September 4th, 2019 at 19:19 by kritiker

daumen045

 

Kinostart: 05.09.2019

27 Jahre nachdem der Klub der Verlierer Pennywise besiegte, kehrt dieser zurück, um die Stadt Derry aufs Neue zu terrorisieren. Längst haben sich die Wege der mittlerweile erwachsenen Verlierer getrennt. Wieder verschwinden Kinder, sodass Mike, der Einzige der Truppe, der in der Heimatstadt geblieben ist, die anderen nach Hause zurückholt. Traumatisiert durch die Erfahrungen der Vergangenheit, muss jeder seine tiefsten Ängste überwinden, um Pennywise endgültig zu vernichten … und sich dem Clown entgegenstellen, der mörderischer ist als jemals zuvor.

Regie: Andy Muschietti
Kamera: Checco Varese
Mit: BILL SKARSGÅRD, JAMES MCAVOY, JESSICA CHASTAIN, BILL HADER, JACK DYLAN, GRAZER FINN WOLFHARD, SOPHIA LILLIS u.v.m.

Es Kapitel 2Kann mit dem ersten Teil nicht mithalten: Statt Liebe zum Detail und der exquisiten Kameraarbeit Chung-Hoon Chungs, vergleichsweise schlampig inszenierte Haudrauf-Geisterbahn. Größer bedeutet nicht unbedingt besser, sondern oft gröber und banaler.

 

 

 

August 28th, 2019 at 15:18 by kritiker

daumen041

 

Kinostart: 29.08.2019

Nach dem letzten Einsatz im Kinohit „London Has Fallen“ gerät Gerard Butler in ANGEL HAS FALLEN nun selbst ins Kreuzfeuer: Im eisenharten Alleingang muss er eine Verschwörung aufdecken.

Mit Morgan Freeman („The Dark Knight Rises“), diesmal als US-Präsident. In weiteren Rollen sind Jada Pinkett Smith („Collateral“), Nick Nolte („Gangster Squad“), Danny Huston („Wonder Woman“), Piper Perabo („Looper“) und Tim Blake Nelson („Fantastic Four“) zu sehen, Regie führte Ric Roman Waugh („Snitch – Ein riskanter Deal“)

angel has fallenKonventionell gestrickter Verschwörungs-Actionthriller. Verrat in Staatsämtern könnte wahrscheinlich minimiert werden, wenn Amtseide nicht ausgerechnet auf ein Märchenbuch geschworen werden müssten.

 

 

 

August 14th, 2019 at 17:20 by kritiker

daumen045

 

Kinostart: 15.08.2019

Quentin Tarantinos ONCE UPON A TIME… IN HOLLYWOOD spielt im Los Angeles von 1969, zu einer Zeit, als alles im Umbruch ist. Auch TV-Star Rick Dalton (LEONARDO DICAPRIO) und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (BRAD PITT) müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie kaum mehr wiedererkennen. Der neunte Film von Kultregisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino wartet mit einer großen Ensemble-Besetzung und zahlreichen Erzählsträngen auf.

Quentin Tarantino schrieb das Drehbuch und führte Regie. Als Produzenten fungieren David Heyman, Shannon McIntosh und Quentin Tarantino. Die Hauptrollen spielen Leonardo DiCaprio, Brad Pitt und Margot Robbie.

Once upon a time in HollywoodTarantino erzählt sich eine Gutenachtgeschichte – so als sei er von der komplexen Realität überfordert, fühle sich durch die Tate-Morde persönlich angegriffen und wolle sich verteidigen. Filmisch wie immer einwandfrei, inhaltlich enttäuschend stumpf. Immerhin hinterfragt er im Abspann metaphorisch das Hollywood-System, das vor allem darauf ausgelegt ist Geld zu generieren – selbst wenn die Wirkung schädlich ist.
Die Morde durch drei (religiös geprägte) Mitglieder der sog. Manson-Family wurden damals wie heute von Reaktionären instrumentalisiert, um die gesamte Hippie-Bewegung (und oft im selben Atemzug alternative Lebensformen) zu diskreditieren und für beendet zu erklären. So als ob ausgerechnet der grausam kaltblütige, rassistische Manson, der Anhalterinnen skrupellos ausgenutzt und sich später ein Hakenkreuz auf die Stirn geritzt hat, „Papst“ aller Blumenkinder gewesen wäre.

