Juli 13th, 2014 by kritiker

 

Der vor zehn Jahren freigesetzte Virus hat den größten Teil der Menschheit ausgerottet und die wenigen Überlebenden hausen in städtischen Ruinen, die von ihrer einstigen Zivilisation übrig geblieben sind. Während einer Expedition in den Wald trifft eine Gruppe um Malcom (Jason Clarke) auf ein intelligentes Volk der Affen, das dort unter der Führung von Caesar (Andy Serkis) lebt. Malcom und Ellie (Keri Russell) erkennen, dass diese wie auch die Menschen nur verteidigen wollen, was ihnen wichtig ist: ihre Heimat, ihre Familien und ihre Freiheit. Gemeinsam plädieren sie für gegenseitiges Verständnis und erwirken ein Friedensabkommen, welches jedoch von kurzer Dauer ist. Für Dreyfus (Gary Oldman) sind die Affen schuld am Virus und damit die erklärten Feinde. Er findet zahlreiche Anhänger, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Ein letzter Eklat scheint unausweichlich – es kommt zum Kampf, der die Vorherrschaft über die Erde endgültig entscheiden soll.

Kinostart: 07.08.2014

www.planetderaffen-revolution.de

So schön Affengesichtsanimationen in Überlänge und die Vermeidung allzu simpler Klischees auch sein mögen – Metaebenen und horizonterweiternde Allegorien, die über die altbekannte „manchmal-hilft-eben-nur-Gewalt-Dramaturgie“ hinausgehen, hätten so manche Gewichtsverlagerung auf dem Kinosessel vermeiden können.

 

Juli 11th, 2014 by kritiker

 

Wertung für OV

I ORIGINS, der zweite Film von Drehbuchautor und Regisseur Mike Cahill, erzählt die Geschichte von Dr. Ian Gray (Michael Pitt), einem Molekularbiologen, der die Evolution des Auges untersucht. Nach einer flüchtigen Begegnung mit einer exotischen jungen Frau (Astrid Bergès-Frisbey), die ihm kurz darauf entgleitet, vermischt sich seine Arbeit zusehends mit seinem Privatleben. Als Ian seine Forschung Jahre später mit seiner Partnerin Karen (Brit Marling) fortsetzt, machen sie eine erstaunliche wissenschaftliche Entdeckung, die weitreichende Folgen hat und sowohl seine wissenschaftliche Überzeugung erschüttert als auch seinen spirituellen Glauben erweckt. Während einer Reise um die halbe Welt riskiert er alles, was er je wusste, um seine Theorie zu bestätigen. Regisseur und Drehbuchautor Mike Cahill konnte bereits für seinen ersten sehr persönlichen Film ANOTHER EARTH zahlreiche Preise gewinnen, u.a. den Spezialpreis der Jury als Bestes Drama beim Sundance Festival 2011. Mit seinem neuen Film I ORIGINS ist es Mike Cahill ein weiteres Mal in origineller Weise gelungen, spannende wissenschaftliche Forschungen mit emotionaler Kraft zu verknüpfen. Brit Marling, die mit ANOTHER EARTH ihren Durchbruch erzielte, überzeugt mit ihren Starqualitäten und ihrem intensiven Spiel ebenfalls in I ORIGINS. Michael Pitt, der mit Rollen in BOARDWALK EMPIRE sowie in FUNNY GAMES U.S. bekannt wurde, übernimmt die Rolle des Molekularbiologen, der mit seiner bahnbrechenden Entdeckung die existentiellen Überzeugungen der Menschen auf den Kopf stellt. Astrid Bergès-Frisbey gab 2011 ihr internationales Filmdebüt im vierten Teil der Piraten-Saga, PIRATES OF THE CARIBBEAN – FREMDE GEZEITEN als Meerjungfrau Syrena.

Kinostart: 25.09.2014

www.foxsearchlight.com/iorigins

113 Minuten, um ein „Wunder“ zu konstruieren, damit Religion gerechtfertigt werden kann. Nach Another Earth hätte man vermuten können, dass Mike Cahill eine neue US-Independent-Erzählart entwickelt, aber die Enttäuschung über die peinliche Überangepasstheit könnte kaum großer sein. Dass Cahill versucht massenhaftes Scannen der Augen in Entwicklungsländern im Auftrag der US-Geheimdienste als der Wissenschaft zuträglich darzustellen, verwundert – angesichts einer Geisteshaltung, in der Unverständnis als „Gottesbeweis“ herhalten muss – dann auch nicht mehr.  Schade um Schauspieltalente wie Brit Marling.

