Mai 28th, 2019 by kritiker

daumen01

 

Wertung für OV

Kinostart: 30.05.2019

In der neuen Geschichte bewähren sich die Mitglieder der kryptozoologischen Agentur Monarch heldenhaft im Kampf gegen eine ganze Phalanx von überdimensionalen Monstern, wobei sich der gewaltige Godzilla mit Mothra, Rodan und seinem Erzfeind, dem dreiköpfigen King Ghidorah, anlegt. Diese Urmonster hielt man bisher für reine Mythen, doch als sie plötzlich wieder auftauchen, konkurrieren sie alle um die Vorherrschaft und bedrohen so den Lebensraum der gesamten Menschheit.
Regie: Michael Dougherty („Krampus“)
Story: Max Borenstein, Michael Dougherty, Zach Shields

Godzilla 2Konsequente Einheit von Inhalt und Umsetzung: Offensichtlich wurden nur urzeitliche Echsenhirne eingesetzt, um entsprechende (auch durch die Koch-Brothers und Trump bekannte) Glaubenssätze auf die Leinwand zu erbrechen: Die schlimmsten Feinde der Erde und des Lebens sind Umweltaktivisten. Diese mörderischen „Öko-Terroristen“ metzeln im Minutentakt und sind verantwortlich für die schlimmsten Bedrohungen der Menschheit. Denken ist böse, man sollte sich auf blinden Glauben/Gehorsam verlassen. Der brutalste Dümmste ist das „Alphamännchen“ und somit „König“, dem demütig und alternativlos Respekt gezollt werden muss. Ein Großteil des Films besteht aus abgefilmten Monitoren: „Energiespektren“ und ähnlich billigem Geflimmer – für Reptilien-Hirnstämme wahrscheinlich superspannend.

Mai 22nd, 2019 by kritiker

daumen041

 

Kinostart: 23.05.2019

Will Smith („Ali“, „Men in Black“) ist der temperamentvolle Flaschengeist Genie, der jedem, der seine Wunderlampe besitzt, drei Wünsche erfüllt. Die Titelrolle in dieser unsterblichen Geschichte des Straßenjungen Aladdin, der sich in Prinzessin Jasmine, die wunderschöne Tochter des Sultans verliebt, spielt Mena Massoud (Amazons „Jack Ryan“), einer der aufregenden neuen Schauspieler Hollywoods. Naomi Scott („Power Rangers“) verkörpert Jasmine, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Die Rolle des bösen Zauberers Jafar übernimmt Marwan Kenzari („Mord im Orient-Express“). In weiteren Rollen spielen Navid Negahban („Homeland“), Nasim Pedrad („Saturday Night Live“), Billy Magnussen („Into the Woods”) und Numan Acar („Homeland”).

Guy Ritchie („Sherlock Holmes“, „Codename U.N.C.L.E.”) zeichnet verantwortlich für die Regie von ALADDIN. Das Drehbuch stammt aus der Feder von John August („Dark Shadows“, „Big Fish“) und basiert auf dem Animationsfilm „Aladdin“ von 1992 sowie auf den Geschichten aus Tausendundeine Nacht. Die Produzenten sind Dan Lin („The LEGO Movie“) und Golden Globe®-Gewinner Marc Platt („La La Land“). Jonathan Eirich („Death Note“) und Kevin De La Noy („The Dark Knight Rises“) sind die ausführenden Produzenten.

AladdinGäbe es keine religiösen Eiferer, könnte man sich so ein längst vergangenes Morgenland vorstellen. Klassisches, familientaugliches Disney-Musical-Märchen, schön bunt und harmlos, erwartungsgemäß bieder.

 

 

 

Dezember 12th, 2018 by kritiker

daumen03

 

Wertung für OV

Kinostart: 20.12.2018

Ein actionreiches Abenteuer in der optisch atemberaubenden Unterwasserwelt der sieben Meere: In „Aquaman“ mit Jason Momoa in der Titelrolle geht es um die Vorgeschichte des halb menschlichen Atlanters Arthur Curry, der sich seinem Schicksal stellen muss, um herauszufinden, wer er wirklich ist: Verdient er es überhaupt, die ihm von Geburt an zustehende Königswürde anzunehmen?

