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Surreales Drama von Charlie Kaufman, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Theaterinszenierung verschwimmen. Depressiv, eklig, abstoßend. So ist das, wenn´s im Hirnstüberl etwas durcheinandergeht. Einige Metaphern geben Denkanstöße über Lebensinszenierungen der Bewussten, die dauernde weinerliche Selbstbemitleidung nervt. Ab und zu blitzen Schnipsel absurden Humors auf, aber die sind den Ärger nicht wert.
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Wertung für OV
Religionskomödie. Na ja, wer’s braucht. Aber nachdem alle realen Probleme der Menschheit gelöst wurden, hat man unendlich viel Zeit, um sich mittels des immer gleichen gestrigen Unsinns Konflikte, die zu Hass und Krieg führen, aufzuhalsen. Der Film versucht zwar Frieden unter den Konfliktparteien zu stiften, aber für einen aufgeklärten Menschen kratzen die Witze nur an altmodischen Oberflächen. Vielleicht ist das heutzutage für manche schon irgendwie mutig. Four Lions ist komischer.
Englischer Titel: The Infidel
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Die Handlung ist absolut hohl und blöd. Die erste Stunde langweilt. Action und Effekte, die dann gezeigt werden, sind allerdings vom Fettesten. Man muss aber unerschütterlicher Fan sinnloser, sich ständig wiederholender Ballereien sein, um nicht sogar während der Actionszenen genervt zu sein. Nur mit komplett abgeschaltetem Hirn erträglich. Insgesamt viel zu lang und strenggenommen völlige Zeitverschwendung.
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Woody Allens wunderschön simple poetische Fantasie mit Owen Wilson. Henry Miller wird uns leider vorenthalten, die Freiheit, die er genossen hat, hätte den Rahmen wohl gesprengt.
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Irische Komödie, die durch Originalität besticht. Leider bleibt der Hauptplot innerhalb gewohnter Denkmuster, man hätte sich im Großen mehr gewünscht. Trotzdem gute Unterhaltung, die vor allem mit einfallsreichen Details und einem einzigartigen Protagonisten überzeugt.
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Wertung für OV
Englische Horrorkomödie. In den USA würden Rednecks Außerirdische morden, in Europa übernehmen das ungebildete Briten. Den Zusammenhalt unter Nachbarn und das Überwinden sozialer Konflikte schafft in England nur noch eine Alien-Invasion. Um die Verschärfung der Probleme in der Realität aufzuhalten, müsste allerdings die Schere zwischen arm und reich verringert werden, was aber selbst nach Bankenskandalen und Krisen nicht mal ansatzweise in Angriff genommen wird. Im Gegenteil.
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Thriller, gedreht in Berlin. Die Berliner Filmcrews zeigen, dass sie ganz schön was drauf haben. Wären auch Berliner Drehbuchautoren eingesetzt worden und deutsche Filmfördergelder nicht wieder an die ausländische Konkurrenz vergeben worden, hätte der Film noch wesentlich besser sein können. Das Drehbuch weist leider eklatante Fehler auf. Trotzdem spannend.
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Höhlentaucher-Thriller, basierend auf wahren Begebenheiten. An einigen Stellen nicht ganz nachvollziehbar, unglaubwürdig und zu sehr auf Dramatik getrimmt, aber immer spannend und klaustrophobisch. Man fragt sich, weshalb sich Menschen sinnlos in Gefahr begeben, aber in diesem Fall ging es auch um die Erforschung des Unbekannten.

Vorhersehbare sinnlose Story, überflüssige sadistische Grausamkeiten und blutige Gemetzel. Überraschenderweise, und obwohl in den USA anstößiger als Massenmord, auch Brüste, sogar weibliche. Von 3D merkt man fast nichts, weil schlecht gemacht.



