Oktober 12th, 2011 by kritiker

 

http://apollo18movie.net 

Blair Witch auf dem Mond mit schlechtem Schauspiel und vielen Unstimmigkeiten in Story und logischen Details.
Ungereimheiten gab es auch bei den echten Mondlandungen: Trainingsbilder wurden als Missionsbilder ausgegeben, Originalaufzeichnungen, die aus dem NASA Archiv verschwunden sind und angebliches Mondgestein, das sich später als versteinertes Holz entpuppt (Link). Dass Filmtechniker 1969 nicht in der Lage gewesen wären die benötigten Special-FX zu erzeugen, lässt sich mit vielen Filmen (z.B. 2001 von Kubrick) widerlegen, ebenso die Annahme der Unmöglichkeit der Geheimhaltung – die Entwicklung der Atombombe wurde von über 100.000 Mitarbeitern geheim gehalten. Das Fernsehsignal soll damals problemlos ohne größere Antennen vom Mond zur Erde gesendet worden sein, obwohl schon die Übertragung von Australien in die USA trotz riesigen, damals dafür notwendigen Sendestationen mit Qualitätseinbußen verbunden war. Die Live-Übertragungen vom Mond können aus technischen Gründen so wie behauptet nicht stattgefunden haben.
Gestein, das die erwartbaren Spezifikationen aufweist, kann mittels Bestrahlung gefälscht werden, seismische Daten noch einfacher. Eine Sonde zwischen Mond und Erde hätte Funksignale senden oder weiterleiten können. Und wieso haben die Astronauten (laut eigenen Aussagen auf der ersten Pressekonferenz) keine Sterne gesehen und keine Fotos von Sternenkonstellationen (Langzeitbelichtung auf Stativ) vom Mond aus gemacht? Wahrscheinlich befindet sich ein Reflektorspiegel auf dem Erdtrabanten, aber der hätte auch ohne dass Menschen gelandet sind, dorthin gelangt sein können. Vielleicht wurden auch nur die Bilder realer Landungen „aufgepeppt“, aber erst wenn das VLT unter unabhängiger, internationaler Aufsicht auf die Landeplätze gerichtet wird, wissen wir mehr.
Eins ist allerdings jetzt schon sicher: Die offizielle Erzählung ist in vielen Punkten unzutreffend.

Oktober 6th, 2011 by kritiker

 

www.melancholia-derfilm.de

Drama von Lars von Trier, der wie ein verwöhntes Kind maniriert larmoyant um Aufmerksamkeit und Größe buhlt. Unausweichlichkeit, die zu Melancholie führt, man kann ja sowieso nichts ändern. Aber anstatt es wenigstens zu versuchen, wird mit großem Pathos der Untergang inszeniert. Immerhin wird der Zuschauer nicht gequält, sondern inspiriert. Vielleicht zwingt aber auch nur Triers Ödnis, die Gedanken schweifen zu lassen.

 

 

Oktober 5th, 2011 by kritiker

 

www.tobis.de/die-lincoln-verschwoerung

Historisches Gerichtsdrama. Generell ist es richtig mutmaßlichen Verfassungsfeinden auch im Krieg ein faires Verfahren geben zu wollen, gerade weil die Realität in den USA anders aussieht. Hierzulande könnte man schon froh sein, wenn Verfassungsfeinde nicht mit Steuergeldern finanziert würden. Leider verklärt der Film, ist rührselig, zäh und zu lang.

 

Oktober 1st, 2011 by kritiker

 

http:/hidden

Norwegischer Mystery Horror. Ein Junge flieht vor der sadistisch psychopathischen Mutter und stellt sich Jahre später dem Kindheitstrauma. Leider unausgereift und stellenweise unlogisch, die Atmosphäre ist stimmig.

 

 

 

Oktober 1st, 2011 by kritiker

 

http://goodneighbors 

Kanadischer Thriller, der sehr langsam anfängt und immer besser wird. Leider fehlt der geniale Clou am Ende, auf den der Film zuzustreben scheint. Die etwas andere Erzählweise befriedigt trotzdem.

 

 

 

Oktober 1st, 2011 by kritiker

 

DVD, Blu-Ray

Japanisches Weltraumabenteuer. Die Erde ist radioaktiv verseucht, aber nicht durch menschliches Verschulden, sondern Außerirdische. Da hilft nur Autoritätsglaube, Gehorsam und blinde Selbstaufopferung. Tragisch, dass genau diese Verhaltensweisen in der Realität zur Strahlenkatastrophe führten. Ständig wiederholte schmalzige Musik und überflüssige pathetische Dialoge strapazieren die Nerven. Produktionsdesign und SFX sind akzeptabel. Umweltrettungsdenken aus planetarer Sicht ist auch OK.

Oktober 1st, 2011 by kritiker

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DVD, Blu-Ray
Ein paar Jugendliche fahren durch die Virus-verseuchten USA. Das ständige unüberlegte, lebensgefährdende Verhalten der anscheinend geistig minderbemittelten Hauptdarsteller ist ermüdend. Das Mitfiebern und Hoffen auf ihr Überleben verkehrt sich schnell ins Gegenteil.

 

 

 

Oktober 1st, 2011 by kritiker

 

http://synecdoche

Surreales Drama von Charlie Kaufman, bei dem die Grenzen zwischen Realität und Theaterinszenierung verschwimmen. Depressiv, eklig, abstoßend. So ist das, wenn´s im Hirnstüberl etwas durcheinandergeht. Einige Metaphern geben Denkanstöße über Lebensinszenierungen der Bewussten, die dauernde weinerliche Selbstbemitleidung nervt. Ab und zu blitzen Schnipsel absurden Humors auf, aber die sind den Ärger nicht wert.

 

 

September 27th, 2011 by kritiker

 

Wertung für OV

www.alleskoscher.senator.de

Religionskomödie. Na ja, wer’s braucht. Aber nachdem alle realen Probleme der Menschheit gelöst wurden, hat man unendlich viel Zeit, um sich mittels des immer gleichen gestrigen Unsinns Konflikte, die zu Hass und Krieg führen, aufzuhalsen. Der Film versucht zwar Frieden unter den Konfliktparteien zu stiften, aber für einen aufgeklärten Menschen kratzen die Witze nur an altmodischen Oberflächen. Vielleicht ist das heutzutage für manche schon irgendwie mutig. Four Lions ist komischer.

Englischer Titel: The Infidel

September 26th, 2011 by kritiker

 

www.transformersmovie.com

Die Handlung ist absolut hohl und blöd. Die erste Stunde langweilt. Action und Effekte, die dann gezeigt werden, sind allerdings vom Fettesten. Man muss aber unerschütterlicher Fan sinnloser, sich ständig wiederholender Ballereien sein, um nicht sogar während der Actionszenen genervt zu sein. Nur mit komplett abgeschaltetem Hirn erträglich. Insgesamt viel zu lang und strenggenommen völlige Zeitverschwendung.

September 25th, 2011 by kritiker

 

www.midnight-in-paris.de

Woody Allens wunderschön simple poetische Fantasie mit Owen Wilson. Henry Miller wird uns leider vorenthalten, die Freiheit, die er genossen hat, hätte den Rahmen wohl gesprengt.

 

 

 

September 24th, 2011 by kritiker

 

www.guard-derfilm.de

Irische Komödie, die durch Originalität besticht. Leider bleibt der Hauptplot innerhalb gewohnter Denkmuster, man hätte sich im Großen mehr gewünscht. Trotzdem gute Unterhaltung, die vor allem mit einfallsreichen Details und einem einzigartigen Protagonisten überzeugt.