Kinostart: 5.04.07
Gut gelungene Comicadaption. Der Kampfschrei der Spartaner hätte besser gewählt werden können. Visuell fesselnd. Das Recht auf Wahrheit ohne Mystizismus ist ein hohes Gut, das in Jahrtausenden hart erkämpft wurde und einer der Grundpfeiler einer gerechteren Gesellschaft ist. Dem Film Beleidigung des Iran vorzuwerfen ist absurd und zielt wohl eher darauf ab die Meinungsfreiheit einzuschränken.
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Frei nach Highsmiths Romanvorlage von Anthony Minghella liebvoll filigran verfilmt mit hervorragender Besetzung. Jude Law als formvollendeter Lebemann mit Stil und Geschmack, angebetet vom unterprivilegierten Damon, der noch einiges lernen muss. Das Spannungsverhältnis zwischen großem Talent und niederer gesellschaftlicher Stellung führt von wohl durchdachter Täuschung zu pathologischer Besessenheit.
Auch wenn gerne absolute Chancengleichheit vorgegaukelt wird, sieht die Realität anders aus, zumal alles dafür getan wird, um Klüfte auszubauen. Der Gesellschaft entsteht durch Trottel mit Beziehungen in hohen Stellungen bei gleichzeitiger Ausgrenzung Hochbegabter enormer Schaden.
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Nach der wahren Geschichte des Künstlers Basquiat, verfilmt 1996 von Julian Schnabel. Erst wenn man die echten Kunstwerke von Basquiat in Originalgröße gesehen hat, kann man ermessen, wie extrem das Aufeinanderprallen von Sensibilität und New Yorker Abgründen gewesen sein muss. Nur für Kunstfreunde.
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Nonlineare Erzählweise, exzellente Besetzung, Stil und psychologische Feinheiten machen Reservoir Dogs zu einem der besten Independent Filme aller Zeiten. Auch wenn Tarantinos Umsetzung einzigartig ist, so hätte er City on Fire von 1987, der eine sehr ähnliche Geschichte erzählt, wenigstens als Inspirationsquelle kenntlich machen müssen.
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In Kubricks genialem Film offenbart sich die menschliche Tragikomödie.



