Juli 10th, 2018 by kritiker

daumen03

 

Wertung für 3D-Version im Imax

Kinostart: 12.07.2018

Eine neue berufliche Herausforderung in Hongkong wird zum Albtraum für den Kriegsveteranen und ehemaligen FBI-Einsatzchef Will Sawyer (Dwayne Johnson), der im The Pearl, dem mit 240 Stockwerken höchsten Wolkenkratzer der Welt, für Sicherheit sorgen soll. Kaum hat Will sein Amt angetreten, kommt es zur Katastrophe: Die 96. Etage steht plötzlich in Flammen. In den Stockwerken darüber ist seine Familie eingeschlossen, ohne eine realistische Chance auf Rettung. Zu seinem Entsetzen wird er auch noch beschuldigt, die Feuersbrunst selbst entfacht zu haben! Verzweifelt versucht Sawyer, die Brandstifter zu finden, seine Familie aus dem flammenden Inferno zu retten und seine Unschuld zu beweisen.

Besetzung: Dwayne Johnson, Neve Campbell, Chin Han, Noah Taylor, Roland Møller, Byron Mann, Pablo Schreiber, Hannah Quinlivan Regie und Drehbuch: Rawson Marshall Thurber Produktion: Beau Flynn, Dwayne Johnson, Rawson Marshall Thurber, Hiram Garcia

skyscraper1Wrestling ist vergleichsweise anspruchsvoll. Aber wenn man bedenkt, wie Viele glauben, dass nur aufgrund asymmetrischer Feuer perfekt symmetrische Hochhaus-„Einstürze“ real möglich seien, dann relativieren sich Spezifizierungen von Schwachsinn.

 

 

Juni 15th, 2018 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Kinostart: 27.09.2018

Allmählich kehrt der Alltag bei den Unglaublichen ein, nachdem sie mit vereinter Familienpower dem Schurken Syndrome das Handwerk gelegt haben. Doch von Ruhe ist keine Rede, denn jetzt muss Mutter Helen Parr es mit dem einen oder anderen Rabauken aufnehmen. Das bedeutet natürlich, dass Vater Bob Zuhause den Kochlöffel schwingen und den Familienalltag mit den drei Kindern Violetta, Flash und Baby Jack-Jack organisieren muss. Doch das ist natürlich leichter gesagt als getan, zumal noch nicht so ganz klar ist, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten der kleine Jack-Jack entwickeln wird. Chaos ist also vorprogrammiert! Als ein zwielichtiger Bösewicht auftaucht und die Bürger von Metroville mit einem perfiden Plan bedroht, müssen die Unglaublichen doch wieder in ihre unglaublichen Outfits schlüpfen, um gemeinsam mit Freund Frozone das Schlimmste zu verhindern…

Regie: Brad Bird Produzent: John Walker & Nicole Grindle

die unglaublichen 2Solide Familienunterhaltung – wirft ein heilsames Licht auf Familienstrukturen. Der gesellschaftliche Blick ist allerdings Disney-konform konservativ-bieder: Der Konzernchef wird idealisiert, die „Intellektuelle“ ist die Böse. In der Realität geben die Konzernbosse die Hypnose auf den Bildschirmen vor und Intellektuelle versuchen darüber aufzuklären.

 

 

 

März 22nd, 2018 by kritiker

daumen07

 

Kinostart: 22.03.2018

Im ersten Teil trafen die außerirdischen Monster während ihres Vernichtungsfeldzugs auf die von Menschen gelenkten Jaeger-Supermaschinen, die zur ihrer Abwehr konstruiert wurden. Doch nun stellt sich in PACIFIC RIM: UPRISING heraus, dass alles nur ein Vorspiel war: Die Kaiju kehren zurück – und sind stärker als je zuvor! John Boyega (Star Wars: Das Erwachen der Macht) spielt den rebellischen, einst hoffnungsvollen Jaeger-Piloten Jake Pentecost, dessen legendärer Vater damals im Krieg gegen die Kaiju sein Leben lassen musste. Inzwischen hat Jake jedoch seine Ausbildung abgebrochen und droht in die Kriminalität abzurutschen. Als plötzlich die Erde mit einer neuen, völlig überraschenden Attacke konfrontiert wird, stellt sich Jake der Herausforderung, das ruhmreiche Erbe seines Vaters anzutreten. An Jakes Seite kämpfen sein Pilotenrivale Lambert (Scott Eastwood) und die 15-jährige Jaeger-Hackerin Amara (Cailee Spaeny in ihrem Debüt). Schon bald bildet das Pan Pacific Defense Corps eine mächtige Abwehrtruppe – und jeder Einzelne muss erkennen, dass er nur in der heldenhaftesten Version von sich selbst zum Sieg gegen die Monster beitragen kann. Ein mitreißendes Abenteuer völlig ungeahnten Ausmaßes beginnt.

