Eine Ode an die Fantasie. Wunderschöne fantastische Bilder und eine Geschichte die sich simpler Logik widersetzt –
eigenwillig und jenseits der Eintönigkeit gleichgeschalteter Gedanken. Wenige vernachlässigbare dramaturgische Schwachstellen.
Leider schlecht beworben vom deutschen Verleih.
Wertung für OV
Zu komisch für dieses Land – die Deutschen dürfen nur eine zensierte Fassung sehen.
Die deutsche Synchronisation ist so haarsträubend schlecht, dass es schon wieder witzig sein sollte. Ist es aber nicht.
HD-DVD/Blu-Ray (Bewertung nur für die neue Digitalversion)
Der Trend, Filmklassiker als überarbeitete Digitalversionen nochmal zu verkaufen, banalisiert auch dieses Meisterwerk: inakkurat abgestimmte intensivere Farben und zu viel Licht, um die nachträglich im Hintergrund eingefügten Spezialeffekte hervorzuheben, zerstören die Stimmung. Eine zu flache Tonmischung und entschärfte, weichgewaschene Dialoge runden die Kunstfälschung ab. Tragisch ist, dass die Originale, wie im Fall von E.T., vom Markt genommen werden und nur noch die zensierten Versionen erworben werden können.
Dokumentarfilm über den Klimawandel. Wir müssen nur mehr Geld für die richtigen Produkte ausgeben und alles wird gut?
Problematisch, denn der Großteil der Menschheit lebt in Armut. Der Film deutet vieles an, geht aber über bekannte Denkgrenzen nicht hinaus. Solange jetzt in diesem Augenblick in einem ökologisch bewussten Land neue riesige Kohlekraftwerke gebaut werden, von denen jedes einzelne mehr CO2 ausstößt als andere Länder insgesamt, vorhandene Umwelttechnologien nachweislich verhindert und durch Augenwischerei ersetzt werden, kann nur ein grundlegend anderes Denken und Handeln die Katastrophe verhindern. Der globale Blick zeigt, dass Überbevölkerung und zerstörte Umwelt Krankheiten und Seuchen zur Folge haben, die jeden treffen werden. Früher als wir gerne glauben wollen.
Thriller über das blutige Geschäft mit afrikanischen Diamanten. Durchgehend spannend, schöne Bilder. Die Wandlung des schießwütigen, skrupellosen Protagonisten in einen selbstlosen Helden wirkt zu gewollt, aber eine Identifikationsfigur sollte eben nicht nur Schwarzen in den Rücken schießen. Leider einige Klischees und insgesamt zu dick aufgetragen (vor allem die Schlußszene). Trotzdem sehenswert, insbesondere wegen des realen Hintergrundes und der Originalschauplätze.
Kinostart: 5.04.07
Gut gelungene Comicadaption. Der Kampfschrei der Spartaner hätte besser gewählt werden können. Visuell fesselnd. Das Recht auf Wahrheit ohne Mystizismus ist ein hohes Gut, das in Jahrtausenden hart erkämpft wurde und einer der Grundpfeiler einer gerechteren Gesellschaft ist. Dem Film Beleidigung des Iran vorzuwerfen ist absurd und zielt wohl eher darauf ab die Meinungsfreiheit einzuschränken.
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Nach der wahren Geschichte des Künstlers Basquiat, verfilmt 1996 von Julian Schnabel. Erst wenn man die echten Kunstwerke von Basquiat in Originalgröße gesehen hat, kann man ermessen, wie extrem das Aufeinanderprallen von Sensibilität und New Yorker Abgründen gewesen sein muss. Nur für Kunstfreunde.