Regie: James Wan
Mit: Jason Momoa, Amber Heard, Willem Dafoe, Patrick Wilson, Dolph Lundgren, Nicole Kidman, Ludi Lin, Yahya Abdul-Mateen Ii, u.v.m.

AquamanErwartungsgemäß fette Optiken, wenn auch stilistisch fragwürdig. Der Handlungsverlauf ähnelt dem von Action-Videospielen: Irgendein Blabla, um billig zur nächsten Klopperei zu kommen. Immerhin wird die Verpestung der Meere als menschengemacht erkannt – allerdings vom Bösewicht.

 

 

Dezember 10th, 2018 by kritiker

daumen065

 

Wertung für Imax 3D

Kinostart: 13.12.2018

Vor Hunderten von Jahren verwüstete eine gewaltige Katastrophe die Erde, doch die Menschheit hat sich ihrer neuen Umgebung längst angepasst. Gigantische Metropolen auf Rädern erhoben sich aus den Trümmern der untergegangenen Zivilisation. Auf der Suche nach den letzten Ressourcen fahren sie über die verdorrte Steppe und verschlingen gnadenlos die kleineren Städte. Zu den großen Metropolen gehört auch London als einer der gewaltigsten rollenden Kolosse. In diesem unerbittlichen Kampf trifft der unscheinbare Tom Natsworthy (Robert Sheehan) in einer schicksalshaften Begegnung auf die gefährliche Flüchtige Hester Shaw (Hera Hilmar) – zwei Gegensätze prallen aufeinander, zwei Menschen, deren Wege einander nie hätten kreuzen sollen. Sie und Anna Fang (Jihae) schmieden eine überraschende Allianz, die über den Fortgang der Menschheitsgeschichte bestimmen könnte.

Besetzung: Hugo Weaving, Hera Hilmar, Robert Sheehan, Jihae, Ronan Raftery, Leila George, Patrick Malahide und Stephen Lang
Regie: Christian Rivers
Drehbuch: Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson
Nach den Romanen von: Philip Reeve
Produzenten: Zane Weiner, Amanda Walker, Deborah Forte, Fran Walsh, Peter Jackson

mortal engines kireg der städteMonumentale Science-Fiction-Steampunk-Fantasy mit korrekten Metaebenen. Wer sich auf den Retro-Look und die märchenhafte Allegorie fahrender Städte auf Raubzügen einlassen kann, wird visuell stattlich belohnt. Die Toxizität der Abfallprodukte Brennstoff-hungriger Motoren wird leider nicht thematisiert und manchmal drohen Abstürze ins Pathetische, sehenswert auf großer Leinwand aber allemal.

 

November 1st, 2018 by kritiker

daumen0351

 

Kinostart: 15.11.2018

Zweiter Teil der „Harry Potter“-Spin-off-Reihe, in dem es Newt Scamander mit dem gefährlichen Zauberer Grindelwald aufnehmen muss. Eigentlich hatten Newt Scamander (Eddie Redmayne), Tina (Katherine Waterston) und Queenie (Alison Sudol) sowie Muggel Jacob Kowalski (Dan Fogler) dafür gesorgt, dass Gellert Grindelwald (Johnny Depp) hinter Gitter kommt. Doch dem dunklen Zauberer gelingt die Flucht und er schart eine große Anhängerschaft um sich, um mit deren Hilfe eine von reinblütigen Zauberern beherrschte Welt zu etablieren. Einzig Grindelwalds ehemaliger Freund Albus Dumbledore (Jude Law) könnte ihn aufhalten, doch kann aus persönlichen Gründen nicht gegen ihn vorgehen und bittet daher Newt Scamander und seine Freunde um Hilfe. Bei ihrer Mission verschlägt es sie nach Paris, wo sie zahlreiche Herausforderungen bestehen müssen, was durch einige private Probleme erschwert wird, denn Newts ehemalige Geliebte Leta Lestrange (Zoë Kravitz) ist mittlerweile mit seinem Bruder Theseus (Callum Turner) zusammen…

Cast: Johnny Depp, Jude Law, Eddie Redmayne (Newt Scamander), Dan Fogler, Ezra Miller, Katherine Waterston, Alison Sudol, Zoë Kravitz (Leta Lestrange), Callum Turner (Theseus Scamander), Claudia Kim (Maledictus), Carmen Ejogo (Seraphina Picquerry), Ólafur Darri Ólafsson (Skender)
Kamera: Philippe Rousselot
Regie: David Yates
Drehbuch: Joanne K. Rowling

Phantastische-Tierwesen-2-Grindelwalds-Verbrechen.Kann leider nicht mit dem wunderbaren, feinfühligen ersten Film des Harry Potter Spin-offs mithalten, der wie eine Hymne auf Erhalt und Wert von Artenvielfalt wirkte. Der zweite Teil ist nur Auftakt für die nächsten, die in Details verlorene Erzählung macht wenig Lust auf mehr.

