Februar 11th, 2019 by kritiker

daumen06

 

Wertung für Imax 3D OV

Kinostart: 14.02.2019

Als Alita (Rosa Salazar) ohne jede Erinnerung daran, wer sie ist, in einer fremden Welt der Zukunft erwacht, wird sie von Ido (Christoph Waltz) aufgenommen. Der mitfühlende Arzt erkennt, dass sich hinter der leeren Cyborg-Hülle das Herz und die Seele einer jungen Frau mit einer außergewöhnlichen Vergangenheit verbergen. Während Alita lernt, sich in ihrem neuen Leben und den gefährlichen Straßen von Iron City zurechtzufinden, versucht Ido sie vor ihrer geheimnisvollen Vergangenheit zu beschützen. Ganz im Gegensatz zu ihrem neuen gerissenen Freund Hugo (Keean Johnson), der ihr dabei helfen will, ihre Erinnerungen zu triggern. Aber erst als die todbringenden und korrupten Mächte, die die Stadt beherrschen, Alita ins Visier nehmen, erhält sie einen Hinweis auf ihre Vergangenheit: Sie verfügt über einzigartige Kampfkünste, die die Herrschenden um jeden Preis kontrollieren wollen. Wenn es ihr gelingt, sich von ihnen fernzuhalten, könnte sie der Schlüssel sein, um ihre Freunde, ihre Familie und die Welt, die ihr ans Herz gewachsen ist, zu retten.

Regie: Robert Rodriguez
Produzenten: James Cameron, Jon Landau
Drehbuch: James Cameron und Laeta Kalogridis und Robert Rodriguez – basierend auf der Manga-Serie „GUNNM” von Yukito Kishiro
Besetzung: Rosa Salazar, Christoph Waltz, Jennifer Connelly, Mahershala Ali, Ed Skrein, Jackie Earle Haley und Keean Johnson

Alita Battle AngelErster Teil der Adaption des Teenager-Mangas GUNNM, das in einer in Ober- und Unter- geteilten, futuristischen Stadt spielt. James Cameron hat am Drehbuch mitgeschrieben, dennoch hakt es zuweilen logisch, Hauptaugenmerk sind die Kämpfe der Roboterkörper. Immerhin wird die Frage gestellt, ob es Sinn macht sich untereinander zu bekämpfen, wenn Ursache des Elends die Superreichen aus der Oberstadt sind. Die Antwort soll im nächsten Teil gegeben werden.

Januar 6th, 2019 by kritiker

daumen06

 

Wertung für OmU

Kinostart: 17.01.2019

Kaum eine Wahl hat die Öffentlichkeit so stark beschäftigt wie die von Donald Trump zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als einer der wenigen, die das Ergebnis vorhergesagt haben, offenbart Oscar®-Preisträger Michael Moore die Umstände und Mechanismen, die zur Machtergreifung des umstrittenen Kandidaten geführt haben. Im Fokus seiner Kritik steht dabei nicht nur der Präsident selbst, sondern vor allem auch das Versagen der Demokraten.

Regie: Michael Moore
Mit: Michael Moore, Donald Trump, Barack Obama, Katie Perry

Fahrenheit 119Michael Moore erzählt aus einer sehr persönlichen Sicht, legt Finger in Wunden, scheint aber mitunter emotionsgeladen den Faden zu verlieren. Trotzdem sind seine Einblicke erhellend und erschrecken. Neoliberalismus, Korruption, vergiftetes Trinkwasser, Kranke und Tote, die in Kauf genommen werden, um Profite zu erhöhen, Einschränkung der Pressefreiheit, Rassismus, despotischer Rechtspopulismus, der auf Faschismus hinausläuft. Die Demokraten werden nicht verschont, deren als Kompromissbereitschaft verkaufte Assimilation lief bezüglich Bernie Sanders auf innerparteilichen Wahlbetrug hinaus. Moore dramatisiert und stößt vor den Kopf, stärkt so aber auch das Bewusstsein für fortschreitende Entdemokratisierung und Bürgerrechtsverletzungen, die aufgrund langsamer Gewöhnung nicht mehr auffallen. Er gibt einer künstlerischen, gefühligen Betrachtungsweise zunehmend Vorrang vor Sachlichkeit und Stringenz, so dass einige Zusammenhänge vom Zuschauer selbst erarbeitet werden müssen. Man kann nur hoffen, dass das zu mehr konstruktiv kritischem Engagement in der Öffentlichkeit anregt.

