November 29th, 2012 by kritiker

 

Randale-Ralph ist der Bösewicht eines 8-Bit-Videospiels namens „Fix-it Felix Jr.“. Immer muss er alles kaputt machen und der fleißige Handwerker Fix-it Felix Jr., Held des Videospiels, repariert’s mit seinem magischen Hammer im Nu und bekommt von allen Anerkennung. 30 Jahre geht das schon so – und Ralph reicht’s! Er haut ab, um in einem anderen Videospiel endlich zu zeigen, dass auch er das Zeug zum Helden hat. Nach turbulenten Abenteuern in dem hochmodernen Hightech-Game „Hero’s Duty“ landet er in dem zuckersüßen Racing-Game „Sugar Rush“ und findet in der aufgeweckten Rennfahrerin Vanellope von Schweetz eine großartige Freundin. Als sie und mit ihr alle Player der Spielhalle in Lebensgefahr geraten, muss Ralph seine ganze 8-Bit-Power zusammennehmen, wenn er nicht will, dass es schon bald heißt: „Game Over“!

Kinostart: 06.12.2012

www.disney.de/ralph-reichts 

Disney Kinder-Animationsfilm über Außenseitertum und gesellschaftliche Anerkennung. Auch wenn das Thema im Kern interessant ist und gute Ansätze herausgearbeitet werden, nerven Rückschrittlichkeit und Verprollung im Detail. Trotz optischer Opulenz und vielen guten Einfällen bleibt ein unangenehmer Nachgeschmack. Die deutsche Synchronisation lässt stimmlich zu wünschen übrig, der Verzicht auf Unterschicht-Idiome wie „Gas geben“ ist hingegen erfreulich.

November 26th, 2012 by kritiker

 

Wertung für OV

Marty (Colin Farrell), erfolgloser Drehbuchautor in Hollywood, bekommt mehr Inspiration für sein neues Drehbuch als ihm lieb ist: sein bester Freund Billy (Sam Rockwell) mischt die kriminelle Szene in Los Angeles durch den Diebstahl eines Shih Tzu auf. Sein Pech: Es ist der Schoßhund des durchgeknallten Gangsters Charlie (Woody Harrelson). Bevor Marty sich versieht, steckt er mitten in seinem eigenen Drehbuch und will nur noch eins: Überleben! Und seine Geschichte zu Ende schreiben…

Kinostart: 06.12.2012

www.7psychos.de

Gut besetztes komödiantisches Drama über einen Drehbuchautor, der weder etwas zu sagen noch Personality hat und das mit Gewalt und Religion zu überspielen versucht. Weshalb auch reale Kinobesucher sein Selbstmitleid ertragen müssen, anstatt nur die anonymen Alkoholiker, liegt wohl am für Amis unwiderstehlichen Titel.

 

 

September 25th, 2012 by kritiker

 

Wertung nur für OV
Englischer Titel:  The Campaign

Kinostart: 04.10.2012

http://thecampaignmovie.warnerbros.com

Will Ferrell spielt einen wahlkämpfenden Kongressabgeordneten. Der dank Farrell furiose Spaß zu Beginn wird leider durch ein enttäuschendes letztes Drittel getrübt.
Die anfangs couragiert witzige Komik wird durch das naiv märchenhafte Ende und einseitig gefärbte, realitätsfern unkomische Fantasievorstellungen – des doofen, aber herzensgut ehrlichen republikanischen Kandidaten – überschattet, doch ohne die wäre der Film möglicherweise nicht finanziert worden. Viele kleine Denkanstöße, wie der Hinweis auf die Manipulationsmöglichkeiten mittels elektronischer Wahlmaschinen zeugen jedoch von Relevanz.

 

 

 

September 6th, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 13.09.21012

www.parada-film.de

Gefühlvoller Balkanfilm über die gefahrvolle Organisation einer Homosexuellenparade in Belgrad. Obwohl der Film vor altbackenen Klischees nur so trieft und Dragojevic fragwürdig anachronistische Archetypen konstruiert, könnte er in Serbien Positives bewirken. Die Anregung zu aktiver, entschiedener Einforderung von Grundrechten tut gut.

