November 7th, 2013 by kritiker

 

In einer Welt der Zukunft, in der die Erde von Aliens bedroht wird, sucht das internationale Militär verzweifelt nach einem militärischen Genie, dem es gelingen kann, die überlegene Flotte des übermächtigen Gegners zu besiegen. Dazu rekrutiert Commander Mazer Rackham (Ben Kingsley) potentielle Kandidaten bereits im Kindesalter, um sie in einer Militärschule im All isoliert auf den Kampf gegen die Außerirdischen vorzubereiten. Trainiert werden die Kinder vom hochdekorierten Colonel Hyrum Graff (Harrison Ford), der immer auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger für den legendären Commander Mazer Rackham ist. Unter den Kindern ist auch Andrew „Ender“ Wiggin (Asa Butterfield), ein ganz normaler Junge. Schon in kürzester Zeit meistert er die kompliziertesten und schwierigsten Aufgaben im Kampfsimulator und beweist großes strategisches Geschick. Plötzlich ruhen alle Hoffnungen auf die Rettung der Erde auf den Schultern dieses schüchternen und verschlossenen Jungen, der sich nichts sehnlicher wünscht als eine normale Kindheit. Wird die Rechnung des Militärs aufgehen? Oder wird das Kind unter der Last des Drills, der Einsamkeit und der Verantwortung zerbrechen?

Kinostart: 24.10.2013

www.enders-game-film.de 

Technisch gut gemachter Sci-Fi mit Denkansätzen. Ein elfjähriges „militärisches Genie“, das sogar rückwärts bis drei zählen kann, durchläuft eine militärische Ausbildung inklusive immer gleicher Stereotype. Das zieht sich über 2/3 der Gesamtlänge. Immerhin hat man sich ein paar unreife Gedanken über psychische Vergewaltigung in Kinderbootcamps, zukünftige Militärtechnik und Manipulation der Bediener gemacht. Jedoch nur bedingt kritisch und kaum emotional nachvollziehbar inszeniert. Monstrosität wird verharmlosend dargestellt und könnte schlimmstenfalls sogar als Notwendigkeit verstanden werden, es bleibt ein ungutes Gefühl.

Das kindliche „Genie“, mit Kommandogewalt über die gesamte irdische Weltraumflotte, findet heraus, dass es gut gewesen wäre, mit den Aliens einfach mal zu kommunizieren, bevor ihr Heimatplanet, auf dem sie friedlich gewohnt haben, von ihm präventiv vernichtet wurde. Er selbst wurde manipuliert, ansonsten hätte er natürlich niemandem Aua gemacht, das wäre ja auch völlig unmilitärisch. So weit so naiv harmlos das gedimmte Licht im Offiziersoberstüberl, würde nicht dauernd wiederholt, dass das Opfern der eigenen Leute (für eine coole Taktik) eine prima Sache sei. Die Romanvorlage wird Offiziersanwärtern vom US-Marine-Corps offiziell als Lesestoff empfohlen.

September 25th, 2013 by kritiker

 

Bullock spielt die brillante Ingenieurin Dr. Ryan Stone, deren erste Shuttle-Mission vom erfahrenen Astronauten Matt Kowalski (Clooney) geleitet wird. Doch während eines scheinbar ganz normalen Weltraumspaziergangs kommt es zur Katastrophe: Der Shuttle wird zerstört – völlig haltlos bis auf das Band zwischen ihnen trudeln Stone und Kowalski mutterseelenallein in die Finsternis. Aufgrund des ohrenbetäubenden Schweigens wissen sie, dass sie den Kontakt zur Erde verloren haben … und damit jede Chance auf Rettung. Ihre Angst schlägt um in Panik, während jeder Atemzug ihren kleinen Vorrat an Sauerstoff reduziert. Dennoch erfordert die einzige Möglichkeit einer Rückkehr zunächst einen weiteren Vorstoß in die grausige Grenzenlosigkeit des Raums.

