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Kinostart: 15.12.2011
Agententhriller. Gut gemachte Unterhaltung mit Action, Humor und einfallsreichen Gadgets, was will man mehr? Vielleicht eine Story, in der es um irgendetwas Relevantes geht, anstatt immer nur den Superbösewicht, der die Welt atomisieren will. Trotzdem geht man mit einem guten Gefühl aus dem Kino und kann gut gelaunt und voller Energie die Erde noch etwas effektiver verpesten, äh retten natürlich.
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www.atemlos-gefaehrlichewahrheit.de
Prüder Teenie-Thriller, gespickt mit Versatzstücken der immer gleichen Dialoge. Story und Details sind haarsträubend unlogisch. Gekonnte Action-Kameraarbeit von Peter Menzies Jr.
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DVD, Blu-Ray
Japanische Manga Verfilmung, die von den Fans für zu wenig Sex und Gewalt gerügt wurde. Der Wunsch nach mehr Sex ist nachvollziehbar, aber reichen explodierende Köpfe und Körper nicht? Die akzeptablen Effekte und Ansätze zu Metaebenen retten den Film leider nicht über die Frustration durch stumpfsinnige Handlung und pathetisches Chargieren.
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Thriller mit De Niro, Statham und Clive Owen, basierend auf wahren Ereignissen in den Achtzigern. Überzeugende Action, logische und dramaturgische Schwächen im letzten Drittel. Angebliche moralische Bedenken des Oberkillers wirken bemüht konstruiert. Die Buchvorlage „The Feather Man“ von Ranulph Fiennes (Ex-SAS) hat seinerzeit Kontroversen ausgelöst. Wer nicht an verdeckte Geheimdienstoperationen und Verschwörungen „glaubt“, wird eines Besseren belehrt. Mord war zu allen Zeiten Mittel primitiver, unzivilisierter Politik, bzw. der wirtschaftlichen Interessen, die dahinter stehen.
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Kinostart: 17.11.2011
Remake der Alienfund-im-Eis Klassiker. Mit mehr Budget ausgestattet als die Vorgängerfilme, aber ohne Verstand nutzt Geld wenig. Leider absolut unspannend.
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DVD, Blu-Ray
Avantgardistischer Trip in Abgründe, der die Stringenz von Irreversibel vermissen lässt. Gaspar Noé experimentiert mit filmischen Ausdrucksmöglichkeiten. Für den Zuschauer kann seine zuweilen oberflächlich plakative Effekthascherei äußerst anstrengend und qualvoll sein und man fragt sich, weshalb man sich so etwas antut. Wer den viel zu langen Film in einem Stück erträgt, beweist Durchhaltevermögen. Andererseits sind seine Bilderwelten auch faszinierend und wundervoll magisch, die Point-of-view Kamera kann hypnotisch fesseln. Leider wirkt er wie ein Zauberer, der den Überblick verloren hat, die Story zerfällt und verkommt zu einem zusammenhangslosen, wenn auch heftig abgefahrenen Bilderzirkus. Be warned.
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DVD, Blu-Ray
Cop-Thriller, der Vetternwirtschaft, Vertuschung und Schuld thematisieren will. Die Starbesetzung ködert, die unausgegorene, nichtssagende Story enttäuscht.
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DVD, Blu-Ray
Afghanistan-Veteran kommt zurück nach London und muss feststellen, dass zuhause auch Krieg herrscht. Damit mehr Geld mit Öl und Waffen verdient werden kann, werden Anschläge inszeniert, die Bevölkerung wird mittels Furcht unter Kontrolle gehalten. Simpel, trocken, brutal, amoralisch und blutig umgesetzt. Der Hauptplot hat geringfügige logische Mängel, aber das tut der stimmigen Atmosphäre keinen Abbruch. Einen feingeistigen Politthriller darf man nicht erwarten, eher Rambo für arme Briten.
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Wertung für OV
Kinostart: 01.12.2011
Gangsterfilm mit Colin Farrell. Guter Cast (Anna Friel, die leider nur eine Nebenrolle spielt, ist immer wieder sehenswert), gutes Schauspiel, aber die Story ist leider eine unglaubwürdige kleine-Jungen-Fantasie.
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Horror-Thriller von John Carpenter. Der Film lebt von der Auflösung, im Mittelteil verflucht man das laue Chargieren. Man darf nicht allzu viel erwarten.
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Thriller. Oberflächlicher Einblick in die Strukturen einer Investmentfirma. Dass ein fahrlässig unentdeckter Kalkulationsfehler angeblich einen Finanzcrash auslöst, erscheint wie eine lahme Rechtfertigung für Auswirkungen der brutalen Praktiken des Bankgeschäfts. Unglaubwürdig sind auch pseudomoralische Bedenken eines alten Traders, gespielt von Kevin Spacey. Der ungezügelte, ungeregelte Markt gehorcht nun mal unmenschlichen Gesetzen, das sollte hinlänglich bekannt sein. Kannibalismus wurde nicht durch stumpferes Besteck abgeschafft, sondern konsequente Ächtung und grundlegend humanere Prinzipien.
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Blair Witch auf dem Mond mit schlechtem Schauspiel und vielen Unstimmigkeiten in Story und logischen Details.
Ungereimheiten gab es auch bei den echten Mondlandungen: Trainingsbilder wurden als Missionsbilder ausgegeben, Originalaufzeichnungen, die aus dem NASA Archiv verschwunden sind und angebliches Mondgestein, das sich später als versteinertes Holz entpuppt (Link). Dass Filmtechniker 1969 nicht in der Lage gewesen wären die benötigten Special-FX zu erzeugen, lässt sich mit vielen Filmen (z.B. 2001 von Kubrick) widerlegen, ebenso die Annahme der Unmöglichkeit der Geheimhaltung – die Entwicklung der Atombombe wurde von über 100.000 Mitarbeitern geheim gehalten. Das Fernsehsignal soll damals problemlos ohne größere Antennen vom Mond zur Erde gesendet worden sein, obwohl schon die Übertragung von Australien in die USA trotz riesigen, damals dafür notwendigen Sendestationen mit Qualitätseinbußen verbunden war. Die Live-Übertragungen vom Mond können aus technischen Gründen so wie behauptet nicht stattgefunden haben.
Gestein, das die erwartbaren Spezifikationen aufweist, kann mittels Bestrahlung gefälscht werden, seismische Daten noch einfacher. Eine Sonde zwischen Mond und Erde hätte Funksignale senden oder weiterleiten können. Und wieso haben die Astronauten (laut eigenen Aussagen auf der ersten Pressekonferenz) keine Sterne gesehen und keine Fotos von Sternenkonstellationen (Langzeitbelichtung auf Stativ) vom Mond aus gemacht? Wahrscheinlich befindet sich ein Reflektorspiegel auf dem Erdtrabanten, aber der hätte auch ohne dass Menschen gelandet sind, dorthin gelangt sein können. Vielleicht wurden auch nur die Bilder realer Landungen „aufgepeppt“, aber erst wenn das VLT unter unabhängiger, internationaler Aufsicht auf die Landeplätze gerichtet wird, wissen wir mehr.
Eins ist allerdings jetzt schon sicher: Die offizielle Erzählung ist in vielen Punkten unzutreffend.