Juli 8th, 2014 by kritiker

 

Wertung für OV im Imax 3D

Diesen Sommer wird die unglaubliche Entdeckung eines Mannes die Welt in den Ausnahmezustand versetzen. Dabei werden die Grenzen der Technologie bis ins Unkontrollierbare überschritten und eine uralte Transformers-Macht die Erde an den Rand der Zerstörung bringen: es ist die Ära des Untergangs. Der Kampf zwischen Mensch und Maschine, Gut und Böse, Freiheit und Versklavung steht unaufhaltsam bevor.

Regie: Michael Bay.

Mit Marc Wahlberg und Stanley Tucci.

Kinostart: 17.07.2014

www.transformers-film.de

167 Minuten völlig sinnloser, $210 Mio. teurer Schwachsinn. Zu wenig Humor, ständig wiederholte prüde-reaktionäre Nervarien und Lieblosigkeit im Umgang mit Charakteren. Aber debile Kawumm-Action ist nun mal Programm und bezüglich rückschrittlich-perfider Hirnwäsche hätte es noch schlimmer kommen können. Unterhaltsam dank Wahlberg und Tucci.

 

Juni 20th, 2014 by kritiker

 

Wertung für OV

Der zweite Teil der epischen Trilogie DRACHENZÄHMEN LEICHT GEMACHT bringt uns zurück in die fantastische Welt von Hicks und Ohnezahn – fünf Jahre später, nachdem die beiden die Drachen und Wikinger erfolgreich auf der Insel Berk zusammengeführt haben. Während Astrid, Rotzbakke und der Rest der Gang sich gegenseitig im Drachenrennen (der neuen beliebten Sportart der Insel) herausfordern, fliegen die unzertrennlichen Freunde Hicks und Ohnezahn durch die Lüfte, um neue Welten zu entdecken. Als die beiden auf einer ihrer Abenteuerausflüge eine versteckte Eishöhle entdecken, in der hunderte neue wilde Drachen und der mysteriöse Drachenreiter zuhause sind, geraten sie in einen Kampf, den Frieden auf Berk zu bewahren. Hicks und Ohnezahn müssen zusammenhalten und sich für das einsetzen, woran sie glauben. Dabei erkennen sie, dass sie nur zusammen die Kraft haben, die Zukunft für die Menschen und Drachen zu verändern.

Kinostart: 24.07.2014

www.drachenzaehmen-leicht-gemacht-2.de

Grausame Vergewaltigung des Spirits des wunderschönen ersten Teils. Technisch professionell animierte Flugshows und Kampfszenen in Masse statt Klasse. Das vermittelte primitiv-unzeitgemäße Weltbild lässt erschaudern.

 

 

 

Mai 28th, 2014 by kritiker

 

Der Schafzüchter Albert (MacFarlane) ist ein Feigling mit losem Mundwerk und somit für die Bewohner der Wild-West Stadt „Old Stump“ ein unverbesserlicher Aussenseiter. Er lehnt gewalttätige Auseinandersetzungen ab und hat noch nie einen Colt abgefeuert. Auch seine enttäuschte Freundin (Amanda Seyfried) ist längst in die Arme eines weniger ängstlichen Cowboys geflüchtet. Doch eines Tages kommt eine bildschöne Fremde, Anna (Charlize Theron), in die Stadt und weckt in Albert tief verborgene Lebensgeister – vor allem aber jenen Mut, ohne den man sich dem Kugelhagel und sonstigem Wahnsinn auf der Meile zwischen Sheriffsbüro und Saloon niemals aussetzen sollte. Albert verliebt sich in Anna, die nur leider zu erwähnen vergass, dass ihr Gatte ein ebenso schiesswütiger wie eifersüchtiger Bandit ist. Alberts neu entdeckter Mut wird nun auf die Probe gestellt, denn wenn er nicht in den Staub der Hauptstrasse beissen will, muss er die Sache diesmal selbst in die Hand nehmen. Nie war der Westen wilder!

Kinostart:29.05.2014

www.millionwaysuniversal.de

Westernparodie von und mit Seth MacFarlane. Hingeschluderter Serienhumor, der sich durch piefige Kleingeistigkeit und Vorurteile auszeichnet. Größtenteils Verdauungswitze, die selbst für Pubertierende nicht sonderlich originell sein dürften. Einige klugscheißernde Monologe sind OK und ein paar Schmunzler funktionieren, aber die neuerliche Angepassheit und Feigheit des MacFarlane-Autorenteams sind enttäuschend.