Regie: Steven S. DeKnight
Drehbuch: Emily Carmichael & Kira Snyder, Steven S. DeKnight und T.S. Nowlin
Story: Steven S. DeKnight und T.S. Nowlin
Nach den Figuren von: Travis Beacham
Besetzung: John Boyega, Scott Eastwood, Jing Tian, Cailee Spaeny, Rinko Kikuchi, Burn Gorman, Adria Arjona und Charlie Day
Produktion: Thomas Tull, Mary Parent, Jon Jashni, Cale Boyter, Guillermo del Toro, John Boyega, Femi Oguns

pacific-rim-uprisingEin internationales Team kämpft gemeinsam für das Überleben der Menschheit. Die visuelle Größe ist auch im zweiten Teil überwältigend, die Metaebene korrekt. Macht Spaß.

 

 

 

März 19th, 2018 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Kinostart: 05.04.2018

Die Handlung spielt 2045 in der chaotischen realen Welt am Rande des Zusammenbruchs. Doch die Menschen finden Erlösung in dem gigantischen virtuellen Universum OASIS, in dem die Grenzen der Geografie, der Gesetze und auch der Identität aufgehoben sind. Entwickelt wurde OASIS vom genialen, exzentrischen James Halliday (Mark Rylance). Als Halliday stirbt, hinterlässt er sein ungeheures Vermögen und die totale Kontrolle über OASIS der ersten Person, die die drei Schlüssel für den Zugang zu jenem Easter Egg findet, das er irgendwo in seinem scheinbar unendlichen Werk versteckt hat. So beginnt ein Spiel, das die gesamte Welt in Atem hält. Doch auch fünf Jahre später wirkt die nach wie vor leere Punktetafel wie ein Hohn für die Spieler … bis jetzt. Ein junger Held namens Wade Watts (Tye Sheridan) findet unter seinem Avatar-Namen Parzival endlich erste Hinweise, was ihn sofort berühmt macht … doch dadurch gerät er auch in größte Gefahr. Der skrupellose Konzernchef Nolan Sorrento (Ben Mendelsohn) beweist sehr schnell, dass er vor nichts zurückschreckt, um Wade zu schlagen und die Herrschaft über OASIS an sich zu reißen: Plötzlich wird der virtuelle Einsatz allzu bittere Realität. Wade begreift schließlich, dass er allein nicht gewinnen kann und schart seine Freundesclique um sich, die als High Five bekannt wird (Sheridan, Olivia Cooke, Lena Waithe, Philip Zhao, Win Morisaki). Gemeinsam geraten die Gefährten in eine realitätsverändernde Jagd nach dem Schatz durch ein fantastisches Universum voller Entdeckungen und Gefahren und bemühen sich, OASIS zu retten.

Regie: Steven Spielberg
Drehbuch: Eric Eason, Zak Penn
Nach dem Roman von Ernest Cline