 

 

Kin

August 15th, 2018 by kritiker

daumen02

 

Kinostart: ursprünglich 13.09.2018, verschoben auf 2019

Auf einem seiner Streifzüge durch ein verlassenes, in Trümmern liegendes Gelände findet Teenager Eli (Myles Truitt) einen mysteriösen Gegenstand, der nicht von dieser Welt zu sein scheint. Zunächst hält er seinen Fund geheim, doch als er mit seinem frisch aus dem Gefängnis entlassenen Bruder Jimmy (Jack Reynor) vor dessen altem Gangsterboss (James Franco) flüchtet, nutzt Eli den Apparat, der sich als mächtige, überirdische Hightech-Waffe erweist, um seinem Bruder zu helfen. Dabei ahnt er nicht, dass sie dadurch erst recht zu Gejagten werden. Plötzlich ist nicht nur die Polizei hinter ihnen her, sondern auch die außerirdischen Streitkräfte, die die Waffe einst zurückgelassen haben und sie wieder zurück wollen – und das um jeden Preis!
Regie: Die Zwillinge Josh und Jonathan Baker
Darsteller: Myles Truitt, Carrie Coon, James Franco (Nebenrolle), Zoë Kravitz, Dennis Quaid, Jack Reynor uvm.

Kin Waffenhändlers feuchter Traum: Waffen, die zu besten Freunden von Jugendlichen werden. Schlampig inszeniert.

 

 

 

 

März 22nd, 2018 by kritiker

daumen07

 

Kinostart: 22.03.2018

Im ersten Teil trafen die außerirdischen Monster während ihres Vernichtungsfeldzugs auf die von Menschen gelenkten Jaeger-Supermaschinen, die zur ihrer Abwehr konstruiert wurden. Doch nun stellt sich in PACIFIC RIM: UPRISING heraus, dass alles nur ein Vorspiel war: Die Kaiju kehren zurück – und sind stärker als je zuvor! John Boyega (Star Wars: Das Erwachen der Macht) spielt den rebellischen, einst hoffnungsvollen Jaeger-Piloten Jake Pentecost, dessen legendärer Vater damals im Krieg gegen die Kaiju sein Leben lassen musste. Inzwischen hat Jake jedoch seine Ausbildung abgebrochen und droht in die Kriminalität abzurutschen. Als plötzlich die Erde mit einer neuen, völlig überraschenden Attacke konfrontiert wird, stellt sich Jake der Herausforderung, das ruhmreiche Erbe seines Vaters anzutreten. An Jakes Seite kämpfen sein Pilotenrivale Lambert (Scott Eastwood) und die 15-jährige Jaeger-Hackerin Amara (Cailee Spaeny in ihrem Debüt). Schon bald bildet das Pan Pacific Defense Corps eine mächtige Abwehrtruppe – und jeder Einzelne muss erkennen, dass er nur in der heldenhaftesten Version von sich selbst zum Sieg gegen die Monster beitragen kann. Ein mitreißendes Abenteuer völlig ungeahnten Ausmaßes beginnt.

Regie: Steven S. DeKnight
Drehbuch: Emily Carmichael & Kira Snyder, Steven S. DeKnight und T.S. Nowlin
Story: Steven S. DeKnight und T.S. Nowlin
Nach den Figuren von: Travis Beacham
Besetzung: John Boyega, Scott Eastwood, Jing Tian, Cailee Spaeny, Rinko Kikuchi, Burn Gorman, Adria Arjona und Charlie Day
Produktion: Thomas Tull, Mary Parent, Jon Jashni, Cale Boyter, Guillermo del Toro, John Boyega, Femi Oguns

pacific-rim-uprisingEin internationales Team kämpft gemeinsam für das Überleben der Menschheit. Die visuelle Größe ist auch im zweiten Teil überwältigend, die Metaebene korrekt. Macht Spaß.