Mai 22nd, 2014 by kritiker

 

Das epische Action-Abenteuer spielt in naher Zukunft: Mit unerbittlicher Härte fällt eine außerirdische Spezies über die Erde her – keine Armee der Welt kann sie aufhalten. Major Bill Cage (Cruise) verfügt über keinerlei Kampferfahrung, als er ohne Vorwarnung zu einem Einsatz abkommandiert wird, den man nur als Selbstmordkommando bezeichnen kann. Cage wird innerhalb weniger Minuten getötet, landet aber unbegreiflicherweise in einer Zeitschleife, die ihn dazu verdammt, dasselbe grausige Gefecht ständig aufs Neue zu durchleben: Wieder und immer wieder muss er kämpfen und sterben … Doch mit jeder Auseinandersetzung gewinnt Cage an Erfahrung und reagiert immer versierter auf die Gegner, wobei ihn die Kämpferin Rita Vrataski (Blunt) von den Special Forces tatkräftig unterstützt. Indem sich Cage und Rita dem Kampf gegen die Außerirdischen stellen, ergibt sich aus jedem wiederholten Einsatz eine neue Chance, die Alien-Invasoren zu überwinden.

In den Hauptrollen Tom Cruise und Emily Blunt. Zur internationalen Besetzung zählen auch Bill Paxton („Aliens“, HBO-Serie „Big Love“), Noah Taylor („Lawless – Die Gesetzlosen“), Kick Gurry (australische TV-Serie „Tangle“), Dragomir Mrsic („Snabba Cash II“), Charlotte Riley („Die Tore der Welt“), Jonas Armstrong (BBC-TV-Serie „Robin Hood“), Franz Drameh („Attack the Block“), Masayoshi Haneda („Emperor“) und Tony Way („Verblendung“).
Doug Liman („Die Bourne Identität“, „Mr. & Mrs. Smith“) inszeniert „Edge of Tomorrow“ nach dem Drehbuch von Christopher McQuarrie und Jez Butterworth & John-Henry Butterworth sowie nach der Romanvorlage „All You Need Is Kill“ von Hiroshi Sakurazaka.

Kinostart:29.05.2014

www.edgeoftomorrowmovie.com

Der militärisch-industrielle Komplex lässt grüßen – wie auch unzählige optisch beeindruckende Ballerspiele ist dieser Scifi-Kriegsfilm mit Tom Cruise überzeugend umgesetzt. Und sogar die Story geht dramaturgisch auf – wenn auch teilweise geklaut, nur bedingt logisch und nach Schema F, immerhin wird es nicht langweilig. Die Aussage ist fragwürdig, manche Untertöne sind bedenklich.
Es geht wieder mal um Opferbereitschaft und die (als positiv dargestellte) Wandlung zum schießwütigen Helden. Der Feind ist ein gigantisches Hirn, das sich im Louvre einquartiert hat. Wer unbedingt will, kann darin auf der Metaebene uramerikanische Ressentiments und Minderwertigkeitskomplexe gegenüber europäischer Kultur erkennen. Offensichtlich und eindeutiger ist allerdings die (wenn auch nur oberflächliche) Kritik an kleingeistig dümmlichen Befehlshabern – und die tut gut.

 

Mai 15th, 2014 by kritiker

 

MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE ist die bisher noch nie erzählte Geschichte von Maleficent, der bösen Fee aus dem Disney-Klassiker DORNRÖSCHEN. Es ist die Geschichte des Verrats, der ihr reines Herz einst zu Stein verwandelt hat. Auf Rache sinnend versucht sie mit allen Mitteln ihr Reich aus Moor und Wald zu beschützen und belegt schließlich Aurora, das neugeborene Kind des Königs, mit dem grausamen Fluch, den wir alle kennen: noch vor ihrem 16. Geburtstag wird Aurora sich an einer Spindel stechen und in einen todesähnlichen Schlaf fallen. Als die Königstochter allerdings über die Jahre heranwächst, erkennt Maleficent nach und nach, dass Aurora selbst der friedenbringende Schlüssel zu allem ist – auch zu ihrem eigenen Glück.

Als Szenenbildner und zweifacher Oscar®-Preisträger hat Robert Stromberg mit gewaltigen Bildern in AVATAR und ALICE IM WUNDERLAND bereits das Publikum überzeugt, mit MALEFICENT – DIE DUNKLE FEE startet er seine erste große Regiearbeit. Neben Angelina Jolie (SALT, LARA CROFT, DURCHGEKNALLT, DER FREMDE SOHN) glänzen in weiteren Rollen Sharlto Copley (DISTRICT 9), Elle Fanning (SUPER 8, SOMEWHERE), Sam Riley (UNTERWEGS – ON THE ROAD), Imelda Staunton (VERA DRAKE), Juno Temple (ABBITTE, DIE DREI MUSKETIERE) und Lesley Manville (LÜGEN UND GEHEIMNISSE). Als Produzent fungiert Joe Roth (SNOW WHITE & THE HUNTSMAN, ALICE IM WUNDERLAND), als Drehbuchautorin Linda Woolverton (DER KÖNIG DER LÖWEN, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST) und als ausführende Produzenten zeichnen Angelina Jolie, Don Hahn, Palak Patel, Matt Smith und Sarah Bradshaw verantwortlich.

