Mai 22nd, 2019 by kritiker

daumen045

 

Kinostart: 23.05.2019

Will Smith („Ali“, „Men in Black“) ist der temperamentvolle Flaschengeist Genie, der jedem, der seine Wunderlampe besitzt, drei Wünsche erfüllt. Die Titelrolle in dieser unsterblichen Geschichte des Straßenjungen Aladdin, der sich in Prinzessin Jasmine, die wunderschöne Tochter des Sultans verliebt, spielt Mena Massoud (Amazons „Jack Ryan“), einer der aufregenden neuen Schauspieler Hollywoods. Naomi Scott („Power Rangers“) verkörpert Jasmine, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt. Die Rolle des bösen Zauberers Jafar übernimmt Marwan Kenzari („Mord im Orient-Express“). In weiteren Rollen spielen Navid Negahban („Homeland“), Nasim Pedrad („Saturday Night Live“), Billy Magnussen („Into the Woods”) und Numan Acar („Homeland”).

Guy Ritchie („Sherlock Holmes“, „Codename U.N.C.L.E.”) zeichnet verantwortlich für die Regie von ALADDIN. Das Drehbuch stammt aus der Feder von John August („Dark Shadows“, „Big Fish“) und basiert auf dem Animationsfilm „Aladdin“ von 1992 sowie auf den Geschichten aus Tausendundeine Nacht. Die Produzenten sind Dan Lin („The LEGO Movie“) und Golden Globe®-Gewinner Marc Platt („La La Land“). Jonathan Eirich („Death Note“) und Kevin De La Noy („The Dark Knight Rises“) sind die ausführenden Produzenten.

AladdinSo könnte man sich ein längst vergangenes Morgenland vorstellen, gäbe es keine religiösen Eiferer. Klassisches, familientaugliches Disney-Musical-Märchen, schön bunt und harmlos, erwartungsgemäß bieder.

 

 

 

Januar 2nd, 2019 by kritiker

daumen0351

 

Wertung für OV

Kinostart: 29.01.2019

Nach einem unglücklichen Unfall stürzen sich Ralph und seine quirlige Freundin Vanellope ins Internet, um dort nach einem wichtigen Ersatzteil für Vanellopes Videospiel zu suchen. Dabei schauen sie nicht nur hinter die Kulissen des World Wide Webs, sondern begegnen auch allerhand schrägen Figuren, die es nicht immer gut mit unseren liebenswerten Helden meinen. Und wo sollen sie überhaupt in dieser unübersichtlichen und sich ständig verändernden Welt mit ihrer Suche anfangen? Gänzlich unerfahren im Umgang mit dem Surfen im Netz richten die beiden innerhalb kürzester Zeit im Internet völliges Chaos an…

Regie: Rich Moore & Phil Johnston
Produzent: Clark Spencer

Chaos im InternetDie Fortsetzung von Ralph reichts wirkt wie Reklame für GTA V, was erstaunlich ist, denn die Konkurrenz wird beworben. Von Kritik an vorgegebener Konsumsucht keine Spur – Anlass zu Spott ist der dumme User und dessen freche eigene Meinungen in Form von Kommentaren. Immerhin werden bei Disney rudimentär kathartische Psycho-Metaebenen eingebaut, so dass man trotzdem nicht mit dem Gefühl aus dem Kino geht nur Werbung gesehen zu haben.

Januar 1st, 2019 by kritiker

daumen0351

 

Wertung für OmU

Kinostart: 07.02.2019

Starr Carters (Amandla Stenberg) Leben spielt sich ständig zwischen zwei Welten ab: da ist zum einen das arme, hauptsächlich schwarze Viertel, in dem sie lebt und zum anderen gibt es die reiche, hauptsächlich weiße Privatschule, die sie besucht. Das empfindliche Gleichgewicht zwischen diesen Welten wird erschüttert, als sie Zeugin wird, wie Khalil, ihr bester Freund aus Kindertagen, von einem Polizisten erschossen wird. Nun ist es an Starr, trotz des Drucks, der von allen Seiten auf sie ausgeübt wird, ihre Stimme zu erheben und für Gerechtigkeit einzustehen.

