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DVD, Blu-Ray
Schade um die gute Kameraarbeit und die ausbaufähige Grundidee, aber leider hat der Regisseur völlig versagt, der Film strotzt nur so vor unlogischen Details.
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http://suckerpunchmovie.warnerbros.com
Düsteres Actionfeuerwerk, das verschiedene Wahrnehmungsebenen eindrucksvoll in parallelen Handlungssträngen verknüpft. Comicartige fantastische Bilder, hirnlose Ballereien und Schwertkämpfe. Ein opulentes Junk-Festmahl für Augen und Ohren.
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Wertung für OV
Satire. Auch Islamisten können unfreiwillig komisch sein, so komisch, dass ein CSU-Politiker diesen Film in Deutschland verbieten will (übrigens ohne ihn gesehen zu haben). Die Angst vor der Macht des erkennenden Lachens ist unbegründet, sogar Islamisten amüsieren sich und man kann nur hoffen, dass Angst- und Unterdrückungssysteme irgendwann einfach weggelacht werden. Mehr davon.
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Wertung für OV
Herrlich trockener Humor. Am besten in der englischen Originalversion.
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Gut besetztes Rezessionsdrama, das nachdenklich stimmt, obwohl nur eine Spitze der Eisberge angesprochen wird. Die Probleme, die durch überbezahlte, unterqualifizierte Topmanager entstehen, ließen sich z.B. durch gesetzliche Obergrenzen der Managergehälter und Stärkung von Unternehmensvielfalt durch Kartellämter (idealerweise weltweit) einschränken. Dazu bedürfte es eines klaren politischen Willens der Wähler, von denen ein Großteil sich vom mafiösen Blendwerk immer wieder reinlegen lässt. Die Maxime ewigen Wachstums stellt der Film nicht in Frage, auch nicht die daraus resultierenden Gefahren für alles Leben auf diesem Planeten.

(Internationale Bewertung)
Sympathisch und für einen deutschen Film nicht schlecht. Aber auf internationalem Niveau kann Deutschland zur Zeit nicht mithalten. Das liegt vor allem an der gegenwärtigen Förderpraxis und fehlendem Mut. Die Inhalte sind zu banal. Außerdem geht ein Großteil der Fördergelder an US Produktionen und US Verleihs. Marktwirtschaftlich gedacht werden also deutsche Steuergelder zur Förderung der Konkurrenz und damit Schwächung der deutschen Filmemacher zweckentfremdet.

Ein Auto wird wegen Falschparkens offiziell auf einen amtlichen Parkplatz auf einem Berliner Flughafen abgeschleppt, auf dem kriminelle Ausländer die Autobesitzer erpressen. Kriminelle Ausländerbanden auch auf der Privateliteschule, Anführer ist ein junger „Halbneger“ (der einzige Dunkelhäutige im Film), der einem kleinen Mädchen Gewalt antut und der laut Protagonist getreten werden darf, wofür man „sogar in den Himmel kommt“. Immerhin spielt ein Drehbuchautor (wenn auch nur von anspruchslosem Quatsch) die Hauptrolle, „Intellektuelle“ (oder was Schweiger dafür hält) werden also erstaunlicherweise nicht verteufelt.
Emma Schweigers schauspielerische Leistung ist überzeugend.
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Nach den Sch’tis hat man viel erwartet und wird bitter enttäuscht.
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Wertung für 3D Version
3D: sehr gute, teilweise hervorragende 3D Effekte, die 3D Blu-Ray ist technisch absolut empfehlenswert.
http://finaldestinationmovie.warnerbros.com
Schwache Story, aber macht wegen gelungener 3D Effekte Spaß – auf großer Leinwand ganz vorne. Und die Erinnerung an jederzeit mögliche Sterblichkeit kann auch nicht schaden.
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Märchen. Passende Besetzung, gutes Schauspiel, gelungenes Produktionsdesign. Technisch einwandfrei und für eine deutsche Produktion außergewöhnlich gut umgesetzt. Was Kreuzpaintner allerdings inhaltlich aus der sowieso schon tumben Vorlage von Preußler gemacht hat, schläfert nur noch ein. Was angeblich eine Fabel über Befreiung sein soll, wird zu einem Kreuzzug für Einfältigkeit. Mit der uralten Originalsage, die ein talentierter Geschichtenerzähler am Feuer erzählt hätte, wäre man wesentlich besser unterhalten worden. Die immer gleichen christlichen Erlösungsmotive wurden erst viel später geschichtsfälschend dazugeschrieben.
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Gut gemachtes Popcornkino mit allzu straighter Story. Viele erzählerische Möglichkeiten wurden verschenkt, von Philosophie und Metaebene ganz zu schweigen. Aber in Zeiten einer Schwemme dümmlicher Haudrauf Filme und hirnerweichender Sinnlosigkeit mutet dieses Prequel für Viele wahrscheinlich schon „irgendwie intellektuell“ an.
Das muss reichen auf dem Planeten, auf dem Menschen zu konsumgeilen Affen gemacht werden.
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DVD, Blu-Ray
C-Movie. Lowlow-Budget Alien Film. Akzeptable einfache Bilder, aber die Handlung ist nicht schlüssig, dümmlich und entspricht dem, was in 5 Minuten einer Sci-Fi Fernsehserie erzählt wird. Wenn man nichts erwartet, trotzdem nicht ärgerlich, auch wenn Carpenter mit Dark Star gezeigt hat, dass man aus noch weniger Geld wesentlich mehr machen kann.
