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Hervorragender Cast, sinnlose Story. In allen Belangen – sogar die Farbgebung wirkt billig – erstaunlich schlecht gemacht von Steven Soderbergh.
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Kinostart: 22.03.2012
Uninteressante Psychoprobleme uninteressanter Menschen, eindimensional erzählt. Ein kurzer Kurzfilm hätte für den Schlussgag gereicht.
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Kinostart: 15.03.2012
Norwegischer Thriller. Trotz ansprechendem Stil und spannender Geschichte, trüben grobe Unglaubwürdigkeiten – die leicht zu beheben gewesen wären – das Vergnügen.
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Kinostart: 15.03.2012
Schmuggel-Action-Thriller mit Marc Wahlberg. Arg zusammengeschustert, trotzdem noch OK.
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DVD, Blu-Ray
http://die-haut-in-der-ich-wohne
Almodovars Inszenierung überzeugt durch assoziative Feinsinnigkeit, er erzählt in atmosphärischen, gemäldeartigen Bildern von Dominanz und Selbsttäuschung, Gefangenschaft und Hingabe; von Wahnsinn, den die katholische Mutter des geisteskranken, rachsüchtigen Chirurgen in ihren „Eingeweiden trägt“ und weitergegeben hat. In den verschiedenartigen Interpretationen der Rezipienten entfaltet sich die Relevanz der Metaphorik.
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Kinostart: 08.03.2012
Vermarktet als auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierender Thriller. So einfach ist das: Man streut völlig unverstanden Worte wie „Paralleluniversum“ und „Viele-Welten-Theorie“ und alles darf komplett unlogisch sein – nicht nur die haarsträubend dümmliche Storyline, sondern jedes Detail. Nicht mal emotionale Reaktionen sind auch nur ansatzweise nachvollziehbar. Quälend monoton und vorhersehbar, aber wenn ein Cello unterlegt wird, muss es anspruchsvoll sein, das ist hierzulande Gesetz.
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DVD
Geförderter Coming-of-age-Girlie-Film von Ziska Riemann. Zunächst freut man sich über einen deutschen Film, der keiner spießigen Bankenwerbung gleicht. Leider entwickelt sich trotzdem kein Blick über den Tellerrand – nur egoistische, hohle Primitivität.
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Wertung für OV
Kinostart: 12.04.2012
Eine Gruppe Redneck-Schwachköpfe kämpft nach einem Flugzeugabsturz in Alaska ums Überleben. Eine Doofheit jagt die nächste, begleitet von unerträglich dämlicher Laberei. Auch Liam Neeson, der den Anführer mimt, verzapft nur (unglaubwürdigen) Blödsinn. Leider keine Allegorie auf herrschende Systeme, sondern einfach nur undurchdacht. Könnte wenigstens (unfreiwillig) komisch sein, ist aber auf tragisch getrimmt und nervt.
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DVD, Blu-Ray
Inspirierend mystische Exposition, die in eine fesselnd anregende Story übergeht. Erst kurz vor Filmende, in der Auflösung, scheitert die Konstruktion und reißt das ganze Werk in die Belanglosigkeit. Tragisch.
Deus ex Machina – Zeugnis für Einfalt. Für US-Amerikaner heilsam wäre eine Umdeutung des Göttlichen zu Anerkennung des Schöpferischen, der kreativen Köpfe, der Künstler, die kleine Universen erschaffen. Wahrscheinlicher ist momentan leider eine Interpretation primitiver Religiöser als Rechtfertigung für Kreationismus.
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Kinostart: 01.03.2012
http://www.foxsearchlight.com/shame
Michael Fassbender spielt einen Sexsüchtigen. Die Freude über Freizügigkeit weicht schnell der Enttäuschung über die immer gleichen krampfhaft konstruierten Bemühungen, Sex in Zusammenhang mit Gewalt und Entsetzlichkeiten zu bringen. Das gestörte Verhältnis zu Sexualität und die vorhersehbare Story nerven. Fassbenders Schauspiel ist ansprechend.
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DVD-Release 30.03.2012
Sympathischer, wenn auch seichter deutscher Film, der allerdings kaum über Fernsehniveau hinauskommt.