Regisseur: George Tillman Jr
Produzenten: Robert Teitel, George Tillman, Jr., Marty Bowen, Wyck Godfrey
Drehbuch: Audrey Wells Besetzung: Amandla Stenberg, Regina Hall, Russel Hornsby, Lamar Johnson, Issa Rae, Algee Smith, Sabrina Carpenter, with Common and Anthony Mackie

the hate u giveÜberkonstruiert und überemotionalisiert bis das gewünschte, gestrige Weltbild herauskommt. Statt tieferer Ursachenerkenntnis und Einspruch gegen bürgerrechtsfeindliche Gesetze – die in den USA und auch in Deutschland (sog. Polizeigesetz) immer verfassungswidrigere Auswüchse annehmen – demütige „Vergebung“ und Opportunismus nach kurzem Protest.

 

August 4th, 2017 by kritiker

daumen0351

 

Wertung für OV

Kinostart: 10.08.2017

Revolvermann Roland Deschain (IDRIS ELBA) ist der letzte seiner Art und gefangen in einem ewigen Kampf mit Walter O’Dim, auch bekannt als der Mann in Schwarz (MATTHEW MCCONAUGHEY). Roland ist fest entschlossen, ihn daran zu hindern, den Dunklen Turm zu Fall zu bringen, der das ganze Universum zusammenhält. Das Schicksal aller Welten steht auf dem Spiel, als das Gute und das Böse in einer ultimativen Schlacht aufeinanderprallen. Denn Roland ist der Einzige, der den Dunklen Turm vor dem Mann in Schwarz verteidigen kann.

Mit Idris Elba und Matthew McConaughey.
Regie führte Nikolaj Arcel (“A Royal Affair”) nach einem Drehbuch von Akiva Goldsman & Jeff Pinkner und Anders Thomas Jensen & Nikolaj Arcel, basierend auf Stephen Kings Romanen.
Die Produzenten des Films sind Akiva Goldsman, Brian Grazer, Ron Howard und Erica Huggins.

Der dunkle TurmBasierend auf Stephen Kings achtbändiger Saga. Hintergründe der düsteren Fantasy werden im Film nicht enthüllt, einiges wird nicht aufgelöst. Das wäre akzeptabel, wenn die Metaebenen tragfähig wären. Aber leider schimmern simple Metaphern und Dichotomien durch, die zuweilen an das fundamentalchristlich-rückschrittliche Weltbild, der von King oft besuchten Anonymen Alkoholiker erinnern. Konventionelle Hollywood-Dramaturgie, Waffennarreteien und Geballer.

November 5th, 2016 by kritiker

daumen041

 

Wertung für OmU

Als plötzlich zwölf Raumschiffe an unterschiedlichen Punkten auf der Erde ankommen, werden die Sprachwissenschaftlerin Dr. Louise Banks (Amy Adams) und der Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) dazu angewiesen, Kontakt zu den unbekannten Wesen aufzunehmen und deren Laute und Schriftzeichen zu übersetzen. Obwohl die Arbeiten voranschreiten und die US-Wissenschaftler an einer baldigen, möglichst friedlichen Verständigung arbeiten, betrachten die Regierungen anderer Staaten die außerirdischen Flugobjekte zunehmend als direkte Bedrohung und erwägen militärische Maßnahmen. Dr. Banks ist währenddessen zunehmend der Meinung, dass ihr die Fremden Visionen schicken, die ihr nach und nach den Grund für deren Besuch offenbaren. Da sich die Lage aber schnell zuspitzt und ein globaler Krieg immer wahrscheinlicher wird, beginnt für die engagierte Doktorin und ihr Team ein Wettlauf gegen die Zeit.

Regie: Denis Villeneuve
Mit Amy Adams, Jeremy Renner, Forest Whitaker

Kinostart: 10.11.2016

arrivalBratschenmusik im Vorspann einer Hollywood-Produktion verheißt nichts Gutes, denn das soll „intellektuell“ wirken – meist um dahinter überdimensionale Drehbuchlöcher zu verstecken. Klischees, Unlogiken, Ressentiments gegen Russen, Chinesen … aber genug des Erträglichen, der Film ist auch gefährlich: Lachanfälle wegen des unfreiwilligen Humors, die zu Popcorn in der Luftröhre führen können. Im Mittelteil gibt es ein paar Stellen, die zum Nachdenken anregen – über Methoden wach zu bleiben. Aber im Ernst: Es sollen mutmaßlich Denkprozesse in Gang gesetzt werden, über Waffenhandel, Wirkung von Sprache, Anstiftung zum gegenseitigen Ausrotten im Nahen Osten, vorgegeben starre Denkmuster – und das gelingt auf Metaebenen sogar ganz gut; sofern man die Filmebene verlässt und die Zeit nutzt, um sich eigene Gedanken zu machen. So wie in einer Ausstellung abstrakter Kunst stimulierende Geisteszustände jenseits der Exponate ausgelöst werden können.