Oktober 10th, 2018 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OmU

Kinostart: 15.11.2018

Sie sind die angesagte Girl-Gang und sie sind die besten Freundinnen: Lily, Bex, Em und Sarah leben in einer Welt, in der Parties, Outfits, Sex und die erste Liebe auch immer zu Selfies, Emojis, Snaps und Sextings gehören. Aber als ihre kleine Stadt Salem Opfer eines Datenhacks wird, bei dem die privatesten Fotos und Chats der Hälfte der Bürger in die Öffentlichkeit gespült werden, greift in Salem Anarchie um sich. Als Lily fälschlicherweise für den Hack verantwortlich gemacht wird, wendet der Mob sich gegen sie. Die vier Freundinnen müssen zusammenhalten, um eine lange, blutdurchtränkte Nacht zu überstehen.

Buch & Regie: Sam Levinson
Darsteller: Suki Waterhouse, Bill Skarsgård, Bella Thorne, Maude Apatow, Hari Nef, Abra

assassination nationSind die Zeiten von Hexenjagden vorbei oder kommen sie wieder? Die Ursachen ähneln denen vor hunderten Jahren: Frühkindliche religiöse Erziehung zu Sexfeindlichkeit und Gewaltverherrlichung, gepaart mit raubtierkapitalistischem Konkurrenzdruck. Unterdrückte Körperlichkeit als Machtinstrument. Was auf Europäer lächerlich wirkt, ist in den USA immer noch Realität: Hysterie wegen Sexualität. Ein öffentlich gezeigter Nippel löst größere Skandale aus als kriegerische Massenmorde. Ultrakonservative Heucheleien und Verlogenheiten sind allgegenwärtig, inzwischen ergänzt durch rechtspopulistisch-rückschrittliche Verrohung. In dieser Atmosphäre entfaltet sich die übertrieben plakative Handlung. Auch Rückschlüsse und Lösungsansätze der jugendlichen Protagonisten wirken naiv bis kontraproduktiv. Trotzdem anregend und intensiv.

September 28th, 2018 by kritiker

daumen055

 

Kinostart: 11.10.2018

„Smallfoot“, das animierte Abenteuer für die ganze Familie, mit Originalmusik und Starbesetzung, stellt eine Legende auf den Kopf: Ein aufgeweckter junger Yeti entdeckt etwas, das es angeblich gar nicht gibt – einen Menschen. Die Neuigkeit von diesem „Smallfoot“ löst in der einfachen Gemeinschaft der Yeti enorme Unruhe darüber aus, was es denn sonst noch in der großen Welt jenseits ihres verschneiten Dorfes gibt. Und das ist erst der Beginn einer ganz neuen, nie dagewesenen Geschichte über Freundschaft, Mut und Entdeckerfreude.

Regie: Karey Kirkpatrick
Drehbuch: Karey Kirkpatrick, Clare Sera

smallfootMedienkompetenzübung mit Gesang für Kinder. In Stein gehauene Dogmen werden in Frage gestellt, Wahrheitsfindung und Entwicklung positiv dargestellt. Leider schreckt die Parabel vor der Aufdeckung allzu unbequemer Machtmechanismen, die auf bewussten Lügen basieren, zurück.

 

 

September 16th, 2018 by kritiker

daumen065

 

Kinostart: 27.09.2018

Der zynische Werbefilmer Toby (Adam Driver) trifft auf einen alten spanischen Schuhmacher (Jonathan Pryce), der sich für Don Quixote hält. Die beiden erleben eine Reihe absurder Abenteuer, in deren Verlauf Toby sich den tragischen Auswirkungen eines Films stellen muss, den er in seiner Jugend gedreht hat ─ ein Film, der die Hoffnungen und Träume eines kleinen spanischen Dorfes für immer verändert hat. Kann Toby das Getane je wieder gut machen und so zu seiner Menschlichkeit zurückfinden? Kann Don Quixote seinen Wahn bezwingen und seinen nahenden Tod verhindern? Oder wird etwa die Liebe alle Grenzen überwinden?