August 6th, 2019 at 16:08 by kritiker

daumen041

 

Kinostart: 22.08.2019

Ein Teenager-Mädchen, genannt „Tochter“ (Clara Rugaard), lebt in einem unterirdischen Hochsicherheitsbunker und wird von einem humanoiden Roboter namens „Mutter“ (Stimme von Rose Byrne) aufgezogen. Der Androide wurde entwickelt, um die Erde nach der Auslöschung der Menschheit neu zu besiedeln. Die besondere Beziehung zwischen den beiden wird bedroht, als unerwartet eine blutüberströmte fremde Frau (Hilary Swank) vor der Luftschleuse des Bunkers auftaucht und völlig aufgelöst um Hilfe schreit. Die bloße Existenz dieser Fremden stellt „Tochters“ komplette Welt auf den Kopf, und nach und nach beginnt sie, ihr einziges Elternteil als potenzielle Gefahr zu betrachten. In einem atemberaubenden Finale muss sich „Tochter“ der „Mutter“ von Angesicht zu Angesicht stellen, um die Wahrheit über ihre Welt und ihre wahre Mission herauszufinden.

Regie: Grant Sputore
Drehbuch: Michael Lloyd Green
Mit: Hilary Swank, Rose Byrne, Clara Rugaard u.a.

I am Mother_01Ethische Fragestellungen und Konstrukte, die zum Denken anregen, aber in vorgegebenen, altbackenen Vorurteilen gefangen bleiben und nicht vollständig aufgehen. Der angebliche Gegensatz zwischen „böser“ Logik und „gutem“ Gefühl wird immer wieder verbreitet und selten in Frage gestellt – denn wer nur fühlt und logisches Denken für „böse“ hält, kann leichter gesteuert werden. Immerhin lassen die Macher die Möglichkeit kritischer Betrachtung zu. Ob das Original-Drehbuch weichgespült wurde, um eine Finanzierung zu ermöglichen, kann nur vermutet werden.
Letztendlich wird vermittelt, dass es ein übergeordnetes System gibt, das für das Wohl des Lebens auf diesem Planeten sorgt. Es müssen zwar harte, teils menschenverachtende Entscheidungen getroffen werden, aber immer mit dem höheren Ziel der Bewahrung menschlichen Lebens. Wer diese omnipotente KI erschaffen hat und weshalb sie sich ausbreiten konnte, wird weder erklärt noch hinterfagt. Die Realität sieht anders aus: Es werden kaum noch Entscheidungen für das Allgemeinwohl getroffen, sondern Partikularinteressen aus Gier vorangetrieben. Eine allmächtige, übergeordnete, menschenfreundliche Macht existiert offensichtlich nicht – obwohl das von den Herrschenden immer wieder suggeriert werden will.

Gesellschaftskritik, die reale Strukturen spiegelt und zu konstruktivem Handeln führt, müsste anders aussehen.

Juli 31st, 2019 at 14:01 by kritiker

daumen025

 

Kinostart: 22.08.2019

Die drei Freunde Max (Jacob Tremblay), Thor (Brady Noon) und Lucas (Keith L. Williams) versuchen ihre Nachbarsmädchen mittels einer Drohne auszuspionieren, um Erfahrungen zu sammeln. Doch die Mädchen ertappen sie dabei und kassieren den Flugroboter ein. Nun setzen die Jungs alles daran, die teure Drohne zurückzuholen, koste es, was es wolle. Die drei schwänzen also die Schule und lassen auf ihrer verzweifelten Mission keinen noch so gedankenlosen Fehltritt aus. Sie geraten in ein studentisches Paintball-Match, lassen aus Versehen ein paar Drogen mitgehen, und es dauert nicht lange, bis ihnen sowohl die Cops als auch eine Horde furchteinflößender Teenage-Girls auf den Fersen sind.