 

 

 

März 8th, 2018 by kritiker

daumen0751

 

Kinostart: 15.02.2018

Guillermo del Toro inszeniert mit THE SHAPE OF WATER eine poetische Liebesgeschichte, die circa 1963 vor dem Hintergrund des Kalten Krieges in Amerika spielt. Im versteckten Hochsicherheitslabor der Regierung arbeitet die einsame Elisa (Sally Hawkins) gefangen in einem Leben der Stille und Isolation. Elisas Leben ändert sich für immer, als sie und ihre Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein als geheim eingestuftes Experiment entdecken

Regie: Guillermo Del Toro
Drehbuch: Guillermo Del Toro, Vanessa Taylor
Produzenten: Guillermo Del Toro, J. Miles Dale
Mit: Sally Hawkins, Michael Shannon, Richard Jenkins, Doug Jones, Michael Stuhlbarg und Octavia Spencer

shape-of-waterEin würdiger Oscar-Gewinner. Poetisch feinfühlige Anregungen zu ergebnisoffener Analyse und Verständnis von Andersartigkeit sind selten. Zu oft blockieren kritiklos hingenommene, machtorientierte Maßstäbe höhere Erkenntnisse und Überblick.

 

 

November 21st, 2017 by kritiker

daumen035

 

Wertung für OV

Kinostart: 18.01.2018

Die Ressourcen der Erde neigen sich dem Ende zu und der Planet platzt aus allen Nähten. Um das Problem der Überbevölkerung zu lösen, haben norwegische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, mit der sie Menschen schrumpfen und somit ihre Bedürfnisse und ihren Konsum enorm verringern können. Ein 12 Zentimeter kleiner Mensch verbraucht schließlich weniger Wasser, Luft und Nahrung als ein großer. In der Hoffnung auf ein glücklicheres und finanziell abgesichertes Leben in einer besseren Welt, entscheiden sich Durchschnittsbürger Paul Safranek (Matt Damon) und seine Frau Audrey (Kristen Wiig) ihr stressiges Leben in Omaha hinter sich zu lassen und ihr großes Glück in einer neuen „geschrumpften“ Gemeinde zu suchen. Eine Entscheidung, die ein lebensveränderndes Abenteuer bereithält …

REGIE Alexander Payne
DREHBUCH Alexander Payne, Jim Taylor
DARSTELLER Matt Damon, Christoph Waltz, Hong Chau, Kristen Wiig, u.v.m.
PRODUZENTEN Mark Johnson, Alexander Payne, Jim Taylor

downsizingAußergewöhnlich. Zäh. Drastische Kürzungen und eine temporeichere Inszenierung hätten gut getan. Der Autor verschenkt viele Möglichkeiten und sitzt Vorurteilen auf. Systemkritik auf höherer Ebene wird diskreditiert, zugunsten der Beruhigung des Gewissens durch Unbedeutendes.

 

 

November 15th, 2017 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Kinostart: 16.11.2017

Angetrieben durch sein wiederhergestelltes Vertrauen in die Menschheit und inspiriert durch Supermans selbstloses Handeln, holt Bruce Wayne die Hilfe seiner neu entdeckten Verbündeten Diana Prince ein um einem noch stärkeren Gegner gegenüberzutreten. Gemeinsam machen sich Batman und Wonder Woman an die Arbeit ein Team von Metamenschen zu finden und rekrutieren und sich der neu erwachten Gefahr zu stellen. Aber trotz der Formierung dieses bisher nie dagewesenen Bündnisses von Helden – Batman, Wonder Woman, Aquaman, Cyborg und The Flash – könnte es bereits zu spät sein, um den Planeten vor einem Angriff katastrophalen Ausmaßes zu bewahren.