Regie: Terry Gilliam

Darsteller: Jonathan Pryce, Adam Driver („Star Wars: Die letzten Jedi“, „Logan Lucky“), Olga Kurylenko („Ein Quantum Trost“, „Oblivion“), Stellan Skarsgård („Thor – The Dark Kingdom“, „Avengers“-Reihe), Òscar Jaenada („Pirates of the Caribbean: Fremde Gezeiten“, „The Cold Light of Day“), Jordi Mollà („Riddick – Überleben ist seine Rache“, „Knight and Day“), Sergi Lopez („Pans Labyrinth“), Joana Ribeiro („Portugal Não Está à Venda“).

Don Quixote_01Terry Gilliam entführt in magischen Realismus und öffnet Bewusstseinsmöglichkeiten. Das Märchen wirkt zuweilen weltfremd und antiquiert auf den Metaebenen, Schmeicheleien gegenüber klerikalen und sonstigen Mafiosi haben nun sogar Gilliam eingeholt. Aber das war möglicherweise der Preis für künstlerische Freiheit auf anderen Ebenen. Immerhin wurden die 2017er Dreharbeiten nicht gestört – beim ersten Anlauf 2000 donnerten Düsenjäger im Tiefflug über das Set (dokumentiert in „Lost in la Mancha“). Gilliam hat etwas zu sagen, zu unabhängig-kritischem Denken fähige Vollblutkünstler wie er, sollten zum Wohl der Gesellschaft unter Artenschutz gestellt werden. Leider verfolgen rechtskonservativ-neoliberale Regierungen und Zensurbehörden, die sich als „Förderanstalten“ tarnen, offensichtlich andere Ziele.

Juni 15th, 2018 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Kinostart: 27.09.2018

Allmählich kehrt der Alltag bei den Unglaublichen ein, nachdem sie mit vereinter Familienpower dem Schurken Syndrome das Handwerk gelegt haben. Doch von Ruhe ist keine Rede, denn jetzt muss Mutter Helen Parr es mit dem einen oder anderen Rabauken aufnehmen. Das bedeutet natürlich, dass Vater Bob Zuhause den Kochlöffel schwingen und den Familienalltag mit den drei Kindern Violetta, Flash und Baby Jack-Jack organisieren muss. Doch das ist natürlich leichter gesagt als getan, zumal noch nicht so ganz klar ist, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten der kleine Jack-Jack entwickeln wird. Chaos ist also vorprogrammiert! Als ein zwielichtiger Bösewicht auftaucht und die Bürger von Metroville mit einem perfiden Plan bedroht, müssen die Unglaublichen doch wieder in ihre unglaublichen Outfits schlüpfen, um gemeinsam mit Freund Frozone das Schlimmste zu verhindern…

Regie: Brad Bird Produzent: John Walker & Nicole Grindle

die unglaublichen 2Solide Familienunterhaltung – wirft ein heilsames Licht auf Familienstrukturen. Der gesellschaftliche Blick ist allerdings Disney-konform konservativ-bieder: Der Konzernchef wird idealisiert, die „Intellektuelle“ ist die Böse. In der Realität geben die Konzernbosse die Hypnose auf den Bildschirmen vor und Intellektuelle versuchen darüber aufzuklären.

 

 

 

Mai 12th, 2018 by kritiker

daumen06

 

Wertung für OV

Kinostart: 17.05.2018

Die Quasselstrippe unter Marvels Söldnern kehrt zurück! Größer, besser und gelegentlich mehr ohne Hose als jemals zuvor. Als ein Supersoldat in mörderischer Mission auf den Plan tritt, sieht Deadpool sich gezwungen, Werte wie Freundschaft und Familie zu überdenken, und was es wirklich heißt, ein Held zu sein – und das alles während er 50 Shades of Hintern versohlt. Denn manchmal muss man, um das Richtige zu tun, schmutzig kämpfen.

Regie: David Leitch
Mit Ryan Reynolds, Josh Brolin, Zazie Beetz etc.

deadpool2Brutal, zynisch, grob, selbstironisch. Das kann Spaß machen. Allerdings wird man das Gefühl nicht los, dass über das Drehbuch nochmal mit der klerikalen Jauchespritze gegangen wurde: In der X-Men Reihe und im ersten Deadpool angelegte gesellschaftskritische Aspekte wurden abgeschwächt und den Protagonisten peinlich uncoole Bemerkungen wie „Amen“ und „Gott ist groß“ in den Mund gelegt.

