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Kinostart: 18.12.2011
Nur für Hartgesottene. In den Sechzigern noch als Folter verboten, wird heute dafür Eintritt verlangt: Die Stimmen der Hamster wären noch auszuhalten, würden sie nicht furchtbare „Lieder“ covern. Auch wenn der Film für Kleinstkinder gedacht ist, hätten Dramaturgie und Originalität nicht geschadet.
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Download per Videoload (kostenpflichtig)
40-minütiges Experiment zur Überwindung der Gedankenkontrolle, die den deutschen Film erstickt. Absurd ist, dass man den groß angekündigten Penis des Hauptdarstellers nicht in voller Länge zu sehen bekommt. Auch wenn in diesem Fall die erotische Story banal ist und das Werk größtenteils von der Werbefilmästhetik der Bilder lebt, könnte Finanzierung durch crowd-funding eine Chance für frischere deutsche Filme werden. Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Filmbehörden sich ihrer eigentlichen Aufgabe rückbesinnen und von verhindernden Zensurbehörden wieder zu Förderern neuer Ideen werden und unangepasste, Grenzen erweiternde Kunst als wichtigen Impulsgeber für eine gesunde Gesellschaft erkennen.
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Kinostart: 15.12.2011
Agententhriller. Gut gemachte Unterhaltung mit Action, Humor und einfallsreichen Gadgets, was will man mehr? Vielleicht eine Story, in der es um irgendetwas Relevantes geht, anstatt immer nur den Superbösewicht, der die Welt atomisieren will. Trotzdem geht man mit einem guten Gefühl aus dem Kino und kann gut gelaunt und voller Energie die Erde noch etwas effektiver verpesten, äh retten natürlich.
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http://happyfeettwo.warnerbros.com
Kinostart: 01.12.2011
Wer gerne die schlechtesten Songs der letzten Jahrzehnte miserabel nachgesungen und Pinguine gleichgeschaltet „tanzen“ sehen will, ist hier richtig. In der Realität lassen sich Tiere glücklicherweise nicht in Massen zum Gleichschritt herabwürdigen. Wahrheit, auch auf Metaebenen, wurde penibelst vermieden: die Ursachen des Gletscherschmelzens, die Unterscheidung von Helfern bei und Verursachern von Ölverseuchungen und die Zusammenhänge zwischen blindem Gehorsam und globaler Katastrophe. Es hätte alles so nahe gelegen, aber man wird nur mit weichgespültem Einheitsbrei abgespeist. Echte Freude kam bei den Kindern im Kino erst mit den 3D-Luftblasen im Abspann auf.
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http://www.paranormalmovie.com
Der dritte Teil ist nicht so gut wie der erste, aber besser als der zweite. Das Konzept funktioniert, obwohl man ahnt, was einen erwartet. Die Macher wissen was sie tun und man begibt sich auf eine unterhaltsame, wenn auch belanglose Geisterbahnfahrt. Vorsicht, der Horror wirkt nach.
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Hier wird schmerzhaft klar, wie viel weiter im Denken die griechischen Geschichtenerzähler im Vergleich zu den amerikanischen Drehbuchautoren waren: Dieser erbärmliche Abklatsch strotzt nur so von Würdelosigkeit, Ignoranz und Ekelhaftigkeit. Zu allem Überfluss wurde die antike Welt geschichtsfälschend mit den viel später aufkommenden simplen christlichen Terminologien belegt, jeder noch so dumpfbackige europäische Grundschüler hätte sich gegen derartigen Quatsch gesträubt. Den Film mit dem gelungenen 300 von Zack Snyder in Verbindung zu bringen, ist eine irreführende Dreistigkeit. Selbst wer nur auf hirnlose Action aus ist, wird vom billigen Schmierentheater schwer enttäuscht. Die völlig lächerlichen, eigentlich nicht vorhandenen 3D-Effekte runden das Bild dieses Übelkeit erregenden Schwachsinns ab.
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www.dergestiefeltekater-film.de
Kinostart: 06.12.2011
Kinderfilm, ursprünglich als Prequel zu Shrek 2 konzipiert, hat kaum Ähnlichkeiten mit dem Märchen der Brüder Grimm. Anstatt immer nur zu prügeln, wird auch getanzt. Gut gemacht, mit vielen kleine-Kinder-erfreuenden Einfällen. Die 3D-Effekte machen Spaß.
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Die Spezialisten für Verklemmungen, hirnerweichende Spießigkeit und unterschwelligen Rassismus haben wieder zugeschlagen. Kein Vampirfilm, sondern zwei Stunden öde Abtreibungsgegnerwerbung auf schlechtem Fernsehserienniveau.
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www.atemlos-gefaehrlichewahrheit.de
Prüder Teenie-Thriller, gespickt mit Versatzstücken der immer gleichen Dialoge. Story und Details sind haarsträubend unlogisch. Gekonnte Action-Kameraarbeit von Peter Menzies Jr.
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Ein buntes Bilderfeuerwerk, das alle Erwartungen an Action und visuelle Einfälle befriedigt. Story und Characktere bleiben allerdings amerikanisiert flach und lassen den sympathischen, manchmal anarchischen Witz der Comicvorlage vermissen, es bleibt nur ein Gefühl von Hohlheit.
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Basierend auf wahren Begebenheiten. Ein drogensüchtiger Anwalt kämpft für die Einführung von Sicherheitsspritzen, die Millionen Leben retten, aber den Gewinn der Hersteller geringfügig schmälern würden. Die Widerstände auf die er stößt, offenbaren generelle Probleme im Gesundheitswesen. In Deutschland würden spezielle Türklinken Infektion und Tod verhindern, aber überflüssige Steuermilliarden werden lieber sinnlos auf den Scheiterhaufen der Banken verbrannt.
Leider verleiden unpointierte Umsetzung und uninspirierte Kamera mit unentschlossenen, charackterlosen Bildern den Sehgenuss.
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DVD
Billiger, unorigineller „Kick-Ass“ Abklatsch – unkomische, kranke Gewaltverherrlichung, der offensichtlich ein stupides, abstoßendes Weltbild zugrunde liegt. Erst hofft man noch, dass es sich um Satire handelt, aber die witzlose, feige Notdurft ist einfach nur das.