reday player oneDie Menschheit wendet sich von realen Problemen ab und verbringt den Großteil der Zeit in Spielwelten, in denen es vor allem um brutal rücksichtsloses Konkurrenzstreben geht. Blinde Gefolgschaft gegenüber Autoritäten und Idolen ist normal. Die Freiheiten innerhalb des Systems werden auf modische Details beschränkt. Tiefgründige Kritik an dieser Primitivierung und dem kollektiven Weg in die Unmündigkeit gibt es in Spielbergs Film nicht, es geht vor allem darum, sich innerhalb der vorgegebenen Hierarchien an die Spitze zu setzen. Immerhin ist der Hauptgegner ein gesichtsloser Großkonzern, grundlegende Strukturen werden aber weder durchdacht noch substantiell in Frage gestellt. Gewalt ist OK, aber bei Küssen drehen sich die Nebendarsteller weg. Make War not Love ist auch in real existierenden Games Vorgabe. Das ist nicht grundlos so, denn religiöse Reaktionäre üben immer wieder Druck auf Spieleentwickler aus, bis Zuneigung und Sozialempfinden aus Spielen gestrichen werden und nur noch blanke Gewalt übrigbleibt. Das lässt sich unter anderem anhand des veränderten Gameplays von GTA belegen, das ursprünglich auch aus Flirts und Liebeleien bestehen sollte, bis die Entwickler sich dem politischen Druck ultrakonservativer US-Kreise beugten.
Spielbergs Ausflug in die Virtualität bleibt erwartungsgemäß harmlos, wirkt stellenweise altbacken, ist aber visuell reizvoll.

Juli 11th, 2017 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Kinostart: 20.07.2017

Im 28. Jahrhundert sind Valerian (Dane DeHaan) und Laureline (Cara Delevingne) als Spezialagenten der Regierung mit der Aufrechterhaltung der Ordnung im gesamten Universum beauftragt. Während der verwegene Frauenheld Valerian es auf mehr als nur eine berufliche Beziehung mit seiner schönen Partnerin abgesehen hat, zeigt ihm die selbstbewusste Laureline jedoch die kalte Schulter… Auf Anordnung ihres Kommandanten (Clive Owen) begeben sich Valerian und Laureline auf eine Sondermission in die atemberaubende, intergalaktische Stadt Alpha: einer Mega-Metropole, die Tausende verschiedener Spezies aus den entlegensten Winkeln des Universums beheimatet. Die siebzehn Millionen Einwohner haben sich über die Zeiten einander angenähert und ihre Talente, Technologien und Ressourcen zum Vorteil aller vereint. Doch nicht jeder in der Stadt der Tausend Planeten verfolgt dieselben Ziele – im Verborgenen wächst eine dunkle Macht heran, die nicht nur Alpha, sondern die gesamte Galaxie in Gefahr bringt…

Regie & Drehbuch: Luc Besson
Mit Dane DeHaan, Cara Delevingne, Clive Owen, Rihanna, Ethan Hawke u.a.

ValerianSchön bunt: Luc Bessons fantastische Welten und Wesen im 28. Jahrhundert. Produktionsbudget: $180 Mio. Technische Spielereien werden vulminant in Szene gesetzt, psycho-soziale, gesellschaftliche Entwicklungen scheint es nur bei Aliens zu geben. Ob die Menschheit in der Realität ohne grundlegende Denkfortschritte Planeten außerhalb des Sonnensystems besiedeln wird, darf bezweifelt werden. Zuweilen verheddert sich der ohnehin dünne Erzählstrang in Nebensächlichkeiten und wirkt dadurch wenig stringent. An die damals visionäre Relevanz der Comicvorlage kommt die Verfilmung kaum heran.

Juli 3rd, 2017 by kritiker

daumen055

 

Wertung für OV

Kinostart: 13.07.2017

Immer noch euphorisch von dem packenden Kampf mit den Avengers kehrt Peter (TOM HOLLAND) in seine Heimat zurück, wo er mit seiner Tante May (MARISA TOMEI) und unter dem wachsamen Auge seines neuen Mentors Tony Stark (ROBERT DOWNEY JR.) lebt. Es fällt ihm jedoch nicht leicht, sich im Alltag zurechtzufinden – vielmehr will er beweisen, dass er mehr ist als nur der sympathische Spider-Man aus der Nachbarschaft. Als aber The Vulture (MICHAEL KEATON) als neuer Gegenspieler auftaucht, gerät plötzlich alles, was Peter im Leben wichtig ist, in große Gefahr.

