Januar 17th, 2013 by kritiker

 

Die frisch geschiedene Sarah und ihre Tochter Elissa finden in einem kleinen, eleganten, ländlichen Ort das Haus ihrer Träume. Aber als überraschende und unerklärliche Ereignisse zu geschehen beginnen, erfahren Sarah und Elissa ein gruseliges Geheimnis: Im Nachbarhaus tötete Jahre zuvor eine Tochter ihre Eltern und verschwand – ihr Bruder Ryan überlebte als Einziger. Gegen den Willen ihrer Mutter beginnt Elissa eine Beziehung mit dem zurückgezogen lebenden Ryan – und je näher sie einander kommen, desto tiefer sind sie alle in einer mysteriösen Gefahr, die sie sich niemals vorgestellt haben könnten.

www.imdb.de/Houseattheend

Horror mit leidlichen Ansätzen, die aber nicht weiterverfolgt wurden und in zu vielen spannungsmildernden  Unglaubwürdigkeiten untergehen.

 

 

 

Januar 1st, 2013 by kritiker

 

Auf den Straßen einer Kleinstadt in Indiana werden bei einem grausamen Massaker fünf Menschen kaltblütig erschossen. Alle Indizien sprechen zweifelsfrei gegen den ehemaligen Armee-Scharfschützen James Barr (JOSEPH SIKORA), doch während des Verhörs bringt dieser nur drei Worte über die Lippen: „Holt Jack Reacher!“ Jack Reacher (TOM CRUISE) ist ein genialer Ex-Ermittler des Militärs und ein zynischer, unberechenbarer Einzelgänger. Er erscheint nur auf der Bildfläche, wenn er gefunden werden will und macht im Namen der Gerechtigkeit gnadenlos Jagd auf jene, die unter dem Deckmantel des Gesetzes Menschen töten. So wie im Fall des Verdächtigen James Barr. Dieser hatte während des Golfkriegs vier Menschen ermordet und wurde lediglich aus politischen Gründen nicht verurteilt. Damals hatte Reacher geschworen, ihn dorthin zu bringen wo er hingehört – hinter Gitter. Doch warum sieht Barr nach der jüngsten Schießerei in seinem erbitterten Erzfeind seine einzige Chance?

Kinostart: 03.01.2013

www.jackreacher.de

Die von Tom Cruise produzierte Umsetzung des Bestsellers scheint um seine Selbstdarstellung herumgebastelt worden zu sein. Man muss schon unerschütterlicher Fan sein, um Outrieren als Selbstironie umdeuten zu wollen und unnötige Längen zu ertragen. Einen Lichtblick gibt es: Werner Herzog spielt so unglaublich schlecht, dass es eine wahre Freude ist.

 

Dezember 30th, 2012 by kritiker

 

Paul (Matthias Schweighöfer) ist Schlussmacher. Für eine Berliner Trennungsagentur übermittelt er den Trennungswunsch seiner Kunden an deren zukünftige Ex-Partner. Emotionale Ausbrüche aller Art ist Paul dadurch gewöhnt, aber privat hält er seine Freundin Natalie (Catherine de Léan) vorsichtshalber auf Abstand. Bei einem seiner Aufträge trifft Paul auf den sensiblen und anhänglichen Toto (Milan Peschel), der die von Paul überbrachte Trennungsnachricht nicht überwinden kann und sich, um nicht allein zu sein, an dessen Fersen heftet. Pauls Dienstreise quer durch Deutschland nimmt fortan chaotische Ausmaße an, denn Toto stellt alles auf den Kopf. Bald drohen Pauls Karrierepläne zu zerplatzen und auch ein Happy End mit Natalie rückt in weite Ferne…

Kinostart: 10.01.2013

www.fox.schlussmacher.de 

Nur weil Schweighöfer so sympathisch und auf natürliche Art und Weise charmant komisch ist, flüchtet man nicht schreiend aus dem Kino. Die Regie hätte besser jemand anders übernommen und auch das Drehbuch geht nicht auf – die dümmliche Oberflächlichkeit lässt keinerlei Gefühle aufkommen und wird gegen Ende immer peinlicher. Kein Kinofilm – nur Fernsehniveau.

 

 

Dezember 17th, 2012 by kritiker

 

Pi Patel ist der Sohn eines indischen Zoodirektors. Ein Schiffsunglück führt dazu, dass er mit einem furchteinflößenden bengalischen Tiger namens Richard Parker an Bord eines Rettungsboots über den Pazifik treibt. Pi nutzt seinen ganzen Einfallsreichtum, um den Tiger zu zähmen, seinen Mut, um den Elementen zu trotzen, und seinen jugendlichen Glauben, um die Kraft aufzubringen, sie beide zu retten. Eine wundersame und unerwartete Verbindung entsteht zwischen Pi und dem Tiger und die schicksalhafte Reise des Teenagers wird dabei zu einem episches Abenteuer voller gefährlicher Entdeckungen und Erlebnisse.

Kinostart: 26.12.2012

www.lifeofpimovie.com

Fabel, die mit dem erklärten Ziel antritt „Glaube an Gott“ stärken zu wollen. Die kindlich naive Erzählung wäre ohne Ang Lees kostspielige Bilder einfach nur ärgerlich.

Unüberlegt konstruierte Gegensätzlichkeit zwischen Emotion, Vorstellungsvermögen und Vernunft sowie Plädoyers für Blindheit sind nur altbacken-dümmlich, aber die eigentliche Tragik liegt darin, dass durch das propagierte Verschließen vor der Realität die meisten Probleme erst entstehen. Auch die schönen Naturbilder, die Ang Lee als Vorlage nutzt, werden bald nur noch Illusionen sein, denn Erkenntnisverhinderung aus Feigheit führt zu realer Vernichtung lange gewachsener evolutionärer Schönheit und Vielfalt. 