Kinostart: 03.10.201

www.gravity-derfilm.de
Voraussetzung für diesen Film ist die richtige Ausrüstung – Ohrenschützer sind definitiv Pflicht. Ohne das dümmliche Gelaber und die mannigfaltigen Logikfehler wird das Astronautenspektakel erträglich und ein Genuss der Bilder möglich. So kann man die Zeit sinnvoll nutzen, sich an der Schönheit unseres Planeten erfreuen und über die Tatenlosigkeit der Menschheit gegenüber der Bedrohung durch Meteoriteneinschläge sinnieren.

 

September 14th, 2013 by kritiker

 

Er ist exzentrisch, genial, scharfzüngig – doch nicht unbesiegbar. Das muss Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) erkennen, als er sich einem Gegner gegenübersieht, der keine Grenzen kennt. Nachdem dieser ihm all das, was Stark am Herzen liegt, genommen hat, begibt sich der geschlagene Held auf die leidvolle Suche den zu finden, der dafür verantwortlich ist – eine Reise, die seinen Mut und seine Standhaftigkeit auf eine harte Probe stellen wird. Mit dem Rücken zur Wand kann sich Stark auf seiner Mission nur noch auf seine eigenen Instrumente, seinen Scharfsinn und seine Instinkte verlassen, um jene zu schützen, die ihm am wichtigsten sind. Während er sich langsam wieder zu alter Form zurückkämpft, findet Stark die Antwort auf die Frage, die ihn insgeheim schon lange verfolgt: Macht der Mann den Anzug oder macht der Anzug den Mann?

Blu-Ray 3D Start: 20.10.2013

www.ironman3.de

3D: gutes plastisches, konvexes und konkaves 3D. Leider sind die 3D-Effekte (wie fast immer) nicht spektakulär. Es ist nicht nachvollziehbar weshalb keine Trümmerteile Richtung Zuschauer fliegen – technisch wäre das problemlos möglich und nicht mal teuer.

Knalliges 3D-Popcornkino mit kleinen Mängeln und Durchhängern, die aber in wohltuender Selbstironie untergehen. Selbst die schlichte, wenn auch immer öfter vergessene Erinnerung daran, dass Helden nicht zerstören, sondern reparieren und heilen sollten, wirkt aus Downeys Mund wie leckere Medizin. Trotz fragwürdiger Plattitüden schwingt hier ein überwiegend positiver Spirit, der aus bloßem Augenschmaus ein vergnügliches Erlebnis macht.

 

September 2nd, 2013 by kritiker

 

Wertung für OmU

Die Schauspielerin Robin Wright, deren Stern verblasst, lässt sich auf einen folgenschweren und beispiellosen Deal ein: ein Hollywood Studio kauft die Rechte an ihrer Person, scannt ihren Körpers mit all ihren Emotionen ein und darf ihr digitales Abbild 20 Jahre lang für alle denkbaren Rollen besetzen. Im Gegenzug erhält Robin eine astronomische Summe und das Versprechen, dass ihr digitales Ich niemals altert. Als sie nach Ablauf des Vertrags aus ihrem Exil zurückkehrt und ein Comeback versucht, muss sie feststellen, dass sich die Welt in der Zwischenzeit vollkommen verändert hat…

Kinostart: 12.09.2013

http://congress.pandorafilm.de

Folmans wirre Adaption von Stanislav Lems Roman ist eine herbe Enttäuschung. Sinnzusammenhänge existieren kaum, dafür werden Widersprüchlichkeiten auf die Spitze getrieben, bis einzelne Sätze sich selbst widerlegen. Das könnte wenigstens ungewollt komisch sein, aber Folmans Larmoyanz erstickt jeden Ansatz positiver Eigeninterpretation in deprimierender Jammerei. Die grafische Darstellung ist gelungen, aber ohne Inhalt flattert die Hülle leider nur wie ein nasser Sack.