Regisseur: Jon Watts („Cop Car”)
Produktion: Kevin Feige, Amy Pascal

Spiderman HomecomingComing-of-Age Highschool-Setting. Selbstironisch, den Erwartungen entsprechend und kaum erwähnenswert, wären da nicht Differenzierungsvermögen und die kleinen, fast schon philosophisch (in Relation zu Warners Wonder Woman) anmutenden Spitzen gegen andere Marvel-Superhelden. Der von Michael Keaton gespielte Antagonist bringt es auf den Punkt: die Waffenschmiede von Ironman beliefert auch Kriminelle wie er, nur in größerem Maßstab. Die Kleinen bekommen Haftstrafen, die Großen Regierungsaufträge.

Juni 26th, 2017 by kritiker

daumen02

 

Kinostart: 06.07.2017

Im nunmehr dritten Teil bekommt es Gru mit seinem bisher unbekannten Zwillingsbruder Dru zu tun. Blöd nur, dass der nicht nur besser aussieht und mehr Haare hat, sondern auch erfolgreicher ist als Gru. Die beiden Zwillingsbrüder könnten unterschiedlicher nicht sein, doch als Superschurke Balthazar Bratt mit Vokuhila, großen Schulterpolstern und einem teuflischen Plan auftaucht, müssen Gru und Dru sich zusammen raufen…

Drehbuch: Cinco Paul, Ken Daurio
Regie: Pierre Coffin, Kyle Balda
Produktion: Illumination (Chris Meledandri, Janet Healy, Chris Renaud)

ich unverbesserlich 3Auf der Leinwand werden grundlos heftige Schmerzen zugefügt und ein Kind im Zuschauerraum zuckt verstört zusammen. Der Vater lacht hämisch und das Kind versteht: Jemandem Schmerzen zufügen ist lustig und gut. Im Verlauf der Handlung wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben: Es geht darum wie öde und sterbenslangweilig „Gutsein“ ist und wie großartig sinnloses „Bösesein“. Wobei Normen und Gesetze keinesfalls aus Notwendigkeit o.ä. übertreten werden, sondern einfach nur um „böse“, hinterhältig und gemein zu sein – „wegen des Kicks“. Das wird dann genauer veranschaulicht: Je rücksichtsloser das Autofahren beispielsweise, desto besser. Je asozialer das Schaden-zufügende Verhalten, desto euphorischer der Beifall. Wahrscheinlich weil auch gebetet wird, bekam der Film von der FSK eine Altersfreigabe ab 0 Jahren.

Mai 22nd, 2017 by kritiker

daumen06

 

Kinostart: 25.05.2017

Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

Regie: Joachim Rønning und Espen Sandberg
Darsteller: Johnny Depp, Javier Bardem, Brenton Thwaites, Kaya Scodelario, Kevin R. McNally, Golshifteh Farahani, David Wenham, Stephen Graham, Orlando Bloom und Geoffrey Rush

Pirates SalazarSolides Popcornkino mit Rummelplatzfeeling. Die immer gleiche Handlung ist egal, es macht einfach Spaß. Nach 5 Minuten hat man vergessen worum es ging, aber gute Laune.

 

 

 

Februar 25th, 2017 by kritiker

daumen07

 

Wertung für 3D im IMAX

Kinostart: 23.02.2017 im IMAX Berlin

A BEAUTIFUL PLANET ist ein atemberaubendes Porträt unserer Erde aus dem Weltall, das uns aus einem einzigartigen Blickwinkel ein neues Verständnis unseres Planeten und unserer Galaxie vermittelt. Der Film, der in Zusammenarbeit mit der National Aeronautics and Space Administration (NASA) gedreht wurde, zeigt beeindruckende Aufnahmen unseres wundervollen blauen Planeten, und welchen Einfluss die Menschheit im Lauf der Zeit auf ihn genommen hat. Die Bilder wurden von Astronauten an Bord der International Space Station (ISS) aufgenommen. Vom All aus gesehen strahlt die nächtliche Erde im elektrischen Licht und man sieht, wie sich die Menschheit auf dem Planeten ausbreitet – eine unmittelbare Visualisierung der Veränderungen in unserer Welt. Aber es liegt in unserer Hand, den Planeten zu beschützen. Indem wir unsere Galaxie weiter erforschen und zu neuen Erkenntnissen gelangen entwickeln wir auch eine tiefere Verbindung zu dem Ort, den wir unser Zuhause nennen. IMAX Entertainment und Toni Myers – die gefeierte Filmemacherin, die schon bei den IMAX-Dokumentarfilmen Blue Planet, Hubble 3D und Space Station 3D Regie geführt hatte — präsentieren mit A BEAUTIFUL PLANET einen Ehrfurcht einflößenden Blick auf unsere Erde und einen hoffnungsvollen Ausblick auf die Zukunft der Menschheit.

