Thriller. Nicolas Cage kann in die Zukunft sehen, genau wie das Kinopublikum: Terroristen mit Atombombe, die totale Überwachung und Grundrechtsverletzungen rechtfertigen, Verfolgungsjagden etc. Aber das Sujet ist interessant und wenn auch zu konventionell umgesetzt, trotzdem anregend.
Banale Geschichte mit primitiven Schockeffekten und Deus ex Machina.
US Highschool Sozialdrama. Der unerschütterliche Idealismus der Protagonistin scheint unglaubwürdig,
aber die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten. Dass Sozialangebote und Bildung wichtiger sind als nur möglichst viele Kinder zur Altersvorsorge in die Welt zu setzen, wird berührend dargestellt. Althergebracht umgesetzt, etwas zu gefühlsduselig.
Actionfilm. Sarkastische Komödie mit Subtext. Sinnlose Gewalt, irre Kinder auf Ritalin, Folter und schmutzige Geschäfte der Regierung. Leider wirkt die Auflösung der Story haarsträubend, aber Stil und Action werden Fans blutiger Unterhaltung überzeugen.
Deutscher Film über Uschi Obermaiers Leben in den 60er und 70ern. Stereotypisch erzählt, absurde Ausstattungs- und inhaltliche Fehler. Geistlos geschichtsverzerrend ohne Insiderkenntnisse der Materie inszeniert. Angenehm ist der deutsche Umgang mit Nacktheit. Trotz tendenziösem Regisseur, der sich verkrampft bemüht 68er Idole und Ideale lächerlich zu machen, sind die Geschichte an sich und die indischen Drehorte interessant.
Thriller über das blutige Geschäft mit afrikanischen Diamanten. Durchgehend spannend, schöne Bilder. Die Wandlung des schießwütigen, skrupellosen Protagonisten in einen selbstlosen Helden wirkt zu gewollt, aber eine Identifikationsfigur sollte eben nicht nur Schwarzen in den Rücken schießen. Leider einige Klischees und insgesamt zu dick aufgetragen (vor allem die Schlußszene). Trotzdem sehenswert, insbesondere wegen des realen Hintergrundes und der Originalschauplätze.
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Die etwas andere Zombiekomödie, ganz nett, british. Kann aber nicht mit „Braindead“ mithalten. Auch „Juan of the Dead“ ist besser.
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(Internationale Bewertung. In Relation zu anderen deutschen Filmen noch annehmbar)
Komödie. Hitler als bedauernswertes entschuldbares Opfer, weil seine Eltern ihn nicht genug geliebt haben. Klingt komisch, ist aber ernst gemeint. So kurz gedacht ist der ganze Film. Potential verschenkt.
Drama. Stil und Story sind maniriert konstruiert aus den Elementen zusammengebastelt, die momentan angesagt sind.
Insgesamt unbedeutend, ohne wirkliche Tiefe. Aber immerhin ist man im Film um die Erde gereist,
lernt Angehörige unterschiedlicher Kulturkreise kennen und hat hinterher das Gefühl,
daß allzu kleinliche Weltsichten relativiert werden.
Gut besetzter Mafia Thriller. Remake des Hongkongfilms Infernal Affairs. Wem Goodfellas gefallen hat, wird auch diesen Film mögen. Etwas zu lang. Konventionell, trocken umgesetzt, ohne cinematographische Leckerbissen, aber auch ohne überflüssigen Hollywoodschmonzes.