 

 

August 26th, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 06.09.2012

www.thewatch-derfilm.de

Halbgare Sci-Fi Komödie mit Ben Stiller, aus der man mehr hätte machen können.

 

 

 

 

Ted

August 7th, 2012 by kritiker

 

www.ted.universal.de

Pennälerhumor-Komödie, die ohne Mark Wahlberg das Material nicht wert wäre, auf dem sie gedreht wurde – Seth McFarlane hat sich wieder mal selbst unterboten. Peinlich, dass dieser vorhersehbare Kleinkind-Flachsinn an einigen Stellen trotzdem jede Menge Spaß macht. Vorsicht: Hirn unbedingt vorher an der Garderobe abgeben.

 

 

Juni 22nd, 2012 by kritiker

 

www.imdb.de/ruby sparks

Kinostart: 11.10.2012

Laue uninspirierte Komödie über einen lauen uninspirierten Schriftsteller und dessen real gewordene, laue erfundene Freundin. Eintönig geschrieben, eintönig inszeniert. Immerhin muten uns die Posterdesigner die Gesichter der Hauptdarsteller nicht zu.

 

 

 

Juni 4th, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 14.06.2012

http://rockofagesmovie.warnerbros.com

So sehr man diese angenehm unchristliche Musicaladaption mit Tom Cruise auch mögen will, sie flattert nur wie ein Huhn, aber hebt nicht ab. Was auf der Bühne funktionieren mag, ist auf der Leinwand meist peinlich, trotz Selbstironie und Witz. Weichgewaschene Milchbubie-Interpretationen der schleimigsten Eigthies-Rocksongs sind trotz einiger gelungener Gags einfach schwer zu ertragen.

 

 

Mai 24th, 2012 by kritiker

 

Kinostart: 14.06.2012

www.bigyear.imdb.de

Vogelbeobachtungsfilm mit Jack Black, Owen Wilson und Steve Martin. Wie man aus dem lahmen Thema eine noch lahmere, antiquierte Gäh(n)-schichte stricken konnte, ist beachtenswert. Immerhin kann man die Langeweile nutzen, um sich Gedanken über Artenvielfalt zu machen und wie man der tagtäglichen unumkehrbaren Ausrottung Einhalt gebieten könnte.

 

 

Mai 21st, 2012 by kritiker

 

Wertung für OV

Kinostart: 24.05.2012

www.men-in-black-3.de

Als Liebhaber der ersten beiden Teile ist es besonders unerfreulich miterleben zu müssen, wie ein weiteres, ursprünglich hervorragendes Konzept primitivisiert wird und nun dümmlich, unlogisch und kitschig daherkommt. Manchmal schimmert der originäre Charme noch durch, einige Ideen sind unterhaltsam und die 3D-Effekte gut gemacht, aber die Verdummungsmaschinerie hat ihren Tribut gefordert.

 

Mai 11th, 2012 by kritiker

 

Wertung nur für OV

Kinostart: 17.05.2012

www.republicofwadiya.com

Lachen ohne Ende, danach befriedigte Erschöpfung wie nach großartigem Sex – Sacha Baron Cohen hat seine Latte noch etwas höher geschraubt.

 

 

 

 

Mai 10th, 2012 by kritiker

 

http://projectxmovie.warnerbros.com

Verklemmte Teenie-Trottel schmeißen eine Party, die außer Kontrolle gerät. Die absurde Wunschvorstellung einer gelungenen Party bedeutet in einer restriktiven Gesellschaft wie der US-amerikanischen anscheinend Aggression und Zerstörung des Hauses des Gastgebers. Gemeinschaftliches Vergnügen, Genuss und Kreativität spielen kaum eine Rolle, die Vorstellungswelt der Filmemacher ist auf die ermüdende Bewunderung primitiver, sinnloser, unreflektierter Destruktion beschränkt.