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Dystopische Zukunftsvision, skurril und komisch, auch wenn einem das Lachen im Hals stecken bleibt.
Ohne Offenbarung allzu unbequemer Wahrheiten, kratzt der Film an der Oberfläche der Waffenhändler Thematik, verpackt in weichzeichnerische Hollywoodmärchen Erzählform. Trotzdem packend, gut umgesetzt. So gut, daß Waffenhändler Berufswunsch werden könnte, wäre da nicht die moralisch empfindsame Fotomodellehefrau, die in der Realität tragischerweise selten ist.
Der Verstand wendet sich ab mit Grausen. Immerhin keine ärgerliche Kriegspropaganda.
Genau das passiert, wenn ein geistvolles Buch massenkompatibel gemacht wird: man orientiert sich am dümmsten potentiellen Kinobesucher. Und um ganz sicher zu gehen beauftragt man einen Regisseur der die Vorlage weder vollständig gelesen noch verstanden hat. Ab und zu funkelt trotzdem Douglas Adams´ Scharfsinn durch. Nette bunte aber keinesfalls spektakuläre Effekte. Sollte man trotzdem gesehen haben, insbesondere wer die Bücher nicht kennt (die absolute Pflichtlektüre sind).
Kinostart: 5.04.07
Gut gelungene Comicadaption. Der Kampfschrei der Spartaner hätte besser gewählt werden können. Visuell fesselnd. Das Recht auf Wahrheit ohne Mystizismus ist ein hohes Gut, das in Jahrtausenden hart erkämpft wurde und einer der Grundpfeiler einer gerechteren Gesellschaft ist. Dem Film Beleidigung des Iran vorzuwerfen ist absurd und zielt wohl eher darauf ab die Meinungsfreiheit einzuschränken.
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Die Originalversion von 1982: ein unvergessliches Meisterwerk.

Einer der besten, mutigsten und lustigsten Filme aller Zeiten.
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Frei nach Highsmiths Romanvorlage von Anthony Minghella liebvoll filigran verfilmt mit hervorragender Besetzung. Jude Law als formvollendeter Lebemann mit Stil und Geschmack, angebetet vom unterprivilegierten Damon, der noch einiges lernen muss. Das Spannungsverhältnis zwischen großem Talent und niederer gesellschaftlicher Stellung führt von wohl durchdachter Täuschung zu pathologischer Besessenheit.
Auch wenn gerne absolute Chancengleichheit vorgegaukelt wird, sieht die Realität anders aus, zumal alles dafür getan wird, um Klüfte auszubauen. Der Gesellschaft entsteht durch Trottel mit Beziehungen in hohen Stellungen bei gleichzeitiger Ausgrenzung Hochbegabter enormer Schaden.
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Wertung für OV
Gangsterfilm mit Ben Kingsley aus dem Jahr 2000.
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Nach der wahren Geschichte des Künstlers Basquiat, verfilmt 1996 von Julian Schnabel. Erst wenn man die echten Kunstwerke von Basquiat in Originalgröße gesehen hat, kann man ermessen, wie extrem das Aufeinanderprallen von Sensibilität und New Yorker Abgründen gewesen sein muss. Nur für Kunstfreunde.




