![]()
Kinostart: 23.02.2012
Agententhriller mit Denzel Washington. Eine Ungereimtheit jagt die nächste. Schade, denn das Thema an sich – die dreckigen Machenschaften der CIA – ist interessant. In großen Kinos sollte man nicht zu weit vorne sitzen, der überbetonte Handkamera Einsatz macht schwindlig.
![]()
http://www.damekoenigasspion.de
Kinostart: 02.02.2012
Agententhriller. Ein Reise in die staubigsten Ödnisse der Sechziger mit allem was keinen Spaß macht: Bürokratie, keine Action (nicht mal schnelle Bewegung), uninteressante Geheimnisse alter Männer.
![]()
Kinostart: 26.01.2012
http://www.riskanterplan-derfilm.de
Mal wieder an der falschen Stelle gespart: was nutzt der ganze Aufwand, wenn das Drehbuch unlogisch und unglaubwürdig ist. Zahlreiche Inszenierungsfehler verärgern zusätzlich.
![]()
DVD, Blu-Ray
http://www.dreamhome-movie.com
Äußerst brutaler Horror aus Hongkong über eine Frau auf Wohnungssuche, die vor Mord nicht zurückschreckt. Die Backstory wirkt um die Splatterbilder herumgebastelt und um den Film als Gesellschaftskritik zu begreifen, müsste man jede Menge Augen sehr fest zudrücken. Wegen der tiefschwarzen inneren Logik der Geschichte und der guten Kameraarbeit trotzdem beachtenswert.
![]()
Finchers Scharfblick ist immer wieder beeindruckend, seine exakte, pointierte Inszenierung vortrefflich, trotz kleiner Lecks und Nachlässigkeiten. Einsichten in die Psyche und Ursachen von Defiziten wie Religiosität werden erkundet und in einem mustergültigen Netz verwoben, in dem sich der Zuschauer düster-wohlig verfängt und von geistreicher Spannung durchzuckt wird. Jedoch wünscht man Fincher für den nächsten Film eine tiefsinnigere Buchvorlage.
![]()
DVD, Blu-ray
Agententhriller mit Richard Gere. Fahrstuhlfilm: plätschert bedeutungslos dahin und schläfert zu sehr ein, als dass man sich darüber ärgern könnte. Einige nette Ansätze, aber gähn.
![]()
DVD, Blu-Ray
Lächerlich dämlicher, öder, unnötiger Quatsch – als Gangsterfilm vermarktet. Bruce Willis spielt nur eine kleine Nebenrolle.
![]()
3D: mäßig bis überflüssig, nur konkav.
Shakespeare Originaltexte in Jetztzeitsettings, von und mit Ralph Fiennes. Funktioniert leider nicht so gut wie Romeo und Julia, trotz überdurchschnittlichem Schauspiel.
![]()
Kinostart: 26.01.2012
Gedankenloses Autofahren und brutale Gewalt – die Zielgruppe ist offensichtlich. Die manische Lobpreisung des Films durch Autofanatiker wurde noch durch eine Klage gegen den Verleih, aufgrund des angeblich irreführenden Titels und Trailers, wegen zu wenig Fahrszenen übertroffen – 80 % der Gesamtfilmlänge reichen anscheinend nicht. Für Manche scheint Autofahren religiöse Züge anzunehmen; ein Jahrhundert exzessive Autowerbung zeigt Wirkung. Die Traurigkeit des Eingesperrtseins im Blechsarg und der daraus resultierende Autismus ist nur angedeutet. Trotz Substanzlosigkeit ist die düstere, retardierende Atmosphäre stimmig, aber macht auch unangenehm primitiv aggressiv.
![]()
Kinostart: 22.12.2011
BOUM! Guy Ritchie zeigt wo der Hammer hängt und trifft immer wieder den Nagel tief im Sehnerv. Hier stimmt alles: Tempo, Witz, Action, Stil, Schauspiel, Waffenhändler, die um des Profites willen Kriege provozieren – etwas mehr Philosophie, Erleuchtung und höhere Erkenntnisse – der Film wäre schwer zu toppen. An diesem Weltklasse-Popcornkino-Feuerwerk wird sich Zukünftiges messen müssen. Unbedingt auf großer Leinwand gucken.
![]()
Schöne Bilder, in denen sich die Dramaturgie verliert. Wenn auch filmtechnisch gut umgesetzt, bleibt die Geschichte platt, grob klischeehaft und berührt zu wenig. Shakespeare als dummen Proleten darzustellen ist primitiv, vieles wird entgegen historischer Beweise einfach plump behauptet. Das Thema an sich ist interessant: der Blick hinter die Kulissen offenbart Zensur und Kampf um Wahrheit, der bis heute andauert. Emmerich musste sich auch selbst schon Plagiatsvorwürfen bzgl. „The Day After Tomorrow“ stellen. Meist wird leichtfertig übersehen, dass nichts mehr wirklich Herausragendes erschaffen wird, wenn Diebstahl geistigen Eigentums nicht sanktioniert wird, bzw. die wahren Urheber nicht entlohnt und originale Gedanken banalisiert werden. Der Wert neuer Ideen für die Gesellschaft wird fatalerweise völlig unterschätzt.