 

Januar 16th, 2018 by kritiker

daumen06

 

Wertung für OV

Kinostart: 01.02.2018

Los Angeles – in kaum einer anderen Stadt werden so viele Banken überfallen und Transporter ausgeräumt wie hier. Auch die routinierte Gangster-Bande des Ex-Sträflings Ray Merrimen (Pablo Schreiber) ist süchtig nach dem schnellen Geld. Doch als einer ihrer Raubzüge zu mehreren Toten führt, geraten die Outlaws ins Visier des skrupellosen Cops Nick Flanagan (Gerard Butler) und seiner Spezialeinheit des Sheriff’s Departments. Selbst bereit die Grenze zwischen Gut und Böse zu überschreiten, beginnen die Ermittler eine provokante Jagd auf die Verbrecher. Denn diese planen nichts Geringeres, als das am besten gesicherte Geldinstitut der Stadt zu knacken: die Federal Reserve Bank in Downtown L.A.

Regie: Christian Gudegast, Drehbuch: Christian Gudegast & Paul Scheuring. Mit Gerard Butler, Curtis ‘50 Cent’ Jackson, Pablo Schreiber, O’Shea Jackson, Maurice Compte u.v.m.

Criminal Squad.jpegAction mit Gerard Butler und 50 Cent. In den USA wurden 2017 987 Menschen von Polizisten erschossen, ca. 30.000 sterben dort jedes Jahr durch Waffen. In anderen Ländern würde man von Bürgerkrieg sprechen.

 

 

Juli 25th, 2017 by kritiker

daumen06

 

Wertung für OV

Kinostart: 07.09.2017

Ein Jahrzehnt nach dem Oscar®-prämierten Vorgänger EINE UNBEQUEME WAHRHEIT zeigt Al Gore, ehemaliger US-Vizepräsident und Friedensnobelpreisträger, wo die Welt im Kampf gegen die globale Klimaerwärmung heute steht. Die packende Fortsetzung IMMER NOCH EINE UNBEQUEME WAHRHEIT – UNSERE ZEIT LÄUFT dokumentiert, wie er sich unermüdlich einsetzt und die Welt bereist, um die aktuellen, durch den Klimawandel hervorgerufenen Veränderungen festzuhalten, um Klimaexperten zu schulen und die internationale Klimapolitik zu beeinflussen. Kameras folgen ihm hinter die Kulissen – in privaten und öffentlichen sowie humorvollen und ergreifenden Momenten. Anschaulich zeigt die fesselnde Dokumentation, wie er seine Vision verfolgt und die Gefahren des Klimawandels mit Einfallsreichtum und Leidenschaft zu überwinden versucht.

REGIE: Bonni Cohen und Jon Shenk
PRODUZENTEN: Richard Berge und Diane Weyermann
AUSFÜHRENDE PRODUZENTEN: Jeff Skoll, Davis Guggenheim, Lawrence Bender, Laurie David, Scott Z. Burns, Lesley Chilcott

Immer noch eine unbequeme WahrheitDie Folgen von Abgasen und Klimawandel sind früher als vorhergesagt eingetreten: Wetterextreme, Millionen Tote durch Luftverschmutzung, Dürren, Ausbreitung von Seuchen und Krankheitserregern, Überschwemmungen, vernichtete Ernten, Radikalismus und mehr Flüchtlinge.
Fatalerweise bringen Einige Ursache und Wirkung nicht in Zusammenhang und wählen ausgerechnet diejenigen, die Ursachen verschlimmern und rücksichts- und verantwortungslos sinnlose Verseuchung forcieren wollen. Dabei geht es immer seltener um Wirtschaftlichkeit, denn auch mit regenerativen Energien werden Jobs geschaffen und kann Geld verdient werden. Der Kampf um die Umwelt mutiert fatalerweise zu einem Glaubenskampf. Und das ist dann so, als ob die Feuerwehr von Gläubigen aktiv daran gehindert würde, brennende Häuser zu löschen, weil die Extremisten nicht an Feuer „glauben“. Würden innovative Wirtschaftszweige nicht blockiert werden, hätte sich schon viel von selbst geregelt. Korrupte, neoliberale Regierungskreise verhindern natürliche Entwicklungen. Das ist im viel gelobten Deutschland nicht anders, hier wird beispielsweise der Anschluss von Offshore-Windkraftanlagen u.v.m. sabotiert.