August 5th, 2016 by kritiker

daumen0351

 

Wertung für OV

It feels good to be bad … Man stellt ein Team aus den gefährlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rüstet sie mit dem schlagkräftigsten staatlich geprüften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rätselhaften, unüberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller ist überzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewürfelten, zwielichtigen Gestalten vom Bodensatz der Gesellschaft diese Mission meistern kann – weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad, dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben – vielmehr sollen sie praktische Sündenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis? Stellen sie sich der Aufgabe, um beim Versuch draufzugehen? Oder beschließen sie, dass jeder seine eigene Haut retten muss?

Regie: DAVID AYER

Mit: WILL SMITH, JARED LETO, MARGOT ROBBIE, JOEL KINNAMAN, VIOLA DAVIS

Kinostart: 18.08.2016

www.suicidesquad.com

suicide squadGewaltverherrlichender Schwachsinn, aufwendig produziert – grafisch gefällige Comicbilder ohne Dramaturgie. Verzweifelt nach Sinn Suchende können sich, wenn auch nicht intendierte, Metareflexionen einreden: die USA haben böse Fieslinge selbst entfesselt – Schariaislamisten wären ohne Macht-, Öl-, Profitgier und Kommunistenhass nicht mächtig geworden.

 

Dezember 18th, 2015 by kritiker

 

Die beliebte Studentin Laura genießt das College-Leben, das sie gern auch mit ihren über 800 Freunden auf Facebook teilt. Aber als sie eines Tages die mysteriöse Freundschaftsanfrage der Außenseiterin Marina annimmt, gerät sie in den Bann eines schrecklichen Fluchs: Lauras engste Freunde sterben auf grausame Weise. Ihr selbst bleiben nur wenige Tage Zeit, das Rätsel des geheimnisvollen Mädchens und ihres Facebookprofils zu lösen und den tödlichen Bann zu brechen.

Regie: Simon Verhoeven
Drehbuch: Matthew Ballen, Philip Koch und Simon Verhoeven
Kamera: Jo Heim
Hauptdarsteller: Alycia Debnam-Carey, William Moseley, Liesl Ahlers, Connor Paolo.

Produzenten: Quirin Berg, Max Wiedemann
Koproduzenten: Stefan Gärtner, Simon Verhoeven, Mark Popp, Giselher Venzke und Bertha Spieker
Förderung: FFF Bayern, FFA, DFFF, DTI
Verleih: Warner Bros.

Kinostart: 07.01.2016

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Für einen deutschen (staatlich geförderten) Horrorfilm gar nicht mal schlecht. Allerdings so überangepasst, dass nichts mehr von Hollywoodklonen unterscheidet. Die als Kommerzialisierung getarnte Assimilation der deutschen Filmkultur nähert sich der Zielvorgabe. Seit den Neunzigern haben sich die Filmbehörden gesträubt deutsches Genre zu fördern, Fördergelder für Genrefilme gingen nur an US-Produktionen. Jetzt verdienen US-Verleihs (in diesem Fall Warner) auch an hiesigen Klonproduktionen – dann wird auch Genreförderung wieder gestattet.

August 20th, 2015 by kritiker

Henry Cavill („Man of Steel“) alias Napoleon Solo und Armie Hammer („The Social Network“) alias Illya Kuryakin spielen die Hauptrollen in Regisseur Guy Ritchies „Codename U.N.C.L.E.“, einer modernen Variante der äußerst erfolgreichen TV-Serie „Solo für O.N.C.E.L.“ aus den 1960er-Jahren. Der Schauplatz bleibt gleich: Anfang der 1960er-Jahre, auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, sehen sich CIA-Agent Solo und KGB-Agent Kuryakin gezwungen, ihre jahrelangen Feindseligkeiten zu überwinden, um gemeinsam gegen ein geheimnisvolles internationales Verbrechersyndikat vorzugehen, das durch die massive Produktion von Atomwaffen das empfindliche Gleichgewicht der Supermächte zu destabilisieren droht. Die Agenten haben zunächst nur einen Anhaltspunkt: die Tochter eines verschwundenen deutschen Wissenschaftlers – denn nur er kann ihnen helfen, sich in das Syndikat einzuschleusen. Die Suche nach dem Verschollenen erweist sich als Wettlauf gegen die Zeit, denn die globale Katastrophe steht unmittelbar bevor.