 

August 10th, 2013 by kritiker

 

Wertung für OV

Kirsten Dunst (Spider-Man, Melancholia) and Jim Sturgess (Cloud Atlas, Across the Universe) star in Upside Down, an interplanetary dystopian romance about a young man’s search for the long-lost girl of his dreams. Written and directed by award-winning filmmaker Juan Solanas and set in twinned worlds with opposite gravities, the film puts an eye-popping, original twist on the classic tale of forbidden love. Lovers Adam (Sturgess) and Eden (Dunst) are separated not just by social class and a political system bent on keeping them apart, but also by a freak planetary condition: they live on twinned worlds with gravities that pull in opposite directions—he on the poverty-stricken planet below, she on the wealthy, exploitative world above. The planets are so close that their highest mountain peaks almost touch. That’s where Adam and Eden first meet as children. And later, as teens, where he pulls her down to his world by a rope to cavort in dual-gravity bliss (visiting the other planet does not release a person from the gravitational pull of their native planet). But when interplanetary borderpatrol agents attack them, Eden falls back to her world—apparently dead. Ten years later, Adam learns that Eden is alive and working at TransWorld—a vast corporation whose towering headquarters is the only structure that connects the planets—and the only legal means of passing between them. In a desperate attempt to find her, Adam gets a job at TransWorld developing a revolutionary face-lift cream based on a secret, gravity-neutralizing ingredient that has been passed down for generations in his family. From his lower-world cubicle, he quickly sets about infiltrating the upper-world executive suites to reconnect with Eden. And so begins a quest fraught with dangers and challenges—from having to woo Eden all over again because of the memory loss she suffered in the fall, to fleeing authorities through a topsy-turvy realm where up is sometimes down and down is sometimes up. Upside Down is a visually stunning romantic adventure that asks the question: what if love was stronger than gravity?

Kinostart: 22.08.2013

http://upsidedown-movie.com

Verträumt poetisches Liebesmärchen mit Kirsten Dunst und Jim Sturgess. Das Tempo hätte erhöht und dramaturgisch einiges verbessert werden können. Die Möglichkeiten dreidimensionaler Umsetzung wurden kaum genutzt. Das Ende kommt zu abrupt und mehr Erwartungen werden geweckt als letztendlich erfüllt. Trotz Vorhersehbarkeit aber außergewöhnlich und sympathisch.

 

August 9th, 2013 by kritiker

 

Im Jahr 2154 gibt es zwei Sorten von Menschen: die Superreichen, die auf einer makellosen, von Menschen gebauten Raumstation namens Elysium leben, und den Rest, der auf der überbevölkerten, heruntergewirtschafteten Erde haust. Die Menschen auf der Erde setzen alles daran, der hohen Kriminalitätsrate und der großen Armut, die auf dem Planeten herrscht, zu entkommen. Und sie benötigen dringend den hohen Standard medizinischer Versorgung, den es nur auf Elysium gibt. Doch einige Leute auf Elysium schrecken vor nichts zurück, um rigide Anti-Einwanderungsgesetze durchzusetzen und den luxuriösen Lebensstil ihrer Elite zu bewahren. Der einzige Mensch, der die Chance hat, so etwas wie Gleichberechtigung in diese beiden Welten zu bringen, ist Max (MATT DAMON), ein ganz normaler Mann, der verzweifelt versucht, nach Elysium zu gelangen. Während sein Leben an einem seidenen Faden hängt, übernimmt er widerwillig eine gefährliche Mission. Eine Mission, bei der er gegen Elysiums Ministerin Delacourt (JODIE FOSTER) und ihre Hardliner-Truppen antreten muss. Doch falls er gewinnt, kann er nicht nur sein eigenes Leben retten, sondern auch das von Millionen Menschen auf der Erde.

Kinostart: 15.08.2103

www.elysium-film.de

Blomkamps zweiter großer Science-Fiction erfüllt nicht die hoch gesteckten Erwartungen, aber er misst sich in der Königsklasse und kann mithalten. Die an sich fesselnde Sozialkritik ist oberflächlich, einfach gestrickt und der Handlungsverlauf hätte unvorhersehbarer sein können. Über elementare Unlogiken kann man sich nur wundern. Trotzdem sehenswert.

