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Kinostart: 06.12.2012
Disney Kinder-Animationsfilm über Außenseitertum und gesellschaftliche Anerkennung. Auch wenn das Thema im Kern interessant ist und gute Ansätze herausgearbeitet werden, nerven Rückschrittlichkeit und Verprollung im Detail. Trotz optischer Opulenz und vielen guten Einfällen bleibt ein unangenehmer Nachgeschmack. Die deutsche Synchronisation lässt stimmlich zu wünschen übrig, der Verzicht auf Unterschicht-Idiome wie „Gas geben“ ist hingegen erfreulich.
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Wertung für OV
Kinostart: 06.12.2012
Gut besetztes komödiantisches Drama über einen Drehbuchautor, der weder etwas zu sagen noch Personality hat und das mit Gewalt und Religion zu überspielen versucht. Weshalb auch reale Kinobesucher sein Selbstmitleid ertragen müssen, anstatt nur die anonymen Alkoholiker, liegt wohl am für Amis unwiderstehlichen Titel.
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Wertung nur für OV
Englischer Titel: The Campaign
Kinostart: 04.10.2012
http://thecampaignmovie.warnerbros.com
Will Ferrell spielt einen wahlkämpfenden Kongressabgeordneten. Der dank Farrell furiose Spaß zu Beginn wird leider durch ein enttäuschendes letztes Drittel getrübt.
Die anfangs couragiert witzige Komik wird durch das naiv märchenhafte Ende und einseitig gefärbte, realitätsfern unkomische Fantasievorstellungen – des doofen, aber herzensgut ehrlichen republikanischen Kandidaten – überschattet, doch ohne die wäre der Film möglicherweise nicht finanziert worden. Viele kleine Denkanstöße, wie der Hinweis auf die Manipulationsmöglichkeiten mittels elektronischer Wahlmaschinen zeugen jedoch von Relevanz.
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Kinostart: 13.09.21012
www.parada-film.de
Gefühlvoller Balkanfilm über die gefahrvolle Organisation einer Homosexuellenparade in Belgrad. Obwohl der Film vor altbackenen Klischees nur so trieft und Dragojevic fragwürdig anachronistische Archetypen konstruiert, könnte er in Serbien Positives bewirken. Die Anregung zu aktiver, entschiedener Einforderung von Grundrechten tut gut.
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Kinostart: 06.09.2012
Halbgare Sci-Fi Komödie mit Ben Stiller, aus der man mehr hätte machen können.
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Pennälerhumor-Komödie, die ohne Mark Wahlberg das Material nicht wert wäre, auf dem sie gedreht wurde – Seth McFarlane hat sich wieder mal selbst unterboten. Peinlich, dass dieser vorhersehbare Kleinkind-Flachsinn an einigen Stellen trotzdem jede Menge Spaß macht. Vorsicht: Hirn unbedingt vorher an der Garderobe abgeben.
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Kinostart: 11.10.2012
Laue uninspirierte Komödie über einen lauen uninspirierten Schriftsteller und dessen real gewordene, laue erfundene Freundin. Eintönig geschrieben, eintönig inszeniert. Immerhin muten uns die Posterdesigner die Gesichter der Hauptdarsteller nicht zu.
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Kinostart: 14.06.2012
http://rockofagesmovie.warnerbros.com
So sehr man diese angenehm unchristliche Musicaladaption mit Tom Cruise auch mögen will, sie flattert nur wie ein Huhn, aber hebt nicht ab. Was auf der Bühne funktionieren mag, ist auf der Leinwand meist peinlich, trotz Selbstironie und Witz. Weichgewaschene Milchbubie-Interpretationen der schleimigsten Eigthies-Rocksongs sind trotz einiger gelungener Gags einfach schwer zu ertragen.
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Kinostart: 14.06.2012
Vogelbeobachtungsfilm mit Jack Black, Owen Wilson und Steve Martin. Wie man aus dem lahmen Thema eine noch lahmere, antiquierte Gäh(n)-schichte stricken konnte, ist beachtenswert. Immerhin kann man die Langeweile nutzen, um sich Gedanken über Artenvielfalt zu machen und wie man der tagtäglichen unumkehrbaren Ausrottung Einhalt gebieten könnte.
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Wertung für OV
Kinostart: 24.05.2012
Als Liebhaber der ersten beiden Teile ist es besonders unerfreulich miterleben zu müssen, wie ein weiteres, ursprünglich hervorragendes Konzept primitivisiert wird und nun dümmlich, unlogisch und kitschig daherkommt. Manchmal schimmert der originäre Charme noch durch, einige Ideen sind unterhaltsam und die 3D-Effekte gut gemacht, aber die Verdummungsmaschinerie hat ihren Tribut gefordert.
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Wertung nur für OV
Kinostart: 17.05.2012
Lachen ohne Ende, danach befriedigte Erschöpfung wie nach großartigem Sex – Sacha Baron Cohen hat seine Latte noch etwas höher geschraubt.
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http://projectxmovie.warnerbros.com
Verklemmte Teenie-Trottel schmeißen eine Party, die außer Kontrolle gerät. Die absurde Wunschvorstellung einer gelungenen Party bedeutet in einer restriktiven Gesellschaft wie der US-amerikanischen anscheinend Aggression und Zerstörung des Hauses des Gastgebers. Gemeinschaftliches Vergnügen, Genuss und Kreativität spielen kaum eine Rolle, die Vorstellungswelt der Filmemacher ist auf die ermüdende Bewunderung primitiver, sinnloser, unreflektierter Destruktion beschränkt.
