seiner Chefin, Senatorin Dianne Feinstein (Annette Bening), beauftragt, eine Untersuchung über das „Detention and Interrogation Programm“ der CIA zu leiten, welches nach den Anschlägen des 11. September 2001 ins Leben gerufen wurde. Jones‘ unerbittliche Suche nach der Wahrheit bringt ans Licht, wie weit der mächtigste Geheimdienst der USA bereit war, zu gehen, um Beweise zu vernichten, das Gesetz zu untergraben und ein schockierendes Geheimnis vor der Öffentlichkeit zu verbergen.

Scott Z. Burns schrieb das Drehbuch zu THE REPORT und führte Regie. Der Film zeichnet sich durch die herausragende Leistung einer hochkarätigen Besetzung aus, allen voran Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. Sarah Goldberg, Michael C. Hall, Douglas Hodge, Fajer Kaisi, Ted Levine, Jennifer Morrison, Tim Blake Nelson, Linda Powell, Matthew Rhys, T. Ryder Smith, Corey Stoll und Maura Tierney ergänzen den starken Cast, zusammen lassen sie diese essentielle Geschichte lebendig werden.

The reportSchmucklos trockene, dokumentarfilmartige Einblicke in Vertuschungsversuche illegaler Geheimdienstaktionen, die darauf hinauslaufen, Untersuchende statt Täter zu belangen. Die Nichtverurteilung von Kriminellen im Amt ist ein weltweites neoliberales Problem, dem Trump die Krone aufsetzt, indem er eine für Kriegsverbrechen Verantwortliche zur CIA-Chefin befördert. Der Film kratzt leider nur an Oberflächen, regt aber zu weiterem Nachdenken an. Dass die von der CIA inhaftierten Gefangenen später teils hohe Positionen beim IS einnahmen und welche Rückschlüsse daraus gezogen werden können, wird nicht vertieft.

November 19th, 2019 at 19:13 by kritiker

daumen015

 

Wertung für OV

Kinostart: 21.11.2019

Immer noch gezeichnet von den traumatischen Erlebnissen, die er als Kind im Overlook durchmachte, musste Dan Torrance darum ringen, so etwas wie Frieden in seinem Leben zu finden. Doch dieser Frieden wird erschüttert, als er Abra trifft, einen tapferen Teenager, der im Besitz einer mächtigen, übersinnlichen Kraft ist: des „Shining“. Ihren Instinkten folgend hat Abra erkannt, dass Dan diese Gabe ebenfalls besitzt. Sie bittet ihn um Hilfe, gegen die gnadenlose Rose the Hat und ihre Anhänger vom Wahren Knoten vorzugehen, die sich in ihrem Streben nach Unsterblichkeit vom Shining Unschuldiger ernähren.

Darsteller: Ewan Mcgregor, Rebecca Ferguson, Kyliegh Curran
Regie: Mike Flanagan

Doctor sleepDas Sequel von „Shining“ wirkt äußerlich (trotz 30 Mio. mehr Budget) und innerlich vergleichsweise billig. Die Auswirkungen des Kaperns der Sozialindustrie durch Kirchen können fatal sein: Statt wissenschaftlich fundierter Therapie, Hirnwäsche zu folgsamer Eindimensionalität, wie im Fall der Anonymen Alkoholiker, die Stephen King seit den späten Achtzigern beeinträchtigen.
Indes „shinen“ (atheistische) Meister wie Kubrick relativ gesehen um so heller.