![]()
3D: gutes plastisches, konvexes und konkaves, echtes 3D
Ein Superheld der seine Vorstellungskraft einsetzt, um Gegner zu besiegen, ist fantasieanregender als die üblichen Muskelprotze. Leider führt das auch nur wieder zu Gekloppe, aber immerhin mit einem Augenzwinkern.
![]()
Endlich mal wieder die Metaebenen der Achziger, simpel, aber angenehm verspielt mit einfacher Katharsis.

Regiedebütant Duncan Jones hat aus kleinem Budget bewundernswert viel gemacht: einen Sci-Fi über Identität mit Erfolg an der Kinokasse. In Deutschland wäre das unmöglich, weil die Filmbehörden Science-Fiction prinzipiell ablehnen. Erlaubt ist höhstens „near fiction“ im Heimatland.
(Wertung für OV)
Dramatische Komödie, auf tatsächlichen Geschehnissen basierend. Die CIA engagiert einen hochintelligenten Spezialisten, der auf eine geniale Idee kommt: Um russische Hubschrauber in Afghanistan zu bekämpfen, braucht man Hubschrauberabwehrraketen. Darin erschöpft sich der Intellekt der Entscheider, nach dem Milliarden teuren Krieg wird kein Cent für Aufbau und Schulen ausgegeben. Heute sterben anstatt russischer Soldaten amerikanische. Amüsant temporeich umgesetzt. Die unmenschliche Logik der Kriegsprofiteure wird allerdings ausgeklammert.
Actionfilm. Sarkastische Komödie mit Subtext. Sinnlose Gewalt, irre Kinder auf Ritalin, Folter und schmutzige Geschäfte der Regierung. Leider wirkt die Auflösung der Story haarsträubend, aber Stil und Action werden Fans blutiger Unterhaltung überzeugen.
Gut besetzter Mafia Thriller. Remake des Hongkongfilms Infernal Affairs. Wem Goodfellas gefallen hat, wird auch diesen Film mögen. Etwas zu lang. Konventionell, trocken umgesetzt, ohne cinematographische Leckerbissen, aber auch ohne überflüssigen Hollywoodschmonzes.
Sympathisch, sehenswert
Stärken: Owen Wilson
Schwächen: oberflächlich
Anzahl Lacher: 1-2
Anzahl Kicher: 20
Kinoerlebnis: kein Effektfilm, aber mit lockerem Publikum Spass im Kino
Gefühl´o´mat: Lachen, Entspannung, Weltfrieden
Erkenntnisse: nicht wirklich / veranstalte Motivationskurse
Nachwirkung nach Verlassen des Kinos: 1 Stunde
Frauenbegleitungstauglich
Style Police: Yeah
Filmgeschichtlich relevant: nein
Künstlerisch wertvoll: nope
Nette Unterhaltung mit Kribbeleffekten.
Nicht dumm, leicht schräg. Nichts weltbewegendes. Kann man sehen.
Ohne Offenbarung allzu unbequemer Wahrheiten, kratzt der Film an der Oberfläche der Waffenhändler Thematik, verpackt in weichzeichnerische Hollywoodmärchen Erzählform. Trotzdem packend, gut umgesetzt. So gut, daß Waffenhändler Berufswunsch werden könnte, wäre da nicht die moralisch empfindsame Fotomodellehefrau, die in der Realität tragischerweise selten ist.