Besetzung: Jacob Tremblay, Keith L. Williams, Brady Noon, Molly Gordon, Lil Rel Howery, Will Forte
Regie: Gene Stupnitsky
Drehbuch: Lee Eisenberg & Gene Stupnitsky
Produzenten: Lee Eisenberg, Evan Goldberg, Seth Rogen, James Weaver
Ausführende Produzenten: Nathan Kahane, Josh Fagen

good boysDer Trailer ist irreführend – Seth Rogen tritt in der lauen Möchtegernkomödie gar nicht auf. Er fungiert nur als Produzent und demonstriert, dass nicht alles in seinen Händen zu Gold wird.
Dass der Film in den USA ein R-Rating (ab 17 Jahren) wie brutalste Slasher-Horrorstreifen bekommt, auch weil puritanische Christen das (vor allem von Heranwachsenden häufig verwendete) Füllwort „Fuck“ sexuell konnotieren, belegt absurde Moralvorstellungen: Blutige Massenmorde an Schwächeren wie in der Bibel sind für rechtskonservative Religiöse akzeptabel, aber wehe es wird etwas angeblich „Sexuelles“ erwähnt.

Juni 11th, 2019 at 23:01 by kritiker

daumen055

 

Kinostart: 13.06.2019

Eine Verschiebung der Erdachse löst eine Abfolge seltsamer Geschehnisse in der beschaulichen Kleinstadt Centerville aus. Während Sherriff Cliff Robertson (Bill Murray) noch rätselt, ist sich sein Kollege Ronald Peterson (Adam Driver) sicher: Es muss sich um eine Epidemie von Zombies handeln. Diese haben es allerdings nicht nur auf die Bürger von Centerville abgesehen, sondern auch auf Dinge, mit denen sie sich bevorzugt zu Lebzeiten beschäftigt haben. So wandeln sie auf den Straßen – hungrig nach Menschenfleisch, Kaffee und gerne auch einem Gläschen Chardonnay. Als sich herausstellt, wie man der untoten Ghule habhaft werden kann, macht das Polizistenduo bewaffnet mit Machete und Schrotflinte und unterstützt von ihrer jungen Kollegin (Chloë Sevigny) nun Jagd auf Zombieköpfe, um die Stadt doch noch vor der Invasion zu retten. Unerwartete Unterstützung bekommen sie von der schrägen schottischen Bestatterin Zelda Winston (Tilda Swinton), die mit überirdischer Präzision ihr Samurai-Schwert schwingen lassen kann.

Besetzung: Bill Murray, Adam Driver, Steve Buscemi, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Caleb Landry Jones, Rosie Perez, Selena Gomez, Tom Waits, Iggy Pop, RZA
Regie: Jim Jarmusch
Drehbuch: Jim Jarmusch
Produzenten: Joshua Astrachan, Carter Logan

the dead dont dieZombiegerecht langsamer Jarmusch-Humor. Die Story wurde anscheinend wieder um die Charaktere herumgebastelt – wenig Stringenz, dafür kleinteilige Skurrilitäten.

 

 

 

Juni 8th, 2019 at 19:29 by kritiker

daumen07

 

Wertung für OV

Kinostart: 20.06.2019

Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an und Charlotte Field (Charlize Theron) und Fred Flarsky (Seth Rogen) könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie, die Außenministerin der Vereinigten Staaten, intelligent, gebildet und versiert. Er, ein durchaus talentierter Journalist mit leichtem Hang zum Chaotischen. Nichts verbindet die beiden, außer dass sie vor Jahren sein Babysitter und er unsterblich in sie verliebt war. Als die beiden sich nun wiedertreffen, stellt Charlotte ihn spontan als Redenschreiber ein. Stellt sich nur die Frage: Wie schafft man es, als Nerd eine wahnsinnig elegante Frau zu beeindrucken? Und wie gut ist die Idee, ein Verhältnis mit seiner Chefin anzufangen?

Regie: Jonathan Levine
Drehbuch: Dan Sterling, Liz Hannah
Produzenten: Seth Rogen, Charlize Theron
Mit: Seth Rogen, Charlize Theron, O’Shea Jackson Jr., Andy Serkis, June Diane Raphael, Bob Odenkirk, Alexander Skarsgård.

Long ShotWunderbar amüsantes Romantic-Comedy-Märchen. Ach, wäre es im echten Leben nur so einfach – Seufz.