 

 

Juni 13th, 2013 by kritiker

 

Einmal im Jahr ist jedes Verbrechen erlaubt und es gibt nur ein Ziel: überlebe diese Nacht! Die Kriminalität in Amerika lässt sich nicht mehr eindämmen und die Gefängnisse sind überfüllt. Um die Lage in den Griff zu bekommen, etabliert der Staat den sogenannten Purge-Day, das heißt, er gewährt jedes Jahr eine zwölfstündige Generalamnestie: In dieser Zeitspanne bleiben alle illegalen Aktivitäten straffrei, Mord eingeschlossen. Die Polizei kommt niemandem zu Hilfe. Alle Krankenhäuser werden geschlossen. Eine Nacht lang bestimmen die Bürger ihre eigenen Regeln, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Der alljährliche Purge-Day steht kurz bevor und das heißt Hochbetrieb für James Sandine (Ethan Hawke), einem Spezialist für Sicherheitssysteme. Denn um der ausbrechenden Anarchie zu entfliehen, verbarrikadiert sich jeder, der es sich leisten kann, mit Hilfe modernster Technik in seinen eigenen vier Wänden. Es gilt 12 Stunden unbeschadet zu überstehen, so auch für James, seine Frau Mary (Lena Headey) und ihre beiden Kinder. Alles scheint sicher zu sein, bis plötzlich ein um Hilfe rufender Fremder vor ihrem Haus auftaucht. Als dieser Unterschlupf in deren Haus findet, gerät die bedrohliche Situation außer Kontrolle. Eine Kettenreaktion schrecklicher Ereignisse, die das Leben von Familie Sandine für immer verändern wird…

Kinostart: 13.06.2013

http://upig.the-purge

Beeindruckend fesselnd verstörende Gesellschaftskritik, die hoffentlich auch als solche vom US-Durchschnittszuschauer verstanden wird. Gutes Konzept mit kleinen Mängeln – insbesondere der erste Plotpoint hätte besser durchdacht sein dürfen. Die Umsetzung leidet unter der mangelnden Schauspielbegabung des Sohndarstellers. Wäre dieser anders besetzt und inszeniert worden, hätte das Werk ganz andere Höhen erreichen können.

Juni 10th, 2013 by kritiker

 

Wertung für OV

Ein kleiner Junge erfährt, dass er über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügt und nicht von der Erde stammt. Als junger Mann will er herausfinden, woher er kommt und welche Aufgabe ihn hier erwartet. Doch er muss zunächst den Helden in sich entdecken, um die Welt vor der Vernichtung zu bewahren und selbst zum Symbol der Hoffnung aller Menschen aufzusteigen.

Kinostart: 20.06.2013

www.ManOfSteel.de

Für einen kurzen Moment keimt die Hoffnung, dass ein anderer, tiefgründiger Blick auf die Superheldensaga eröffnet wird – die restlichen knapp zweieinhalb Stunden herrscht Zack Snyder mit stählerner Bildgewalt: Explosionen, sehr große Explosionen, einstürzende Häuser, abstürzende Flugzeuge. Eingebettet in hirnbefreiten Quark, gespickt mit extra hohlem Gequake. Auch wenn es mächtig bumst, erinnert ein Großteil des Feuerwerks an Transformers 3, der Kameramann ist derselbe. Und wenn schon 225-Mio-Kawumms in 3D, dann doch bitte auch wenigstens ein paar Trümmerteile Richtung Publikum.

Juni 4th, 2013 by kritiker

 

Wertung für OV

Nach einer Bruchlandung stranden der Teenager Kitai Raige (JADEN SMITH) und sein legendärer Vater Cypher (WILL SMITH) auf der Erde – 1000 Jahre nachdem katastrophale Ereignisse die Menschheit dazu gezwungen haben, diese zu verlassen. Da Cypher schwer verletzt wurde, muss sich Kitai auf einen gefährlichen Weg machen, um ein Notrufsignal abzusenden. Dabei muss er das feindliche und ihm fremde Gelände erkunden und sich gegen hochentwickelte Tiere zur Wehr setzen, die jetzt die Erde beherrschen. Und auch eine unaufhaltsame Alien-Kreatur, die bei dem Absturz entkommen ist, ist ihm dicht auf den Fersen. Vater und Sohn müssen lernen, zusammenzuarbeiten und einander zu vertrauen, wenn sie je wieder heil nach Hause zurückkehren wollen.

