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Wertung für OmU
Kinostart: 10.06.2026
Inhaltsangabe des Verleihs: „Was wäre, wenn du herausfinden würdest, dass wir nicht allein sind? Angenommen, jemand könnte dir das beweisen: Hättest du Angst? Diesen Sommer erfährt die gesamte Menschheit die Wahrheit.“
Besetzung: Emily Blunt, Josh O’Connor, Colin Firth, Eve Hewson und Colman Domingo
Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: David Koepp
Nach einer Geschichte von: Steven Spielberg
Produktion: Kristie Macosko Krieger, Steven Spielberg
Ausführende Produktion: Adam Somner, Chris Brigham
Großspurige Werbung für „Götterboten“, die letztendlich erstaunlich wenig verkünden. Die Story wirkt wie eine Karikatur aufklärerisch-kathartischer Filme aus dem letzten Jahrtausend und hinterlässt den unangenehmen Beigeschmack, dass die Metaebene auch als das Schönreden von Missbrauch interpretiert werden könnte.
Immerhin ist der Gute derjenige, der für Symbiose als Triebkraft der Evolution statt für mörderisches Konkurrenzdenken plädiert. Dass die brutalen, herrschenden Strukturen dann aber Hollywood-konform vor allem durch blinden Glauben an Wunder, bzw. Alientechnologie überwunden werden können, belegt heutzutage eher Realitätsfremde und mangelnden Einfallsreichtum.
Dabei müsste so viel dringend disclosed werden, nicht nur angesichts der zunehmenden Kriegsgefahr, die durch die Büttel des militärisch industriellen Komplexes forciert wird. Aber das erfordert echte Courage, die in Hollywood (bis auf wenige Ausnahmen) zunehmend durch eintönigen Gratismut ersetzt wurde.
Echtes Außerirdisches würde vermutlich nicht mal erkannt werden, selbst wenn es direkt vor einem stünde – selten wird mehr als das schon Bekannte wahrgenommen. Und die von Amtskirchen und anderen Profiteuren beeinflusste sog. Schulwissenschaft bekämpft in der Praxis unpassende Beobachtungen gewohnheitsmäßig. Davon kann nicht nur der Astrophysiker Avi Loeb ein Lied singen.
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Wertung für OV
Kinostart: 25.06.2026
In OBSESSION – DU SOLLST MICH LIEBEN nutzt der hoffnungslose Romantiker Bear ein One-Wish-Willow, um seinen Crush für sich zu gewinnen. Dieser magische Gegenstand erfüllt Wünsche, wenn man ihn zerbricht. Zunächst scheint er genau das zu bekommen, was er sich schon immer wünschte. Doch schnell muss er feststellen, dass manche Wünsche einen finsteren, unheimlichen Tribut fordern.
Besetzung: Michael Johnston, Inde Navarrette, Cooper Tomlinson, Megan Lawless, Andy Richter
Regie: Curry Barker
Drehbuch: Curry Barker
Produktion: James Harris, Haley Nicole Johnson, Christian Mercuri, Roman Viaris
Wenn auch streckenweise holprig erzählt, birgt das cringe Verhältnis vieler Gen-Zler zu Intimität jede Menge unfreiwilligen Humor und Horror; wahrscheinlich die Auswirkungen frühkindlicher Hirnwäsche durch ultrakonservative Großkonzerne, die nichts so sehr fürchten wie unkomplizierten, rundum befriedigenden Sex – denn das würde deren Billionen Dollar Geschäftsmodelle größtenteils überflüssig machen.
Zudem ist das Auseinanderbringen potentiell Liebender kontemporäres Mittel misanthroper Machtgieriger, die Romantik durch schriftliche Einverständniserklärungs-AGBs ersetzen, teilen und herrschen wollen. So wird natürliche, körperliche Sinnlichkeit laut aktuellen Studien unter den jungen Gehorsamen immer weniger ausgelebt, was zu immer mehr psychischen Problemen führt. Selbstverschuldete Unmündigkeit bzw. NPC-Modus, selbstgehopst, Digga.
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Wertung für OV
Kinostart: 15.01.2026
Regisseurin Nia DaCosta erweitert mit 28 YEARS LATER: THE BONE TEMPLE die von Danny Boyle und Alex Garland in 28 YEARS LATER erschaffene Welt. In der Fortsetzung dieser Geschichte findet sich Dr. Kelson (Ralph Fiennes) in einer schockierenden neuen Beziehung wieder – und diese bringt Konsequenzen mit sich, welche die bekannte Welt nachhaltig verändern könnten. Spikes (Alfie Williams) Begegnung mit Jimmy Crystal (Jack O’Connell) entpuppt sich wiederum als wahrgewordener Albtraum, dem er nicht entkommen kann. In THE BONE TEMPLE sind die Infizierten nicht mehr die größte Bedrohung – die Grausamkeit der Überlebenden kann noch viel seltsamer und schrecklicher sein.
Die Regie führte Nia DaCosta („Candyman“). Für das Drehbuch zeichnet erneut Alex Garland („Civil War“) verantwortlich. Produziert wurde der Film von Andrew Macdonald, Peter Rice, Bernard Bellew, Danny Boyle und Alex Garland. Executive Producer ist Cillian Murphy. In den Hauptrollen spielen Ralph Fiennes („Konklave“), Jack O’Connell („Blood & Sinners“), Alfie Williams („His Dark Materials“), Erin Kellyman („Solo: A Star Wars Story“), Chi Lewis-Parry („Gladiator II“) u.v.m
Wie werden Menschen zu Zombies? Zu nicht hinterfragenden, reflexgesteuerten Kreaturen, die ohne Zweifel und Mitgefühl, mit aller Brutalität das vorgegebene Programm abspulen? Kann man sie heilen und wie reagiert ihr soziales Zombie-Umfeld, wenn sie plötzlich Gedanken außerhalb der Box äußern und sogar anders handeln? Welchen Gefahren sind Nicht-Zombies durch machtgierige Führer ausgesetzt, die zwar außerhalb der Zombie-Box agieren, aber in ihrem sadistisch-religiösen Wahn ähnlich zerstörerisch und menschenverachtend aufklärerisches Denken angreifen? Der Erkenntnisprozess ist langwierig und beginnt mit Ruhigstellung.