Erzählstimme in der Originalfassung: Jennifer Lawrence Kamera / Astronaut Training Manager: James L. Neihouse, ASC Space Operations: Marsha Ivins Drehbuch und Schnitt: Toni Myers Musik: Micky Erbe und Maribeth Solomon Sound Design: Peter Thillaye Executive Producer: Graeme Ferguson Co-Producer: Judy Carroll Produktion und Regie: Toni Myers Filmlänge: 45 Minuten http://abeautifulplanet.imax.com/

beautiful planet45-Minuten-IMAX-Doku: Der Blick von der ISS auf die Erde. Was real viele Millionen und jahrzehntelange Astro- und Kosmonautenausbildungen kostet, kann man im IMAX risikolos erleben. Ähnliche Bilder sind bekannt und der Kommentartext wirkt zuweilen ungenau bis undurchdacht apodiktisch. Das Faszinierende ist die Möglichkeit sinnlicher Erfahrung von Objektivierung – ein gesunder Perspektivwechsel, der natürliches Verantwortungsbewusstsein für einen bedrohten, einzigartigen Planeten reaktivieren kann.

Januar 11th, 2017 by kritiker

daumen02

 

Wertung für OV

Kinostart: 19.01.2017

Auf Bitten seines Kontaktmannes Agent Augustus Eugene Gibbons (Samuel L. Jackson) kehrt der für tot gehaltene Extremsportler Xander Cage (Vin Diesel) aus seinem selbstauferlegten Exil zurück, um erneut als Geheimagent für die US-Regierung zu arbeiten. Dieses Mal muss er eine ebenso unaufhaltbare wie zerstörerische Waffe namens „Die Büchse der Pandora“ bergen. Zeitgleich machen sich auch der sinistere Xiang (Donnie Yen) und dessen Schergen daran, die todbringende Waffe in ihren Besitz zu bringen. Zusammen mit seinem neuen Team kampfbereiter adrenalinsüchtiger Profis (u.a. Deepika Padukone, Ruby Rose und Nina Dobrev) findet sich Xander schon bald in einer tödlichen Verschwörung wieder, in die sogar Repräsentanten auf Regierungsebene verwickelt sind…

REGIE D.J. Caruso DREHBUCH Chad St. John und F. Scott Frazier BESETZUNG Vin Diesel, Samuel L. Jackson, Ruby Rose, Nina Dobrev, Rory McCann, Deepika Padukone, Toni Collette, u. a. PRODUKTION Vin Diesel, Neal H. Moritz, Jeff Kirschenbaum, Joe Roth

Xander CageErwartungsgemäß professionell gefilmte Action, aber wer sein Gehirn nicht komplett ausschaltet, muss büßen. Der „weise, alte, väterliche Mann“ Samuel Jackson, den xXx Vin Diesel nach den ganzen sinnlosen Unlogiken um Rat fragt, bringt es (in einer Kirche) auf den Punkt: Versuch gar nicht erst zu verstehen, bring einfach alle um, Hauptsache du hast Spaß dabei – und (Subtext) gehst zur Kirche. Ist das die gewünschte innere Verfassung von Befehlshabern, die ihren Soldaten nicht mehr erklären können, worum es eigentlich geht? In einer Zeit, in der die Todfeinde wechseln wie in Orwells „1984“ und frei jeglicher Moral oder Werte bestimmt werden. Je mehr Gemetzel, desto größer der Profit. Dazu passend ist das Einzige, was von der Kirche nicht „vergeben“ wird, Hinterfragen.

