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Basierend auf wahren Begebenheiten. Ein drogensüchtiger Anwalt kämpft für die Einführung von Sicherheitsspritzen, die Millionen Leben retten, aber den Gewinn der Hersteller geringfügig schmälern würden. Die Widerstände auf die er stößt, offenbaren generelle Probleme im Gesundheitswesen. In Deutschland würden spezielle Türklinken Infektion und Tod verhindern, aber überflüssige Steuermilliarden werden lieber sinnlos auf den Scheiterhaufen der Banken verbrannt.
Leider verleiden unpointierte Umsetzung und uninspirierte Kamera mit unentschlossenen, charackterlosen Bildern den Sehgenuss.
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DVD
Billiger, unorigineller „Kick-Ass“ Abklatsch – unkomische, kranke Gewaltverherrlichung, der offensichtlich ein stupides, abstoßendes Weltbild zugrunde liegt. Erst hofft man noch, dass es sich um Satire handelt, aber die witzlose, feige Notdurft ist einfach nur das.
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Wertung für OV
DVD, Blu-Ray
www.girlfriendexperiencefilm.com
Einfühlsames Experimental-Documentary-Style Drama über ein Callgirl, gespielt von Sasha Grey. Die geschmackvolle, ruhige Inszenierung von Soderbergh ist unspektakulär, aber auch angenehm unaufdringlich.
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Man lernt die filmischen Qualitäten von Paranormal Activity noch mehr zu schätzen, wenn man derart unterirdischen Blödsinn ohne Story und Spannung ertragen muss. Hier wurde alles falsch gemacht, jeder Moment, jegliche Möglichkeit verschenkt: ein Kätzchen mit Kamera auf dem Rücken hätte einen furchterregenderen Film gedreht.
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DVD, Blu-Ray
Japanische Manga Verfilmung, die von den Fans für zu wenig Sex und Gewalt gerügt wurde. Der Wunsch nach mehr Sex ist nachvollziehbar, aber reichen explodierende Köpfe und Körper nicht? Die akzeptablen Effekte und Ansätze zu Metaebenen retten den Film leider nicht über die Frustration durch stumpfsinnige Handlung und pathetisches Chargieren.
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Thriller mit De Niro, Statham und Clive Owen, basierend auf wahren Ereignissen in den Achtzigern. Überzeugende Action, logische und dramaturgische Schwächen im letzten Drittel. Angebliche moralische Bedenken des Oberkillers wirken bemüht konstruiert. Die Buchvorlage „The Feather Man“ von Ranulph Fiennes (Ex-SAS) hat seinerzeit Kontroversen ausgelöst. Wer nicht an verdeckte Geheimdienstoperationen und Verschwörungen „glaubt“, wird eines Besseren belehrt. Mord war zu allen Zeiten Mittel primitiver, unzivilisierter Politik, bzw. der wirtschaftlichen Interessen, die dahinter stehen.
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3D: sehr gutes plastisches, konvexes und konkaves, echtes 3D.
Kenneth Branagh erschafft ein beeindruckendes Werk, das durch seine vergleichsweise langsame Inszenierung noch an Größe gewinnt. Bis jetzt die beste Heldensaga der Marvel Reihe.
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Box-Roboter Märchen. Man bekommt was man erwartet – ohne Überraschungen oder Twists. Der Umgang des gewitzten Sohnes mit dem dümmlichen Vater ist sympathisch. Hohl, vorhersehbar, simpel und angenehm harmlos – sehr leichte Unterhaltung auf Flachpfeifenniveau. Nett gemacht.
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3D: sehr gutes plastisches, konvexes und konkaves, echtes 3D.
Sci-Fi Videospielverfilmung. Blöder als erwartet, sogar wenn man nur mit hirnloser Ballerei gerechnet hat. Die zusammenhanglosen Action-Bilder ohne Story und Sinn wirken wie eine eindrucksvolle technische 3D-Effekt-Studie. Momentan wäre aber auch die Verfilmung eines Müslirezeptes an der Kinokasse erfolgreich – Hauptsache 3D. Die optische Attraktion wird sich irgendwann abgenutzt haben und man wird außerdem gute Geschichten verlangen. Hoffentlich bald.
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Kinostart: 17.11.2011
Remake der Alienfund-im-Eis Klassiker. Mit mehr Budget ausgestattet als die Vorgängerfilme, aber ohne Verstand nutzt Geld wenig. Leider absolut unspannend.
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Echt beeindruckend. Um eine Zombie-Komödie zu versauen, braucht man extremes Talent zum absoluten Unkomischsein. Der Blödfilm-Limbo geht weiter, kaum zu glauben, dass die Latte noch niedriger gehängt werden kann.
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4-Personen-1-Raum-Theaterstück, abgefilmt von Polanski. Von Inszenierung kann man nicht unbedingt sprechen, denn keine Pointe wird punktgenau herausgearbeitet, keine Tiefe freigelegt: Waltz changiert zwischen Selbstverliebtheit und Servilität, Reilly bleibt blass, Winslet ist ungenau und Foster überspielt. Jeder scheint eine Rolle aus einem anderen Film zu wiederholen, die Feinheiten des Stücks bleiben auf der Strecke. Immerhin regt das enttäuschende Kinoerlebnis dazu an, mal wieder ins Theater zu gehen und dieses oder ein bedeutenderes Werk und unverbrauchte Schauspieler live zu erleben.