Kinostart: 13.08.2015

http://codenameuncle

In Zeiten erneuter sinnloser Spannungen ist schon die dramaturgische Prämisse einer Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA erfreulich. Selbst wenn keiner der beiden Staaten als lupenreine Demokratie bezeichnet werden kann, wäre das Besinnen auf humanistisch-säkulare Gemeinsamkeiten ein Schritt in die richtige Richtung. Insbesondere wenn Rückschrittliche bedrohlich werden und globale Probleme bewältigt werden müssen.

Juli 27th, 2015 by kritiker

Wertung für OV

Ethan Hunts fünfte Mission erweist sich als die vielleicht unmöglichste seiner langen und erfolgreichen Karriere als Geheimagent: Nachdem das Pentagon die IMF aufgelöst hat, ist er ohne jegliche Unterstützung der Regierung dem geheimnisvollen „Syndikat“ auf der Spur, das sich bald als sein bislang mächtigster Gegner erweisen wird. Denn die Gerüchte um eine gefährliche internationale Untergrundorganisation aus hoch qualifizierten Spezialagenten haben sich als bittere Realität erwiesen. Deren oberstes Ziel: die ehemaligen Mitglieder der IMF auszulöschen und durch skrupellose Anschläge eine neue Weltordnung zu schaffen. Um die gefährliche und hocheffiziente Terrororganisation aufzuhalten, muss Hunt sein einzigartiges Team versammeln. Hilfe bietet auch die geheimnisvolle Agentin Ilsa Faust an – doch als wie zuverlässig wird sie sich erweisen?

Kinostart: 06.08.2015

www.missionimpossible-film.de

„Mission Immerdasselbe“: Verrat, Verfolgungsjagden, Einbruch in Hochsicherheitsterminal, Vertuschung – fertig ist die einfallslos zusammengehämmerte Geheimdienstlaube. In der Realität ist es noch viel einfacher: Die CIA erfindet in den Sechzigern den Begriff „Conspiracy Theory“ und seitdem hinterfragen Institutionen und Massenmedien Geheimdienstaktionen kaum noch bis gar nicht mehr.

 

Mai 5th, 2015 by kritiker

 

Wertung für OV, OT „Get Hard“

Als der millionenschwere Hedge-Fonds-Manager James King (Will Ferrell) wegen Betrugs verurteilt wird und seine Haft in San Quentin antreten soll, setzt der Richter den Strafbeginn für 30 Tage aus, damit James vorher seine Geschäfte regeln kann. In seiner Verzweiflung bittet James Darnell Lewis (Kevin Hart), ihn auf das Leben im Knast vorzubereiten. Doch obwohl der superreiche James von seinen Vorurteilen felsenfest überzeugt ist, irrt er sich: Als fleißiger Chef seiner kleinen Firma ist Darnell nicht einmal als Falschparker je belangt worden – von einer Gefängnisstrafe ganz zu schweigen. Dennoch bemühen sich die beiden nach Kräften, James für das Kommende abzuhärten, und dabei lernen sie, jede Menge Ressentiments und Antipathien zu überwinden – vor allem, was ihre vorgefasste Meinung voneinander angeht.

Kinostart: 07.05.2015

www.warnerbros.de/der_knastcoach

Obwohl Regiedebütant Etan Cohen (Drehbuch-Mitautor für Tropic Thunder) mit den spielfreudigen Komödiengaranten Will Ferrell und Kevin Hart, deren Chemie und Spiel stimmig ist, sowie einem vielversprechenden Filmanfang aufwartet, schafft es die Story, bei der es vornehmlich um Ärsche im übertragenen wie eigentlichen Sinne geht, trotz wohlgemeinter Ansätze leider nicht über ein paar Lacher hinaus.

Gastbeitrag von C.M.