Im Film geht es hauptsächlich um Al Gore, wodurch ein Blick hinter die Kulissen von Entscheidungsprozessen ermöglicht wird. Leider geht inzwischen auch Gore in die Glaubensfalle – für diejenigen, die ihre Argumente belegen können, wäre Glaube gar nicht nötig. Die Beschwörung von wenig differenziertem Glauben spielt eher den Realitätsleugnern in die Hände. Wer alle Fakten auf seiner Seite hat, sollte besser nur an die Vernunft appellieren. Formal gesehen hätte viel gekürzt werden müssen, es ist kontraproduktiv, wenn Gore zu oft in ein selbstgefälliges Licht gerückt wird. So wirkt der Film streckenweise wie schmalzige Kampagnenwerbung. Der unbedarfte Zuschauer hätte besser abgeholt werden können, mehr absurde Behauptungen der Umweltfeinde hätten entkräftet werden müssen. Leider gibt es noch zu wenig Engagierte von Al Gore’s Format und zu wenig Filmprofis, die sich für Umweltschutz engagieren.

Juli 11th, 2017 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Kinostart: 20.07.2017

Im 28. Jahrhundert sind Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) als Spezialagenten der Regierung mit der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Während der verwegene Frauenheld Valerian es auf mehr als nur eine berufliche Beziehung mit seiner schönen Partnerin abgesehen hat, zeigt ihm die selbstbewusste Laureline jedoch die kalte Schulter… Auf Anordnung ihres Kommandanten (Clive Owen) begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha: einer Mega-Metropole, die Tausende verschiedener Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet. Die siebzehn Millionen Einwohner haben sich über die Zeiten einander angenähert und ihre Talente, Technologien und Ressourcen zum Vorteil aller vereint. Doch nicht jeder in der Stadt der Tausend Planeten verfolgt dieselben Ziele – im Verborgenen wächst eine dunkle Macht heran, die nicht nur Alpha, sondern die gesamte Galaxie in Gefahr bringt…

Regie & Drehbuch: Luc Besson
Mit Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rihanna, Ethan Hawke u.a.

ValerianSchön bunt: Luc Bessons fantastische Welten und Wesen im 28. Jahrhundert. Produktionsbudget: $180 Mio. Technische Spielereien werden vulminant in Szene gesetzt, psycho-soziale, gesellschaftliche Entwicklungen scheint es nur bei Aliens zu geben. Ob die Menschheit in der Realität ohne grundlegende Denkfortschritte Planeten außerhalb des Sonnensystems besiedeln wird, darf bezweifelt werden. Zuweilen verheddert sich der ohnehin dünne Erzählstrang in Nebensächlichkeiten und wirkt dadurch wenig stringent. An die damals visionäre Relevanz der Comicvorlage kommt die Verfilmung kaum heran.

Mai 22nd, 2017 by kritiker

daumen06

 

Kinostart: 25.05.2017

Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg
Darsteller: Johnny Depp, Javier Bardem, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario, Kevin R. McNally, Golshifteh Farahani, David Wenham, Stephen Graham, Orlando Bloom und Geoffrey Rush

Pirates SalazarSolides Popcornkino mit Rummelplatzfeeling. Die immer gleiche Handlung ist egal, es macht einfach Spaß. Nach 5 Minuten hat man vergessen worum es ging, aber gute Laune.

 

 

 

April 25th, 2017 by kritiker

daumen065

 

Kinostart: 04.05.2017

Ein Landhaus im Grünen, ein Wochenende bei den Schwiegereltern in spe, der Empfang ist herzlich – vielleicht eine Spur „zu herzlich“. Schnell muss Chris (Daniel Kaluuya; Sicario) feststellen, dass mit der Familie seiner Freundin Rose (Allison Williams; Girls) etwas nicht stimmt. Bizarre Zwischenfälle verwandeln den vermeintlich entspannten Antrittsbesuch unversehens in einen ausgewachsenen Alptraum für den Familien-Neuling.

Besetzung: Daniel Kaluuya, Allison Williams, Bradley Whitford, Caleb Landry Jones, Stephen Root, Lakeith Stanfield und Catherine Keener
Regie & Drehbuch: Jordan Peele
Produzenten: Sean McKittrick, Jason Blum, Edward H. Hamm Jr., Jordan Peele

get_outWer nicht zu viel erwartet, wird nicht enttäuscht. Detailreich durchdacht – funktioniert. Ein angenehm unangehmes Gefühl bleibt, das zum Nachdenken anregt: Die allgegenwärtigen Hypnose- und Einlullversuche, denen wir tagtäglich ausgesetzt sind, werden so möglicherweise hinterfragt.