Kinostart: 29.05.2014

www.disneymaleficent.de

Wunderschöner Märchenfilm, der mit mutiger Geschichte verführt. Für das Fantasy-Creature-Design wurden anscheinend die Unendliche-Geschichte-Mülltonnen aus den Achtzigern geplündert – das reißen herzzerreißende Musik, prächtige Kostüme und stimmiges Drehbuch aber locker wieder raus.

 

 

Mai 12th, 2014 by kritiker

 

Auf dem Planeten Baab ist der Astronaut Scorch Supernova ein Nationalheld und wird von der blauen Alienbevölkerung verehrt und bewundert. Unterstützt wird er bei seinen Rettungsaktionen von seinem Bruder Gary, einem Nerd, der sich an alle Regeln hält und für die Mission Control der BASA-Kontrollbasis arbeitet. Als sie einen Hilferuf des durch und durch gefährlichen Planeten Erde erhalten, schlägt Scorch alle Warnungen in den Wind und begibt sich allein auf die waghalsige Mission. Prompt landet er in der Falle des skrupellosen General Shanker, der ihn gefangen nimmt und in der Area 51 festhält. Dummerweise kann ihm jetzt nur noch sein risikoscheuer Bruder Gary helfen…

Kinostart: 29.05.2014

www.nixwieweg-film.de

Animationsfilm für junges und jung-gebliebenes Publikum. Der Blick von außerhalb unseres Planeten dehnt belebend den Horizont. Nett gemacht.

 

 

 

 

Mai 11th, 2014 by kritiker

 

Die offizielle Inhaltsbeschreibung lautet: „In diesem epischen Abenteuer tritt das berühmteste Ungeheuer der Welt gegen bösartige Bestien an, die mithilfe arroganter Wissenschaftler die Zukunft der gesamten Menschheit bedrohen.“ Man fragt sich, ob die Verantwortlichen für obige Inhaltsangabe den Film verstanden oder überhaupt gesehen haben: „Arrogante Wissenschaftler“ bedrohen keineswegs die gesamte Menschheit – ob hinter dieser Interpretation debile Kreationisten stecken, kann man nur vermuten.

Gareth Edwards inszeniert „Godzilla“ mit den Hauptdarstellern Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“), Oscar®-Kandidat Ken Watanabe („Inception“), Elizabeth Olsen („Martha Marcy May Marlene“), Oscar®-Preisträgerin Juliette Binoche („Der englische Patient“) und Sally Hawkins („Blue Jasmine“) sowie Oscar®-Kandidat David Strathairn („Good Night, and Good Luck“) und Bryan Cranston („Argo“).

Kinostart: 15.05.2014

www.godzillamovie.com

Beeindruckend erschreckend – hochentwickelte Technik, Techniker und Künstler in den Händen von geistig Minderbemittelten, die nicht mal fähig sind einfachste logische Zusammenhänge herzustellen; dazu charakterlos ohne Personality. Zeichen der Zeit.
Die SFX-Actionbilder knallen gut rein, werden aber leider immer wieder unterbrochen durch kostengünstige „Storyelemente“. Zu der Erkenntnis, dass knackige 90 Minuten befriedigender wären als 123 zeitraubende, sind offensichtlich nur noch Wenige in verantwortlicher Position in der Lage.

April 14th, 2014 by kritiker

 

Die beiden Brüder Reg (Damon Herriman) und Lindsay Morgan (Angus Sampson) sind im Düngergeschäft tätig. Seit sie die Überreste der Opfer von Autounfällen in der Nähe mit in ihr Produkt mischen, boomt das Geschäft. Bald geht ihnen der Nachschub ihrer geheimen Zutat aus und ein wichtiger Kunde wartet bereits ungeduldig auf seine Lieferung. Als Reg zufällig die drei Jugendlichen Sophie (Anna McGahan), James (Oliver Ackland) und Wesley (Jamie Kristian) trifft, die sich auf dem Weg zu einem Festival verlaufen haben, hat er eine radikale Idee zur Lösung des Dünger-Dilemmas und sieht gleichzeitig eine Möglichkeit, sich endlich den Respekt seines Bruders zu verdienen. Doch dann freundet er sich mit Sophie an und muss eine unangenehme Entscheidung treffen…