Dezember 22nd, 2016 by kritiker

daumen065

 

Wertung für OV

Inhaltsangabe des Verleihs – Spoiler und Fehlinformationen:

„Aurora (JENNIFER LAWRENCE) und Jim (CHRIS PRATT) sind zwei Passagiere an Bord eines Raumschiffs, das sie zu einem neuen Leben auf einem anderen Planeten bringen soll. Doch ihre Reise nimmt plötzlich eine lebensbedrohliche Wendung. Denn die Schlafkammern, in denen sie liegen, wecken sie auf unerklärliche Weise 90 Jahre zu früh auf – lange ehe sie ihr Ziel erreicht haben. Während Jim und Aurora versuchen, hinter das Geheimnis dieser Fehlfunktion zu kommen, fühlen sie sich mehr und mehr zueinander hingezogen. Doch dann werden sie von dem unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch des Raumschiffs bedroht und entdecken den wahren Grund, warum sie aufgewacht sind.“

Mit Chris Pratt („Jurassic World“, „Die glorreichen Sieben“) und Jennifer Lawrence („Die Tribute von Panem“, „X-Men: Apocalypse“), Michael Sheen („Frost/Nixon“) und Laurence Fishburne („Matrix“) sind in weiteren Rollen zu sehen.
Regie führte Morten Tyldum („The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“).

Kinostart: 05.01.2017

passengersWeltraumromance. Kleinere logische Schwächen, zu gewollt Dahinkonstruiertes, Schmalz und Vorhersehbarkeiten – trotzdem in sich stimmig. Bis auf den spektakulär unpassenden, billigen Retortenpopsong auf den Schlussbildern. Sollte so die zu nachdenkliche Stimmung zerstört oder falsch verstandene Jugendverbundenheit demonstriert werden? Oder auf die hässliche Seite des Zeitgeistes eingegangen werden: Angst davor, dass mitfühlende Verbundenheit mit Universum, Natur und Mitmenschen für „gutmenschlich“ oder „schwul“ gehalten werden könnte? Eine seltsame Zeit, in der erstaunlich viele immer noch wider besseren Wissens glauben, dass an den rücksichtslos zerstörerischen und inkompetenten Entscheidungen der Herrschenden, ausgerechnet die gemeinschaftlich Denkenden, Naturverbundenen und Progressiven schuld sein sollen, die nicht mal an der Macht sind.

November 4th, 2016 by kritiker

daumen065

 

Der egozentrische Neurochirurg Dr. Stephen Strange (Benedict Cumberbatch), kann nach einem Autounfall nicht mehr operieren, da seine Hände verletzt wurden. Verzweifelt begibt er sich nach Tibet zur Einsiedlerin The Ancient One (Tilda Swinton), von der er sich Heilung verspricht. The Ancient One verwehrt ihm jedoch seinen Wunsch und ist zudem nicht nur eine Eremitin, sondern auch die magische Verteidigerin der Welt. Sie unterrichtet Dr. Strange in den mythischen Zauberkräften und bildet ihn zum Obersten Zauberer, zum Sorcerer Supreme, aus. Doch ein weiterer Schützling von The Ancient One, Baron Mordo, könnte für Doctor Strange zu einer großen Gefahr werden.

Regie: Scott Derrickson
Drehbuch: Jon Spaihts,Scott Derrickson,C. Robert Cargill
Mit: Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Mads Mikkelsen

Kreiert wurde die Comicfigur „Doctor Strange“ ursprünglich von Steve Ditko in den späten 1960ern.

Kinostart: 27.10.2016

dr-strange„Es geht nicht nur um dich“ gibt einen wichtigen Hinweis darauf, was Vielen gegenwärtig fehlt. Bewusstseinserweiterung kann nur ein erster Schritt sein. Wer nie über sich selbst hinaus denkt, erlebt und empfindet, vergeht – ohne auch nur eine Ahnung vom Eigentlichen, dem millionenjahrealten, planetaren Leben, haben zu können. Auch wenn das Gefühl „Teil eines größeren Ganzen“ zu sein, leicht missbraucht werden kann, so durchbrechen in diesem Fall das ungebändigt magnetisierende Erkenntnisstreben und das Verlangen Heilen und Schützen zu wollen diese Falle. Es lauern noch andere und vieles wirkt diffus aufgedunsen ohne Vielschichtigkeit oder tiefere Bedeutung, aber immerhin: Fantasie-erweiternd allemal. Visuell mundendes Marvel-Popcornkino.