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Originaltitel: How to Train Your Dragon
www.howtotrainyourdragonintl.com
3D: gutes plastisches, konvexes und konkaves 3D.
Wunderschöner Animationsfilm, der alle Erwartungen übertrifft.
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Hier wird schmerzhaft klar, wie viel weiter im Denken die griechischen Geschichtenerzähler im Vergleich zu den amerikanischen Drehbuchautoren waren: Dieser erbärmliche Abklatsch strotzt nur so von Würdelosigkeit, Ignoranz und Ekelhaftigkeit. Zu allem Überfluss wurde die antike Welt geschichtsfälschend mit den viel später aufkommenden simplen christlichen Terminologien belegt, jeder noch so dumpfbackige europäische Grundschüler hätte sich gegen derartigen Quatsch gesträubt. Den Film mit dem gelungenen 300 von Zack Snyder in Verbindung zu bringen, ist eine irreführende Dreistigkeit. Selbst wer nur auf hirnlose Action aus ist, wird vom billigen Schmierentheater schwer enttäuscht. Die völlig lächerlichen, eigentlich nicht vorhandenen 3D-Effekte runden das Bild dieses Übelkeit erregenden Schwachsinns ab.
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www.dergestiefeltekater-film.de
Kinostart: 06.12.2011
Kinderfilm, ursprünglich als Prequel zu Shrek 2 konzipiert, hat kaum Ähnlichkeiten mit dem Märchen der Brüder Grimm. Anstatt immer nur zu prügeln, wird auch getanzt. Gut gemacht, mit vielen kleine-Kinder-erfreuenden Einfällen. Die 3D-Effekte machen Spaß.
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3D: sehr gutes plastisches, konvexes und konkaves, echtes 3D.
Kenneth Branagh erschafft ein beeindruckendes Werk, das durch seine vergleichsweise langsame Inszenierung noch an Größe gewinnt. Bis jetzt die beste Heldensaga der Marvel Reihe.
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DVD, Blu-Ray
Avantgardistischer Trip in Abgründe, der die Stringenz von Irreversibel vermissen lässt. Gaspar Noé experimentiert mit filmischen Ausdrucksmöglichkeiten. Für den Zuschauer kann seine zuweilen oberflächlich plakative Effekthascherei äußerst anstrengend und qualvoll sein und man fragt sich, weshalb man sich so etwas antut. Wer den viel zu langen Film in einem Stück erträgt, beweist Durchhaltevermögen. Andererseits sind seine Bilderwelten auch faszinierend und wundervoll magisch, die Point-of-view Kamera kann hypnotisch fesseln. Leider wirkt er wie ein Zauberer, der den Überblick verloren hat, die Story zerfällt und verkommt zu einem zusammenhangslosen, wenn auch heftig abgefahrenen Bilderzirkus. Be warned.
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Woody Allens wunderschön simple poetische Fantasie mit Owen Wilson. Henry Miller wird uns leider vorenthalten, die Freiheit, die er genossen hat, hätte den Rahmen wohl gesprengt.

Vorhersehbare sinnlose Story, überflüssige sadistische Grausamkeiten und blutige Gemetzel. Überraschenderweise, und obwohl in den USA anstößiger als Massenmord, auch Brüste, sogar weibliche. Von 3D merkt man fast nichts, weil schlecht gemacht.
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Extrem hirn-, würde- und stillose Vergewaltigung von Alexandre Dumas Geschichte. Die Luftschiffszenen machen optisch einigermaßen etwas her (inhaltlich und logisch keinesfalls), insgesamt sind Action und SFX vergleichsweise lahm.

http://captainamerica.marvel.com
Dümmlich, langweilig. Gelungene Farbgebung und akzeptables Produktionsdesign.
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http://suckerpunchmovie.warnerbros.com
Düsteres Actionfeuerwerk, das verschiedene Wahrnehmungsebenen eindrucksvoll in parallelen Handlungssträngen verknüpft. Comicartige fantastische Bilder, hirnlose Ballereien und Schwertkämpfe. Ein opulentes Junk-Festmahl für Augen und Ohren.
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Märchen. Passende Besetzung, gutes Schauspiel, gelungenes Produktionsdesign. Technisch einwandfrei und für eine deutsche Produktion außergewöhnlich gut umgesetzt. Was Kreuzpaintner allerdings inhaltlich aus der sowieso schon tumben Vorlage von Preußler gemacht hat, schläfert nur noch ein. Was angeblich eine Fabel über Befreiung sein soll, wird zu einem Kreuzzug für Einfältigkeit. Mit der uralten Originalsage, die ein talentierter Geschichtenerzähler am Feuer erzählt hätte, wäre man wesentlich besser unterhalten worden. Die immer gleichen christlichen Erlösungsmotive wurden erst viel später geschichtsfälschend dazugeschrieben.