DVD/Blu-Ray Start: 22.05.2014

www.facebook.com/100BloodyAcres

Ist das die neue Taktik der Australier, um Einwanderer abzuschrecken? Angeblich soll diese Low-Budget-Horror-„Komödie“ einer der in Übersee momentan am häufigsten illegal gedownloadeten Filme sein. Die Kritiker bei Rotten Tomatoes überschlagen sich fast vor Begeisterung, das Publikum allerdings weniger. Der einzige Grund sich diese unkomische Ödnis von Down Under anzutun, wäre die Möglichkeit einer besseren Einschätzung gewisser Kritiker und Bewertungsportale.

 

April 10th, 2014 by kritiker

 

Es ist toll, Spider-Man (ANDREW GARFIELD) zu sein. Sich zwischen Wolkenkratzern hin und her zu schwingen, ist für Peter Parker das Größte. Er genießt es, ein Held zu sein und Zeit mit Gwen (EMMA STONE) zu verbringen. Doch Spider-Man zu sein, hat auch seinen Preis: Nur er kann die Bewohner New Yorks vor den furchteinflößenden Bösewichten schützen, die die Stadt bedrohen. Als Electro (JAMIE FOXX) auftaucht, muss sich Peter einem Gegner stellen, der viel mächtiger ist als er selbst. Und als sein alter Freund Harry Osborn (DANE DEHAAN) zurückkehrt, erkennt Peter, dass alle seine Feinde eines gemeinsam haben: OsCorp.

Die Hauptrollen in THE AMAZING SPIDER-MAN 2™: RISE OF ELECTRO spielen Andrew Garfield, Emma Stone, Jamie Foxx, Dane DeHaan, Paul Giamatti und Sally Field. Regie führte Marc Webb nach einem Drehbuch von Alex Kurtzman, Roberto Orci und Jeff Pinkner, basierend auf dem Marvel Comic Buch von Stan Lee

Kinostart: 17.04.2104

www.theamazingspiderman2.de

Das Spinnennetz trägt maximal 15 Minuten (die SFX-Szenen aus dem Trailer) der 145 Gesamtlänge. Niemand würde ein Gebäude für 200 Millionen bauen, ohne Architekten und Statiker zu Rate zu ziehen, aber der arme Spidey wird offenbar ohne Expertise befähigter Dramaturgen gnadenlos Gä(hn)wittern ausgeliefert.

 

 

April 5th, 2014 by kritiker

 

In der 3-D-Computeranimationsstory geht es um Emmet, eine ganz normale, völlig durchschnittliche LEGO-Figur, die stets alle Regeln befolgt. Durch ein Missverständnis wird Emmet jedoch für einen außergewöhnlichen Helden gehalten, der als Einziger die Welt retten kann. Deshalb begleitet er eine Gruppe von Fremden auf einer gewaltigen Mission, um dem bösen Tyrannen das Handwerk zu legen. Urkomisch wird es deshalb, weil der arme Emmet von dieser Aufgabe heillos überfordert ist.

Phil Lord & Christopher Miller („21 Jump Street“, „Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen“) schrieben das Drehbuch nach einer Story von Dan Hageman & Kevin Hageman und Phil Lord & Christopher Miller – als Vorlage dienen LEGO-Steine und -Spielzeug. Die Filmproduktion verantworten Dan Lin („Sherlock Holmes“, „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“) und Roy Lee („Departed – Unter Feinden“, „Drachenzähmen leicht gemacht“).

Kinostart: 10.04.2014

www.lego.com/de-de/movie

Gut gemacht, wenn auch nicht unbedingt für Kinder unter 6 Jahren geeignet. Aber die FSK gibt alles ab 0 Jahren frei, was irgendwie mit Glaube zu tun hat. Immerhin wird nicht direkt für christlichen Glauben geworben, sondern eher für einen diffusen an sich selbst. Aber Glaube muss es wohl irgendwie sein, denn der, gepaart mit Streben nach vorgegebener „Individualität“ (die manchmal eher wirkt wie Verkaufstaktik für Produkte, die niemand wirklich braucht), vernebelt Denken und hinterfragtes Wissen, die möglicherweise blinden Konsum ausbremsen könnten.
Andererseits räumen die Drehbuchautoren Kreativität einen hohen Stellenwert ein und „Lord Business“, Überwachung und Gleichschaltung werden als böse bezeichnet.
Die Lego-Action-Animationen gefallen – insgesamt ansprechendes Popcornkino.