Kinostart: 06.06.2013

www.sony.afterearth-film.de

Will Smiths Sohn: „Das von Dir geschriebene Skript ist doch nur die dümmliche Nacherzählung der dümmsten Mission meines dümmlichsten Videospiels.“ Will Smith: „Wie heißt das?“ Sohn: „Videospiels, Sir. Jawohl, Sir!“

 

 

 

Juni 3rd, 2013 by kritiker

 

Wertung für OV

Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig – nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie (SAOIRSE RONAN). Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared (MAX IRONS) wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält – und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat … Der ungewöhnliche Kampf zweier Frauen, die sich einen Körper teilen müssen, eine hinreißende Liebesgeschichte und die wohl erste Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern.

Kinostart: 13.06.2013

www.concorde.seelen-derfilm.de

Auf die Gefühls- und Tränendrüse wird permanent gedrückt, Logik spielt keine große Rolle – weder in Details noch im Großen. Das hat einige unfreiwillige Komik und B-Movie-Feeling zur Folge.

 

 

 

Mai 2nd, 2013 by kritiker

 

Als Captain Kirk und die Besatzung der Enterprise auf die Erde zurückgerufen werden, finden sie ihre Heimat und die Sternenflotte in Trümmern wieder – zerstört von einer feindlichen Macht aus ihren eigenen Reihen. Für Kirk beginnt nicht nur die Jagd nach einem dunklen, verräterischen Gegenspieler, sondern auch ein persönlicher Rachefeldzug in einer Welt, die sich im Ausnahmezustand befindet. Dabei werden er und seine Mannschaft zu Schachfiguren in einem perfiden Spiel um Leben und Tod. Der Kampf gegen einen übermächtigen und brutalen Gegner wird über das Schicksal der ganzen Welt entscheiden. Liebe wird auf die Probe gestellt, Freundschaften werden auseinandergerissen und Opfer müssen erbracht werden für die einzige Familie, die Kirk noch bleibt: sein Team.

Kinostart: 09.05.2013

www.paramount.star-trek-film.de

Leider können teure Effekte und professionelle filmische Umsetzung die völlige Dunkelheit im Oberstübchen nicht ausgleichen. DoofieMcDoof kommandiert die Prolloprise. Kirks rosa Lippenstift ist das einzig Charmante an dieser Vergewaltigung des einstigen Sci-Fi Vorreiters für smarte Ideen.

 

 

April 24th, 2013 by kritiker

 

Er ist exzentrisch, genial, scharfzüngig – doch nicht unbesiegbar. Das muss Tony Stark alias Iron Man (Robert Downey Jr.) erkennen, als er sich einem Gegner gegenübersieht, der keine Grenzen kennt. Nachdem dieser ihm all das, was Stark am Herzen liegt, genommen hat, begibt sich der geschlagene Held auf die leidvolle Suche den zu finden, der dafür verantwortlich ist – eine Reise, die seinen Mut und seine Standhaftigkeit auf eine harte Probe stellen wird. Mit dem Rücken zur Wand kann sich Stark auf seiner Mission nur noch auf seine eigenen Instrumente, seinen Scharfsinn und seine Instinkte verlassen, um jene zu schützen, die ihm am wichtigsten sind. Während er sich langsam wieder zu alter Form zurückkämpft, findet Stark die Antwort auf die Frage, die ihn insgeheim schon lange verfolgt: Macht der Mann den Anzug oder macht der Anzug den Mann?

Kinostart: 01.05.2013

www.ironman3.de

Knalliges 3D-Popcornkino mit kleinen Mängeln und Durchhängern, die aber in wohltuender Selbstironie untergehen. Selbst die schlichte, wenn auch immer öfter vergessene Erinnerung daran, dass Helden nicht zerstören, sondern reparieren und heilen sollten, wirkt aus Downeys Mund wie leckere Medizin. Trotz fragwürdiger Plattitüden schwingt hier ein überwiegend positiver Spirit, der aus bloßem Augenschmaus ein vergnügliches Erlebnis macht.