Oktober 7th, 2013 by kritiker

 

Irgendwo am Rande eines Schlachtfeldes im englischen Bürgerkrieg. Vier Männer schließen sich hier zu einer Gruppe zusammen. Doch einer von ihnen verfolgt einen Plan, in dem ein Schatz, magische Pilze, dunkle Mächte und ein tot geglaubter Ire entscheidende Rollen spielen. Das kann nur in Wahnsinn und Blut enden … .

DVD, Blu-Ray Start: 28.10.2013

www.afieldinengland.com

UK-Low-Budget schwarzweiß Mushroom-Historien-Trip. Eine (für Non-Experienced-Viewers) stringent nachvollziehbare Handlung darf man nicht erwarten, dafür Einstellungen mit Experimentalfilmtouch. Trotz bestechender Einfachheit leider weder ausreichend durchdacht noch virtuos gemacht – dennoch ein eigenwilliger Versuch, der Seh- und Denkgewohnheiten aufbricht und inspiriert.

 

Januar 17th, 2013 by kritiker

 

Wertung für OmU

Steven Spielbergs neuester Film LINCOLN ist eine aufregende Chronologie der letzten vier Monate im Leben des einflussreichsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als Lincoln 1864 seine zweite Amtsperiode als 16. Präsident antritt, steht die junge Nation durch den blutigen Bürgerkrieg vor der Zerreißprobe. Mit Mut und Entschlossenheit widmet sich der republikanische Politiker der fast unlösbaren Aufgabe, den Krieg zu beenden, Nord- und Südstaaten zu versöhnen und die Sklaverei abzuschaffen. In jenen wenigen Monaten vor seiner Ermordung am 15. April 1865 durch einen Attentäter wird Lincoln in einem unerhörten Kraftakt die entscheidenden Weichen für das Schicksal kommender Generationen stellen.

Kinstart: 24.01.2013

www.fox.thelincolnmovie.com

Spielberg quält den Zuschauer mit so unerträglich staubtrocken erzkonservativer Langeweile, dass man nachvollziehen kann, wenn ihm nahegelegt wird: Hör auf, es reicht, tritt in Würde ab. Auch wenn er das Drehbuch nicht selbst verbrochen hat, so hätte er es ablehnen können.

 

 

Oktober 5th, 2011 by kritiker

 

www.tobis.de/die-lincoln-verschwoerung

Historisches Gerichtsdrama. Generell ist es richtig mutmaßlichen Verfassungsfeinden auch im Krieg ein faires Verfahren geben zu wollen, gerade weil die Realität in den USA anders aussieht. Hierzulande könnte man schon froh sein, wenn Verfassungsfeinde nicht mit Steuergeldern finanziert würden. Leider verklärt der Film, ist rührselig, zäh und zu lang.

 

August 21st, 2011 by kritiker

 

Historiendrama. Die fast durchweg positiven Kritiken sind gerechtfertigt. Eine spontane einseitige Verurteilung des bösen Kapitalisten liegt nahe – des selfmade-man, der Arbeitsplätze schafft, ein Waisenkind großzieht und sich gegen verlogenen religiösen Wahn zur Wehr setzt. Religion, die auch versucht Menschen mit Unwahrheiten zu verführen, um von Ihnen zu profitieren. Nur eben nicht so erfolgreich. Sehenswert, aber man muss sich auf die sehr langsame Inszenierung einlassen.