Januar 22nd, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 26.01.2012

http://www.riskanterplan-derfilm.de

Mal wieder an der falschen Stelle gespart: was nutzt der ganze Aufwand, wenn das Drehbuch unlogisch und unglaubwürdig ist. Zahlreiche Inszenierungsfehler verärgern zusätzlich.

 

 

 

Januar 21st, 2012 by kritiker

 

www.ziemlichbestefreunde.senator.de

Zutiefst menschliche Geschichte über einen Schwarzen, der einen Querschnittsgelähmten betreut. Nach wahren Begebenheiten – ungewöhnlich simpel erzählt, aber rührend.

 

 

 

Januar 18th, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 09.02.2012

http://blackgold-themovie.com

Machtkämpfe im Arabien der 1930er. J. J. Annaud verfranzt sich in langatmiger Vorhersehbarkeit und naiven Kostümfilmklischees.

 

 

 

 

Januar 16th, 2012 by kritiker

 

DVD, Blu-Ray

http://www.dreamhome-movie.com

Äußerst brutaler Horror aus Hongkong über eine Frau auf Wohnungssuche, die vor Mord nicht zurückschreckt. Die Backstory wirkt um die Splatterbilder herumgebastelt und um den Film als Gesellschaftskritik zu begreifen, müsste man jede Menge Augen sehr fest zudrücken. Wegen der tiefschwarzen inneren Logik der Geschichte und der guten Kameraarbeit trotzdem beachtenswert.

 

 

Januar 15th, 2012 by kritiker

 

www.verblendung-film.de

Finchers Scharfblick ist immer wieder beeindruckend, seine exakte, pointierte Inszenierung vortrefflich, trotz kleiner Lecks und Nachlässigkeiten. Einsichten in die Psyche und Ursachen von Defiziten wie Religiosität werden erkundet und in einem mustergültigen Netz verwoben, in dem sich der Zuschauer düster-wohlig verfängt und von geistreicher Spannung durchzuckt wird. Jedoch wünscht man Fincher für den nächsten Film eine tiefsinnigere Buchvorlage.

 

Januar 15th, 2012 by kritiker

 

DVD, Blu-ray

www.thedouble.com

Agententhriller mit Richard Gere. Fahrstuhlfilm: plätschert bedeutungslos dahin und schläfert zu sehr ein, als dass man sich darüber ärgern könnte. Einige nette Ansätze, aber gähn.

 

 

 

 

Januar 10th, 2012 by kritiker

 

DVD, Blu-Ray

Lächerlich dämlicher, öder, unnötiger Quatsch – als Gangsterfilm vermarktet. Bruce Willis spielt nur eine kleine Nebenrolle.

 

 

 

 

Januar 9th, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 19.01.2012

http://jedgarmovie.warnerbros.com

Clint Eastwood verfilmt das Leben aus Sicht des uralten Hoover. Obwohl sich Eastwood hinter dieser Erzählform versteckt, fallen feige Kritiklosigkeit und Anbiederungsversuche an populistische Undifferenziertheit auf. Hoovers rücksichtslose Intellektuellenhatz, die weder vor Martin Luther King noch den Kennedys haltmachte, wird hinter belanglosen Schilderungen von Homosexualität und Selbstmitleid verborgen. Langeweile ohne Durchblick.

 

Januar 7th, 2012 by kritiker

 

DVD, Blu-Ray

http://www.oostrov.ru

Ein Kosmonaut landet im Jahr 2157 auf einem Exoplaneten, dessen Bewohner gewaltsam beherrscht werden. Die russische Produktion verblüfft durch unerwartet aufwendiges Produktionsdesign, eine episch angelegte Geschichte, Meta-Einsichten in Machtstrukturen und gewitzte Twists. Auch wenn das fehlende Interesse für logische Details Größe suggerieren könnte, fallen die vielen kleinen Fehler negativ auf, die holperige Storyline mit schwer nachvollziehbaren Sprüngen erinnert zuweilen eher an unausgegorene B-Movies. Wenn auch überladen, reißt die imaginäre Größe des Werkes trotzdem mit.

Januar 2nd, 2012 by kritiker

 

3D: mäßig bis überflüssig, nur konkav.

www.coriolanusmovie.co.uk

Shakespeare Originaltexte in Jetztzeitsettings, von und mit Ralph Fiennes. Funktioniert leider nicht so gut wie Romeo und Julia, trotz überdurchschnittlichem Schauspiel.

 

 

 

Dezember 30th, 2011 by kritiker

 

Kinostart: 26.01.2012

www.drive-movie.com

Gedankenloses Autofahren und brutale Gewalt  – die Zielgruppe ist offensichtlich. Die manische Lobpreisung des Films durch Autofanatiker wurde noch durch eine Klage gegen den Verleih, aufgrund des angeblich irreführenden Titels und Trailers, wegen zu wenig Fahrszenen übertroffen – 80 % der Gesamtfilmlänge reichen anscheinend nicht. Für Manche scheint Autofahren religiöse Züge anzunehmen; ein Jahrhundert exzessive Autowerbung zeigt Wirkung. Die Traurigkeit des Eingesperrtseins im Blechsarg und der daraus resultierende Autismus ist nur angedeutet. Trotz Substanzlosigkeit ist die düstere, retardierende Atmosphäre stimmig, aber macht auch unangenehm primitiv aggressiv.

Dezember 30th, 2011 by kritiker

 

Kinostart: 12.01.2012

www.offroad-derfilm.de

Dümmliche Zumutung auf Filmschülerniveau. Überflüssige, zudem handwerklich lächerlich schlecht gemachte, peinliche deutsche Provinzposse. Fremdschämen bis es einen schüttelt ist unvermeidlich. Liest irgendjemand noch Drehbücher bei der Filmförderung?