 

 

 

 

Juni 5th, 2019 at 08:34 by kritiker

daumen055

 

Wertung für OV 3D

Kinostart: 06.06.2019

Das ist die Geschichte von Jean Grey und wie aus ihr DARK PHOENIX wird. Während einer lebensbedrohlichen Rettungsmission im All wird Jean von einer kosmischen Kraft getroffen, die sie in die mächtigste aller Mutanten verwandelt. Im Kampf mit der zunehmend instabilen Kraft und ihren eigenen Dämonen gerät Jean außer Kontrolle, reißt die X-Men-Familie auseinander und droht, das Gefüge unseres Planeten zu zerstören.

Regie/ Drehbuch: Simon Kinberg
Produzenten: Simon Kinberg, Hutch Parker, Lauren Shuler Donner, Todd Hallowell
Besetzung: Sophie Turner, Jennifer Lawrence, Tye Sheridan, Jessica Chastain, Michael Fassbender, James McAvoy, Nicholas Hoult, Evan Peters

X-MEN DARK PHOENIXEine(r) spinnt immer. Traumata aus der Kindheit müssen behandelt werden, um zu einem „nützlichen“ Mitglied der Gesellschaft zu werden. Ob die Erziehungsmethoden durch das vom Professor geleitete Institut zu Unterwerfung und Angepasstheit oder gemeinnütziger Selbstkontrolle und verantwortungsbewusstem Sozialverhalten führen, bleibt eine Gratwanderung.

 

Mai 28th, 2019 at 21:00 by kritiker

daumen01

 

Wertung für OV

Kinostart: 30.05.2019

In der neuen Geschichte bewähren sich die Mitglieder der kryptozoologischen Agentur Monarch heldenhaft im Kampf gegen eine ganze Phalanx von überdimensionalen Monstern, wobei sich der gewaltige Godzilla mit Mothra, Rodan und seinem Erzfeind, dem dreiköpfigen King Ghidorah, anlegt. Diese Urmonster hielt man bisher für reine Mythen, doch als sie plötzlich wieder auftauchen, konkurrieren sie alle um die Vorherrschaft und bedrohen so den Lebensraum der gesamten Menschheit.
Regie: Michael Dougherty („Krampus“)
Story: Max Borenstein, Michael Dougherty, Zach Shields

Godzilla 2Konsequente Einheit von Inhalt und Umsetzung: Offensichtlich wurden nur urzeitliche Echsenhirne eingesetzt, um entsprechende (auch durch die Koch-Brothers und Trump bekannte) Glaubenssätze auf die Leinwand zu erbrechen: Die schlimmsten Feinde der Erde und des Lebens sind Umweltaktivisten. Diese mörderischen „Öko-Terroristen“ metzeln im Minutentakt und sind verantwortlich für die schlimmsten Bedrohungen der Menschheit. Denken ist böse, man sollte sich auf blinden Glauben/Gehorsam verlassen. Der brutalste Dümmste ist das „Alphamännchen“ und somit „König“, dem demütig und alternativlos Respekt gezollt werden muss. Ein Großteil des Films besteht aus abgefilmten Monitoren: „Energiespektren“ und ähnlich billigem Geflimmer – für Reptilien-Hirnstämme wahrscheinlich superspannend.

Mai 22nd, 2019 at 18:00 by kritiker

daumen041

 

Kinostart: 23.05.2019

Will Smith („Ali“, „Men in Black“) ist der temperamentvolle Flaschengeist Genie, der jedem, der seine Wunderlampe besitzt, drei Wünsche erfüllt. Die Titelrolle in dieser unsterblichen Geschichte des Straßenjungen Aladdin, der sich in Prinzessin Jasmine, die wunderschöne Tochter des Sultans verliebt, spielt Mena Massoud (Amazons „Jack Ryan“), einer der aufregenden neuen Schauspieler Hollywoods. Naomi Scott („Power Rangers“) verkörpert Jasmine, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Die Rolle des bösen Zauberers Jafar übernimmt Marwan Kenzari („Mord im Orient-Express“). In weiteren Rollen spielen Navid Negahban („Homeland“), Nasim Pedrad („Saturday Night Live“), Billy Magnussen („Into the Woods”) und Numan Acar („Homeland”).