Januar 19th, 2015 by kritiker

 

Wertung für OmU

Charlie Mortdecai (Johnny Depp) ist in Geldnot. Der einfallsreiche Kunsthändler und Lebemann steckt bis zu seinen aristokratischen Ohren in Schulden und muss in weniger als einer Woche satte acht Millionen Pfund auftreiben – wenn er das Familienanwesen auf dem Land und mit ihm seine luxuriöse Gattin Johanna (Gywneth Paltrow) nicht verlieren möchte. Er wittert seine Chance, als ein bekanntes Goya-Gemälde unter mysteriösen Umständen verschwindet – mit der dafür ausgesetzten Belohnung wären mit einem Schlag alle Sorgen vergessen. Gemeinsam mit seinem treuen Diener (Paul Bettany) begibt sich Mortdecai auf einen rasanten Wettlauf um den Globus. Zwischen London, Moskau und Los Angeles muss er es mit einem rücksichtslosen russischen Oligarchen, einem international gesuchten Terroristen sowie einem habgierigen amerikanischen Milliardär und dessen nymphomanischer Tochter (Olivia Munn) aufnehmen. Und er muss vor allem immer ein Auge auf seinen großen Rivalen aus Schulzeiten haben, den ambitionierten Inspektor Alistair Martland vom MI5 (Ewan McGregor), der neben dem Kriminalfall auch großes Interesse an Mortdecais Gattin Johanna hegt…

Regisseur und Drehbuchautor David Koepp und Ausnahmeschauspieler Johnny Depp („Fluch der Karibik“, Alice im Wunderland“) knüpfen an ihre erfolgreiche Zusammenarbeit beim Mystery-Thriller „Das geheime Fenster“ an und liefern mit MORTDECAI eine turbulente Kriminalkomödie ab, die auf dem Roman „Don’t Point That Thing At Me“ von Kyril Bonfiglioli basiert. Ihnen zur Seite steht ein prominenter internationaler Cast: Oscar-Gewinnern Gwyneth Paltrow („Iron Man“, „Shakespeare in Love“) bezaubert als Charlie Mortdecais smarte Gattin Johanna, Ewan McGregor („The Impossible“, „Illuminati“) überzeugt als Inspektor Alistair Martland, Olivia Munn („Magic Mike“) als Millionärstochter und Paul Bettany („Transcendence“, „The Da Vinci Code – Sakrileg“) als treuer Diener. Für die Produktion zeichnen sich Andrew Lazar („Get Smart”, „Cats & Dogs”, „Space Cowboys”), Johnny Depp, Christie Dembrowski („Dark Shadows”, „Hugo”) und Gigi Pritzker („Ender’s Game”, „Draft Day”, „Drive”) verantwortlich.

Kinostart: 22.01.2105

www.mortdecai.de

Leichte Unterhaltung, lebt vom Charme der Stars.

 

 

 

 

 

November 17th, 2014 by kritiker

 

Wertung für OV

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) konnte von den Rebellen aus der Arena gerettet und in dem zerstört geglaubten Distrikt 13 in Sicherheit gebracht werden. Für die unterdrückte Gesellschaft wird sie zum Symbol des Aufstands gegen das Kapitol. Als der Krieg ausbricht, der das Schicksal Panems für immer bestimmen wird, muss Katniss sich entscheiden: Kann sie den Rebellen rund um Präsidentin Coin (Julianne Moore) trauen? Und was kann sie tun, um Peeta (Josh Hutcherson) aus den Fängen des Kapitols zu retten und Panem in eine bessere Zukunft zu führen?

Kinostart: 20.11.2014

www.thehungergamesexplorer.com

Aus Rebellen sind Uniformierte in Einheitsoverall geworden, die in Flugzeugträger-ähnlichen, hochtechnisierten Unterkünften hausen und auf Kommando grüßen und applaudieren. Unter der Führung einer Oberbefehlshaberin. Ein scharfer Blick ist vonnöten, um beabsichtigte Täuschung von einlullender Propaganda zu unterscheiden. Denn erst der letzte Teil bringt Aufklärung. Bis dahin sind Zweifel angesagt.
Suzanne Collins veranstaltet ein Wechselbad der Gefühle. Inwieweit Szenen- und Kostümdesign – durch die kollektive Erinnerungen geweckt werden – ihren Vorstellungen entsprechen, kann spekuliert werden. Die Kampfschreie lösen jedenfalls ungute Gefühle aus.
Die Dynamik gerechtfertigter Empörung gegenüber Ungerechtigkeiten und Grundrechte einschränkender Systeme bleibt auf der Strecke, weil keinerlei Werte oder Überzeugungen dem Handeln zugrunde liegen. Das mag ein Zeichen der Zeit sein, aber die Kraft, die der Erzählung verlorengeht und der fehlende Mut sind zu bedauern. Die Protagonistin bleibt Spielball, anstatt selbst aus Überzeugung zu handeln.