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Seicht, vorhersehbar, aber sympathisch. Kann man sehen, muss man nicht.

Nett, aber lau. Charly Day ist in „Always Sunny in Philadephia“ komischer.

Unglaubwürdige Figuren, uninspirierte Story. Teilweise ärgerlich. Was hätte man aus dem Genremix alles machen können …

http://captainamerica.marvel.com
Dümmlich, langweilig. Gelungene Farbgebung und akzeptables Produktionsdesign.
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DVD und Blu-ray
Coming-of-age. Simplifiziert weichgezeichneter Eindruck der Enge, Intoleranz und Hexenjagden auf alles Andersartige in den Fünzigern. Die Gesellschaft hat seitdem glücklicherweise auf sozialer Ebene einiges dazugelernt. Das Ende des Films enttäuscht.
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2007 mit Tim Robbins und William Hurt. Auf wahren Ereignissen basierende Geschichte des Widerstands gegen nervtötenden Lärm. Überraschend mutige Fragestellungen und Antworten. Die Möglichkeit des Gedankens der Verbesserung von Fehlkonstruktionen aus Profitgier, wie fehlender Lärmschutz, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. In der Realität werden verantwortungsvoll denkende Bürger bekämpft, statt gefördert. Die Anregung des Heldenmuts gelingt dem Film teilweise, leider wirkt er manchmal konstruiert und ist zu langatmig.
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DVD, Blu-Ray
Schade um die gute Kameraarbeit und die ausbaufähige Grundidee, aber leider hat der Regisseur völlig versagt, der Film strotzt nur so vor unlogischen Details.
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http://suckerpunchmovie.warnerbros.com
Düsteres Actionfeuerwerk, das verschiedene Wahrnehmungsebenen eindrucksvoll in parallelen Handlungssträngen verknüpft. Comicartige fantastische Bilder, hirnlose Ballereien und Schwertkämpfe. Ein opulentes Junk-Festmahl für Augen und Ohren.
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Wertung für OV
Satire. Auch Islamisten können unfreiwillig komisch sein, so komisch, dass ein CSU-Politiker diesen Film in Deutschland verbieten will (übrigens ohne ihn gesehen zu haben). Die Angst vor der Macht des erkennenden Lachens ist unbegründet, sogar Islamisten amüsieren sich und man kann nur hoffen, dass Angst- und Unterdrückungssysteme irgendwann einfach weggelacht werden. Mehr davon.
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Gut besetztes Rezessionsdrama, das nachdenklich stimmt, obwohl nur eine Spitze der Eisberge angesprochen wird. Die Probleme, die durch überbezahlte, unterqualifizierte Topmanager entstehen, ließen sich z.B. durch gesetzliche Obergrenzen der Managergehälter und Stärkung von Unternehmensvielfalt durch Kartellämter (idealerweise weltweit) einschränken. Dazu bedürfte es eines klaren politischen Willens der Wähler, von denen ein Großteil sich vom mafiösen Blendwerk immer wieder reinlegen lässt. Die Maxime ewigen Wachstums stellt der Film nicht in Frage, auch nicht die daraus resultierenden Gefahren für alles Leben auf diesem Planeten.

(Internationale Bewertung)
Sympathisch und für einen deutschen Film nicht schlecht. Aber auf internationalem Niveau kann Deutschland zur Zeit nicht mithalten. Das liegt vor allem an der gegenwärtigen Förderpraxis und fehlendem Mut. Die Inhalte sind zu banal. Außerdem geht ein Großteil der Fördergelder an US Produktionen und US Verleihs. Marktwirtschaftlich gedacht werden also deutsche Steuergelder zur Förderung der Konkurrenz und damit Schwächung der deutschen Filmemacher zweckentfremdet.

