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Komödie mit Adam Sandler. Die Grundidee ist nett, die Ausführung lieblos, der Humor noch platter als befürchtet.
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Kinostart: 09.02.2012
Machtkämpfe im Arabien der 1930er. J. J. Annaud verfranzt sich in langatmiger Vorhersehbarkeit und naiven Kostümfilmklischees.
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DVD, Blu-ray
Agententhriller mit Richard Gere. Fahrstuhlfilm: plätschert bedeutungslos dahin und schläfert zu sehr ein, als dass man sich darüber ärgern könnte. Einige nette Ansätze, aber gähn.
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Kinostart: 19.01.2012
http://jedgarmovie.warnerbros.com
Clint Eastwood verfilmt das Leben aus Sicht des uralten Hoover. Obwohl sich Eastwood hinter dieser Erzählform versteckt, fallen feige Kritiklosigkeit und Anbiederungsversuche an populistische Undifferenziertheit auf. Hoovers rücksichtslose Intellektuellenhatz, die weder vor Martin Luther King noch den Kennedys haltmachte, wird hinter belanglosen Schilderungen von Homosexualität und Selbstmitleid verborgen. Langeweile ohne Durchblick.
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Kinostart: 18.12.2011
Nur für Hartgesottene. In den Sechzigern noch als Folter verboten, wird heute dafür Eintritt verlangt: Die Stimmen der Hamster wären noch auszuhalten, würden sie nicht furchtbare „Lieder“ covern. Auch wenn der Film für Kleinstkinder gedacht ist, hätten Dramaturgie und Originalität nicht geschadet.
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http://happyfeettwo.warnerbros.com
Kinostart: 01.12.2011
Wer gerne die schlechtesten Songs der letzten Jahrzehnte miserabel nachgesungen und Pinguine gleichgeschaltet „tanzen“ sehen will, ist hier richtig. In der Realität lassen sich Tiere glücklicherweise nicht in Massen zum Gleichschritt herabwürdigen. Wahrheit, auch auf Metaebenen, wurde penibelst vermieden: die Ursachen des Gletscherschmelzens, die Unterscheidung von Helfern bei und Verursachern von Ölverseuchungen und die Zusammenhänge zwischen blindem Gehorsam und globaler Katastrophe. Es hätte alles so nahe gelegen, aber man wird nur mit weichgespültem Einheitsbrei abgespeist. Echte Freude kam bei den Kindern im Kino erst mit den 3D-Luftblasen im Abspann auf.
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www.atemlos-gefaehrlichewahrheit.de
Prüder Teenie-Thriller, gespickt mit Versatzstücken der immer gleichen Dialoge. Story und Details sind haarsträubend unlogisch. Gekonnte Action-Kameraarbeit von Peter Menzies Jr.
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DVD, Blu-Ray
Japanische Manga Verfilmung, die von den Fans für zu wenig Sex und Gewalt gerügt wurde. Der Wunsch nach mehr Sex ist nachvollziehbar, aber reichen explodierende Köpfe und Körper nicht? Die akzeptablen Effekte und Ansätze zu Metaebenen retten den Film leider nicht über die Frustration durch stumpfsinnige Handlung und pathetisches Chargieren.
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Kinostart: 17.11.2011
Remake der Alienfund-im-Eis Klassiker. Mit mehr Budget ausgestattet als die Vorgängerfilme, aber ohne Verstand nutzt Geld wenig. Leider absolut unspannend.
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DVD, Blu-Ray
Cop-Thriller, der Vetternwirtschaft, Vertuschung und Schuld thematisieren will. Die Starbesetzung ködert, die unausgegorene, nichtssagende Story enttäuscht.
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Blair Witch auf dem Mond mit schlechtem Schauspiel und vielen Unstimmigkeiten in Story und logischen Details.
Ungereimheiten gab es auch bei den echten Mondlandungen: Trainingsbilder wurden als Missionsbilder ausgegeben, Originalaufzeichnungen, die aus dem NASA Archiv verschwunden sind und angebliches Mondgestein, das sich später als versteinertes Holz entpuppt (Link). Dass Filmtechniker 1969 nicht in der Lage gewesen wären die benötigten Special-FX zu erzeugen, lässt sich mit vielen Filmen (z.B. 2001 von Kubrick) widerlegen, ebenso die Annahme der Unmöglichkeit der Geheimhaltung – die Entwicklung der Atombombe wurde von über 100.000 Mitarbeitern geheim gehalten. Das Fernsehsignal soll damals problemlos ohne größere Antennen vom Mond zur Erde gesendet worden sein, obwohl schon die Übertragung von Australien in die USA trotz riesigen, damals dafür notwendigen Sendestationen mit Qualitätseinbußen verbunden war. Die Live-Übertragungen vom Mond können aus technischen Gründen so wie behauptet nicht stattgefunden haben.
Gestein, das die erwartbaren Spezifikationen aufweist, kann mittels Bestrahlung gefälscht werden, seismische Daten noch einfacher. Eine Sonde zwischen Mond und Erde hätte Funksignale senden oder weiterleiten können. Und wieso haben die Astronauten (laut eigenen Aussagen auf der ersten Pressekonferenz) keine Sterne gesehen und keine Fotos von Sternenkonstellationen (Langzeitbelichtung auf Stativ) vom Mond aus gemacht? Wahrscheinlich befindet sich ein Reflektorspiegel auf dem Erdtrabanten, aber der hätte auch ohne dass Menschen gelandet sind, dorthin gelangt sein können. Vielleicht wurden auch nur die Bilder realer Landungen „aufgepeppt“, aber erst wenn das VLT unter unabhängiger, internationaler Aufsicht auf die Landeplätze gerichtet wird, wissen wir mehr.
Eins ist allerdings jetzt schon sicher: Die offizielle Erzählung ist in vielen Punkten unzutreffend.

