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Action, SFX und 3D entsprechen den gewohnten Standards, aber wieso muss man sich für die optischen Leckerbissen durch die immer gleiche Klischee-Highschool-Story und nichtssagende Dialoge quälen – in Überlänge?
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Kinostart: 12.07.2012
Verstörendes norwegisches Drama über eine geistesgestörte Mutter. Leider geht die Story nicht hundertprozentig auf. Der Zuschauer wird zu lange im Dunkeln gelassen, die Verknüpfungen zwischen Realität und Wahnvorstellungen hätten deutlicher sein können. Dennoch spannend und außergewöhnlich.
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Kinostart: 31.05.2012
Kleiner deutscher Dokumentarfilm über den New Yorker Künstler Mark Lombardi, der schematische Zeichnungen über finanzielle und politische Machtstrukturen auf Grundlage penibler Recherchen anfertigte, dessen Telefon abgehört wurde und der 2000 wahrscheinlich – als Selbstmord getarnt – ermordet wurde.
Filmisch unterdurchschnittlich und ohne Durchblick, aber die Erinnerung an Lombardis Werke ist inspirierend. Politische Kunst, die Zusammenhänge aufdeckt und unbequeme Wahrheiten zeigt, wird dringend gebraucht.
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Kinostart: 17.05.2012
www.ouridiotbrother.senator.de
Nette kleine, seichte Komödie über eine gutmütige Hohlbirne. Etwas zu gefällig.
DVD, Blu-Ray
Junkfood ohne Magenverstimmung, auf Stephen Kings Geschichten ist Verlass.
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Kinostart: 29.03.2012
wwws.warnerbros.de/clashofthetitans2
Fette, aber wenig innovative Effekte und CGIs. Die Story könnte kaum blöder sein, man bekommt nur idiotisch zusammengewürfelte bunte Bilder serviert. Ob man ein Heer talentierter Künstler und Techniker ausgerechnet von Drehbüchern Lobotomisierter leiten lassen sollte, muss nicht nur die Filmindustrie hinterfragen.
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Kinostart: 15.03.2012
Norwegischer Thriller. Trotz ansprechendem Stil und spannender Geschichte, trüben grobe Unglaubwürdigkeiten – die leicht zu beheben gewesen wären – das Vergnügen.
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DVD, Blu-Ray
Inspirierend mystische Exposition, die in eine fesselnd anregende Story übergeht. Erst kurz vor Filmende, in der Auflösung, scheitert die Konstruktion und reißt das ganze Werk in die Belanglosigkeit. Tragisch.
Deus ex Machina – Zeugnis für Einfalt. Für US-Amerikaner heilsam wäre eine Umdeutung des Göttlichen zu Anerkennung des Schöpferischen, der kreativen Köpfe, der Künstler, die kleine Universen erschaffen. Wahrscheinlicher ist momentan leider eine Interpretation primitiver Religiöser als Rechtfertigung für Kreationismus.
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Kinostart: 09.02.2012
Mit deutschen Fördergeldern finanzierter polnischer Film über Juden, die sich während der deutschen Besatzung in der Kanalisation verstecken – nach einer wahren Geschichte. Teilweise überinszeniert und sehr lang. Die gleichzeitige staatliche Finanzierung und Unterstützung gegenwärtiger deutscher Rechtsextremer und Verhinderung eines NPD-Verbots ist grausam und absurd.
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Trotz unprätentiöser Erzählweise und George Clooney, dem man sogar beim Schlafen gerne zugucken würde, entwickelt sich aufrgund mangelnder Ausdifferenziertheit nichts Bedeutsames, die Tragödien-Bewältigungsstory bleibt vordergründig.
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http://www.paranormalmovie.com
Der dritte Teil ist nicht so gut wie der erste, aber besser als der zweite. Das Konzept funktioniert, obwohl man ahnt, was einen erwartet. Die Macher wissen was sie tun und man begibt sich auf eine unterhaltsame, wenn auch belanglose Geisterbahnfahrt. Vorsicht, der Horror wirkt nach.
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Ein buntes Bilderfeuerwerk, das alle Erwartungen an Action und visuelle Einfälle befriedigt. Story und Characktere bleiben allerdings amerikanisiert flach und lassen den sympathischen, manchmal anarchischen Witz der Comicvorlage vermissen, es bleibt nur ein Gefühl von Hohlheit.