 

 

Oktober 24th, 2012 by kritiker

 

Addison (Eric Bana) und seine Schwester Liza (Olivia Wilde) sind nach einem Casino-Überfall auf der Flucht im verschneiten Nirgendwo von Michigan. Nach einem Autounfall beschließen sie, sich zu trennen. Mitten in einem Blizzard wird Liza von Jay (Charlie Hunnam) aufgelesen, der – gerade aus dem Gefängnis entlassen – zum Haus seiner Eltern Chet (Kris Kristofferson) und June (Sissy Spacek) unterwegs ist. Zur gleichen Zeit schlägt sich Addison zu Fuß durch und hinterlässt eine blutige Spur, unberechenbar und gewaltbereit, eine Gefahr auch für Sheriff Becker (Treat Williams) und dessen Tochter und Deputy Sheriff Hanna (Kate Mara). Auch Addison führt der Weg zum Haus von Chet und June, die sich nichtsahnend auf das Thanksgiving-Wochenende vorbereiten.

Kinostart: 22.11.2012

www.magpictures.com/deadfall

Die Inszenierung des deutschsprachigen Regisseurs Ruzowitzky (Anatomie, Die Siebtelbauern) ist trotz Längen geglückt, aber das Drehbuch trägt einfach nicht.

 

 

 

 

Oktober 10th, 2012 by kritiker

 

Der Maler und Kabarettist Heino Jaeger war einst ein gefeierter Radio-Star. Die Rundfunkaufnahmen „Fragen Sie Dr. Jaeger“ erreichten in den 1970er Jahren Kultstatus. Dennoch scheint ihm diese Radio-Popularität als Maler „verletzt“ zu haben. Nach zehn Jahren brach er seine Rundfunkarbeiten abrupt ab. Er verfällt dem Alkohol. Behaftet mit einem erheblichen Kriegstrauma, einer anarchisch anmutenden Verrücktheit, aber fernab von exzentrischer Künstlerattitüde, verstarb Heino Jaeger 1997 gerade einmal 59-jährig

Kinostart: 01.11.2012

www.heino-jaeger-film.de

Dokumentation über den Künstler und Komiker Heino Jäger, den Eckhard Henscheid als „Mozart der Komik“ bezeichnete. Ohne Vorwissen lässt sich leider nur erahnen wie faszinierend eigenwillig Jäger gewesen sein musste – die exzeptionell schlecht gemachte, triste Doku verärgert mit hirnzermalmend öden Interviews und präsentiert die außergewöhnlichen Originalwerke nur unzureichend. Alleine die durch seine bloße Erwähnung angeregte Erinnerung an – respektive Neugier auf – Jäger ist wohltuend.

Oktober 1st, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 11.10.2012

www.96hours-taken2.de

Actionthriller mit Liam Neeson. Ein unlogischer Schwachsinn jagt den nächsten – Schade auch, dass sich französische Action in nichts mehr vom US Fastfood unterscheidet.

 

 

 

 

Juli 16th, 2012 by kritiker

 

www.thedarkknightrises.com

Kinostart: 26.07.2012

Als eingefleischter Batman und Christopher Nolan Fan schmerzt die Enttäuschung extrem. Batman-Stories müssen nicht unbedingt hundertprozentig logisch sein – Exzentrik, Spannung, SFX, Dunkelheit, der einsame Held, sogar Experimente in ganz andere Richtungen sind akzeptabel, eigentlich kann man nicht viel falsch machen – insbesondere mit $250 Mio Budget. Aber Nolans wirres, stupides Machwerk fällt an allen Ecken und Enden auseinander, die aufgeblähten Versatzstücke strapazieren 165 ermüdende Minuten lang einfach nur hirnlos das Nervenkostüm.

 

Juni 22nd, 2012 by kritiker

 

www.imdb.de/ruby sparks

Kinostart: 11.10.2012

Laue uninspirierte Komödie über einen lauen uninspirierten Schriftsteller und dessen real gewordene, laue erfundene Freundin. Eintönig geschrieben, eintönig inszeniert. Immerhin muten uns die Posterdesigner die Gesichter der Hauptdarsteller nicht zu.

 

 

 

Juni 22nd, 2012 by kritiker


http://sites.wildside.fr/malveillance

Kinostart: 05.07.2012

Lahmer spanischer Thriller über einen psychopathischen Hausmeister. Überflüssige Dialoge, langsam, vorhersehbar.

 

 

 

 

Mai 10th, 2012 by kritiker

 

http://projectxmovie.warnerbros.com

Verklemmte Teenie-Trottel schmeißen eine Party, die außer Kontrolle gerät. Die absurde Wunschvorstellung einer gelungenen Party bedeutet in einer restriktiven Gesellschaft wie der US-amerikanischen anscheinend Aggression und Zerstörung des Hauses des Gastgebers. Gemeinschaftliches Vergnügen, Genuss und Kreativität spielen kaum eine Rolle, die Vorstellungswelt der Filmemacher ist auf die ermüdende Bewunderung primitiver, sinnloser, unreflektierter Destruktion beschränkt.

April 20th, 2012 by kritiker

 

Wertung für OV

Kinostart: 10.05.2012

www.21jumpstreet-movie.com

High-School-Teenie-Undercover Komödie. Einige der Extremitäten-Kacka Billigjokes sind erträglich, zum Lachen reicht es leider nicht. Alles in allem althergebrachte Zeitverschwendung, darüber täuscht auch die schnell abgenutzte Selbstironie nicht hinweg.