Guy Ritchie („Sherlock Holmes“, „Codename U.N.C.L.E.”) zeichnet verantwortlich für die Regie von ALADDIN. Das Drehbuch stammt aus der Feder von John August („Dark Shadows“, „Big Fish“) und basiert auf dem Animationsfilm „Aladdin“ von 1992 sowie auf den Geschichten aus Tausendundeine Nacht. Die Produzenten sind Dan Lin („The LEGO Movie“) und Golden Globe®-Gewinner Marc Platt („La La Land“). Jonathan Eirich („Death Note“) und Kevin De La Noy („The Dark Knight Rises“) sind die ausführenden Produzenten.

AladdinGäbe es keine religiösen Eiferer, könnte man sich so ein längst vergangenes Morgenland vorstellen. Klassisches, familientaugliches Disney-Musical-Märchen, schön bunt und harmlos, erwartungsgemäß bieder.

 

 

 

Mai 21st, 2019 at 10:51 by kritiker

daumen0351

 

Wertung für OV

Kinostart: 30.05.2019

Mitte der 1960er-Jahre: Reginald Dwight (Taron Egerton) ist ein ganz normaler Junge in einem Vorort von London, ein bisschen dick, viel zu schüchtern – nur am Klavier fühlt er sich wirklich wohl. Doch als er nach London kommt, kann er endlich seine wahre Leidenschaft ausleben: den Rock ’n’ Roll. Er trifft den Texter Bernie Taupin (Jamie Bell) und erregt schnell Aufmerksamkeit in der Londoner Szene. Nur der Name passt noch nicht: Erst als Reginald sich in Elton John umbenennt, steht seinem raketengleichen Aufstieg nichts mehr im Weg, denn auf der Bühne verwandelt sich der schüchterne Reggie in einen außergewöhnlichen Rocksänger. In kürzester Zeit schießt Elton John ganz nach oben in die Charts, schreibt einen Nummer-eins-Hit nach dem anderen und trägt immer wildere Kostüme und Brillen. Doch wer steil aufsteigt, kann auch tief fallen, und Elton John ist klar, dass er nicht auf ewig ein Rocketman sein kann.

REGIE Dexter Fletcher
DREHBUCH Lee Hall
DARSTELLER Taron Egerton, Jamie Bell, Richard Madden, Bryce Dallas Howard u.a.
PRODUZENTEN David Furnish, Matthew Vaughn, Adam Bohling, David Reid
AUSFÜHRENDER PRODUZENT Elton John

RocketmanSo berührend einige Szenen, vor allem wegen der Untermalung durch seine Songs, auch sind, insgesamt bleibt ein Gefühl von linientreuer Oberflächlichkeit – das von Elton John mitproduzierte Musical-Biopic bleibt gefangen in selbstsüchtiger Larmoyanz. Kein Blick über den Tellerrand hinaus. Rock ’n‘ Roll-Lifestyle soll überwunden werden, zugunsten von Kaufsucht – so wollen es die Profiteure der Konsumgesellschaft.

 

Mai 1st, 2019 at 16:26 by kritiker

daumen0252

 

Kinostart: 09.05.2019

Von den Männern dieser Welt enttäuscht, verbündet sich Tollpatsch Penny (Rebel Wilson) mit der hochklassigen Trickbetrügerin Josephine (Anne Hathaway). Gemeinsam wollen sie auf Millionärsjagd gehen, um sich zu nehmen, was ihnen eigentlich nicht gehört. Nur Pennys unkultiviertes Auftreten steht dem Beutezug noch im Weg. Kurzerhand wird sie in die Kunst des Edelbetrugs eingeweiht. Auf dem Lehrplan stehen nun High Heels statt Hoodie und Tango statt Twerken. Ein waghalsiges Unternehmen – doch auch aus einem Ganoven-Entlein wird irgendwann ein ganz schön durchtriebener Schwan mit (sehr eigenem) Stil.
Besetzung: Anne Hathaway, Rebel Wilson, Tim Blake Nelson, Alex Sharp
Regie: Chris Addison
Drehbuch: Stanley Shapiro, Paul Henning, Dale Launer, Jac Schaeffer

Glam Girls 2Respekt – die Faulheit der vier Drehbuchschreiber ist spektakulär: Das Skript von „Zwei hinreißend verdorbene Schurken“ inklusive Dialogen übernehmen, weibliche und männliche Rollen vertauschen, ein paar Gags aus Fernsehserien copypasten – fertig. Ist aber so unattraktiv wie der männliche Hauptdarsteller.