Regie: Zack Snyder
Drehbuch: Chris Terrio, Joss Whedon
Produktion: Charles Roven, Deborah Snyder
Kamera: Fabian Wagner
Besetzung: Henry Cavill: Clark Kent / Superman
Ben Affleck: Bruce Wayne / Batman
Gal Gadot: Diana Prince / Wonder Woman
Ezra Miller: Barry Allen / The Flash
Jason Momoa: Arthur Curry / Aquaman
Ray Fisher: Victor Stone / Cyborg
Amy Adams: Lois Lane
Jeremy Irons: Alfred Pennyworth
J. K. Simmons: Commissioner James Gordon
Ciarán Hinds: Steppenwolf
Jesse Eisenberg: Lex Luthor
Amber Heard: Mera
Connie Nielsen: Königin Hippolyta

Justice leagueDas Gerechtigkeitsliga-Motto „Kommt zusammen, um Gutes zu tun“ hat offensichtlich nicht nur am Set, sondern auch zu großen Teilen beim Drehbuchschreiben funktioniert. „Bring in the big guns“ steht ausnahmsweise nicht für noch tödlichere Waffentechnik. Und die Verknüpfung des in Hollywood-Filmen fast schon obligatorischen Glaubens erfreulicherweise mal mit Wahrheit und Gerechtigkeit – „I believe in truth and am a big fan of justice“ – ist zwar nicht spektakulär, aber im Vergleich zu den Sprüchen in vorherigen Warner/DC Superhelden-Produktionen geradezu fortschrittlich.

November 8th, 2017 by kritiker

daumen015

 

Kinostart: 07.12.2017

Es geschieht plötzlich und unerwartet. C (Casey Affleck) kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch kurz darauf kehrt sein Geist zurück. Der Illusion verschrieben, seiner Frau M (Rooney Mara) bei ihrem Verlust beizustehen, muss er feststellen, dass er in seiner neuen Gestalt, losgelöst von jeglicher Zeit, existiert. Als passiver Beobachter ist er gezwungen, schmerzlich dabei zuzusehen, wie ihm das Leben, das er kannte, entgleitet und die Frau, die er liebte, in eine neue Zukunft entschwindet. Unfähig seine Situation zu akzeptieren, vergehen Tage, Wochen und sogar Jahre, bis C verzweifelt erkennt, dass er womöglich für immer an dieses Dasein gefesselt sein wird. Während sich die Welt um ihn drastisch verändert, verblassen Stück für Stück die Konturen seiner eigenen Existenz.

Besetzung: Casey Affleck, Rooney Mara, Will Oldham
Regie & Drehbuch: David Lowery
Produktion: Toby Halbrooks, James M. Johnston, Adam Donaghey

A-Ghost-StoryWer ins Kino geht, um seine Begleitung zu verführen, ist hier richtig: Die Handlung ist so unerträglich sinnlos und langweilig, dass Ablenkung überlebensnotwendig ist. Und selbst nach mintenlangen Kussorgien reicht ein kurzer Blick auf die Leinwand, um zu erkennen, dass nichts passiert ist – sogar die Kameraeinstellung ist noch dieselbe.

 

August 4th, 2017 by kritiker

daumen0351

 

Wertung für OV

Kinostart: 10.08.2017

Revolvermann Roland Deschain (IDRIS ELBA) ist der letzte seiner Art und gefangen in einem ewigen Kampf mit Walter O’Dim, auch bekannt als der Mann in Schwarz (MATTHEW MCCONAUGHEY). Roland ist fest entschlossen, ihn daran zu hindern, den Dunklen Turm zu Fall zu bringen, der das ganze Universum zusammenhält. Das Schicksal aller Welten steht auf dem Spiel, als das Gute und das Böse in einer ultimativen Schlacht aufeinanderprallen. Denn Roland ist der Einzige, der den Dunklen Turm vor dem Mann in Schwarz verteidigen kann.

Mit Idris Elba und Matthew McConaughey.
Regie führte Nikolaj Arcel (“A Royal Affair”) nach einem Drehbuch von Akiva Goldsman & Jeff Pinkner und Anders Thomas Jensen & Nikolaj Arcel, basierend auf Stephen Kings Romanen.
Die Produzenten des Films sind Akiva Goldsman, Brian Grazer, Ron Howard und Erica Huggins.

Der dunkle TurmBasierend auf Stephen Kings achtbändiger Saga. Hintergründe der düsteren Fantasy werden im Film nicht enthüllt, einiges wird nicht aufgelöst. Das wäre akzeptabel, wenn die Metaebenen tragfähig wären. Aber leider schimmern simple Metaphern und Dichotomien durch, die zuweilen an das fundamentalchristlich-rückschrittliche Weltbild, der von King oft besuchten Anonymen Alkoholiker erinnern. Konventionelle Hollywood-Dramaturgie, Waffennarreteien und Geballer.